60 Tons of Gold. 60 Tonnen Gold.

At night we try to catch some food in Yangon’s busy Chinatown. It is not too easy as we do not speak Burmese. It seems quite difficult and they use another script. Hardly any one speaks English here. Finding food stalls is easy, figuring out what they sell and how to order is another thing. And people pushing and rushing to the left and right does not make it more comfortable either. Finