Learning and growing. Lernen und wachsen.

Ubud is the spiritual and cultural center of Bali, so a lot of different classes are offered here. As I avoid accumulating material goods, I show no interest in the jewelry or batik classes. And in the beginning we are not too lucky with other classes: the herbal walk instructor receives our booking mail only in her spam folder and the White Lotus meditation center close to our hotel states on its homepage that no classes are offered in November.

IMG_2254Balinese cooking

Finally we book a vegetarian Balinese cooking class in the Warung Semesta close to the monkey forest. We are the only two participants and this turns out to be a fantastic evening. We are explained all the herbs, spices and other ingredients. We prepare soup, salad, three main courses with tofu, tempeh, and egg as well as a desert. The lovely Balinese instructor is visibly surprised about our knowledge of Indonesian food and spices. The best thing is that we have our self-prepared meal for dinner. Honestly this is the most amazing food I had in Indonesia, although it has always been delicious in Indonesia so far.

Group meditation

The next day we attend a meditation class in the Yoga Barn, a huge complex in Ubud offering all kinds of spiritual practices. We do not know what to expect. About thirty people are present and our instructor explains that we are going to do an active kundalini meditation through short and intense breathing. I am pleasantly surprised it is not too esoteric.

In the beginning I have a hard time focusing and my back aches as we are sitting legs crossed. Yet soon I can feel an energetic flow upwards the spine and also sidewards as the participants form a circle and hold each others’ hands. At first I find the holding hands a bit silly, however it really adds to the experience and as I sit besides the instructor I can feel her moving powerful energies through her hands to mine. I wonder how she does it. I want to ask her, but she is soon beleaguered by a group of young girls who are eager to start an extensive discussion with her and I do not want to join the group therapy. We go to the yogic cafe instead and have some vegan cake. Body wins over mind.

IMG_1994Botanic Walk

We meet up with Dewi, a young Balinese. We are offered tea, cake, and enjoy the hospitality. With the help of foreign sponsors she runs a local cooperative where organic foods and cosmetic from local farmers are produced ans sold. She takes us on the Ubud Botany Walk through the rice paddies and shows us plants and the trees from which mangosteen and cocoa can be harvested. And I have never noticed a clove tree before. She advices us to always walk with a guide in rural Bali first and constantly keeps reminding us to stay on the left side of the small road while walking to avoid to be hit by passing motorcycles. I feel strangely overprotected and wonder how I made it all the way from home to Bali without a guide and survived crossing the multilane highways of Jakarta.

Sacred Geometry Meditation

Expectations are high for the Sacred Geometry Meditation as it would be guided by an archangelic shaman. Actually the shaman does not look nearly as eccentric as some of the participants. I am happy that we are doing the meditation lying on the floor and I do not need to have my legs crossed. I am disappointed that the title is misleading as no geometry is involved at all. And I would not call it meditation either. It is basically a deep relaxation supported by Tibetan music and bells as well as some unclearly mumbled instructions and blessings that the angels and archangels are giving us in that moment. Yet I feel relaxed.

We both agree that the cooking class was the best of all the courses.


In Ubud als kulturellem und spirituellen Zentrum Balis werden zahlreiche Kurse angeboten. Da mich die Anhäufung materieller Besitztümer eher stresst, kommen die Batik- und Schmuckkurse schon mal nicht in Frage. Und zunächst haben wir mit den anderen Kursen auch kein rechtes Glück: unsere Buchungs-E-Mail für Kräuterrundgang landet im Spamordner und das Meditationszentrum White Lotus verkündet auf seiner Homepage, dass ausgerechnet im November keine Kurse stattfinden.

Balinesische Küche

IMG_1982Wir buchen dann schließlich einen vegetarischen Balinesischen Kochkurs im Warung Semesta nahe des Monkey Forests. Außer uns gibt es keine weiteren Teilnehmer, aber letztlich stellt sich dieser Abend als enorm gelungen heraus. Uns werden alle Kräuter, Gewürze und die übrigen Zutaten erklärt. Wir bereiten Suppe, Salat, drei Hauptspeisen mit jeweils Tofu, Tempeh und Ei zu, zum Abschluss noch ein Crepe-Dessert. Die zauberhafte Kursleiterin ist sichtlich überrascht über unsere Vorkenntnisse über indonesisches Essen. Am schönsten ist jedoch, dass wir unsere Speisen am Ende selbst verzehren können. Das ist wirklich das beste Essen, was wir bisher hatten – und die Messlatte lag schon ziemlich hoch.

Gruppenmeditation

Am nächsten Tag versuchen wir es mit einem Meditationskurs in der Yoga Barn, einem ziemlich großen Komplex in Ubud, in dem alle möglichen spirituellen Praktiken angeboten werden. Wir haben keine Ahnung, was uns erwartet. Etwa dreißig Leute nehmen am Kurs teil und die Kursleiterin erläutert uns, dass wir eine aktive Kundalini-Meditation mittels schnellen und fokussierten Atmens durchführen werden. Ich bin angenehm überrascht, dass sie nicht zu sehr ins Esoterische abschweift. Am Anfang kann ich mich schlecht konzentrieren und mein Rücken tut weh, weil wir die ganze Zeit mit verschränkten Beinen auf dem Boden sitzen.

Nach einer Weile kann ich jedoch tatsächlich eine Art Energiefluss spüren, der sich an der Wirbelsäule nach oben bewegt und auch seitwärts fließt es, da die Teilnehmer einen Kreis bilden und sich an den Händen fassen. Am Anfang kommt mir das ein wenig albern vor, es ist jedoch ein wichtiger Teil der Erfahrung. Ich sitze direkt neben der Kursleiterin und über ihre Hände fließen unglaublich intensive Energien zu mir. Ich wundere mich echt, wie sie das macht. Als ich sie nach Abschluss des Kurses fragen will, wird sie jedoch bereits von einer Gruppe neugieriger junger Frauen belagert, die offensichtlich Lust auf eine ausführliche Gruppenfragerunde haben – und nach Gruppentherapie ist mir gerade nicht. Stattdessen gehen wir ins Cafe des Yogakomplexes und gönnen uns leckeren veganen Kuchen. Der Körper siegt dann doch über den Geist.

Botanikspaziergang

Wir treffen uns mit  Dewi, einer jungen Balinesin, die uns gastfreundlich mit Tee und Kuchen bewirtet. Mit Hilfe ausländischer Sponsoren betreibt Dewi eine Kooperative mit lokalen Bauern und ein kleines Ladengeschäft, in dem biologische Lebensmittel und Kosmetika hergestellt und vertrieben werden. Sie nimmt uns mit auf den Ubud Botany Walk durch die Reisfelder.

Dabei zeigt sie uns verschiedene Pflanzen und auf welchen Bäumen Mangosteenfrüchte und Kakao wachsen. Der Nelkenbaum ist mir zuvor nie aufgefallen. Sie rät uns, jeden Abstecher ins ländliche Bali nicht ohne Reiseführer zu wagen und ermahnt uns beharrlich, immer auf der linken Straßenseite zu laufen, um nicht von Motorrädern erfasst zu werden. Ihre Fürsorge erscheint mir ein wenig übertrieben. Ich frage mich, wie ich es ohne die Person eines Reiseführer bis nach Bali geschafft habe und in der Lage war, die mehrspurigen Straßen von Jakarta zu überqueren.

Sacred Geometry Meditation

An die Meditation der Heiligen Geometrie habe ich hohe Erwartungen. Immerhin soll sie von einer wahrhaftigen Erzengelsschamanin durchgeführt werden. Allerdings sieht die Schamanin nicht annähernd so exzentrisch aus wie einige der Kursteilnehmer. Ich bin erfreut, dass wir die Meditation nicht mit verschränkten Beinen sitzend ausführen, sondern dabei liegen. Ein wenig enttäuscht bin ich jedoch über den irreführenden Titel, Geometrie kommt überhaupt nicht vor. Und Meditation eigentlich auch nicht. Es ist eher eine Tiefenentspannungstechnik, die durch tibetische Musik und Glocken unterstützt wird. Die Schamanin murmelt dabei etwas undeutlich die Anleitungen und lässt sich über die Segnungen aus, die uns die Engel und Erzengel just in diesem Moment zuteil werden lassen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich danach entspannt fühle. 

Wir sind uns einig: der Kochkurs hat uns von allen am besten gefallen.

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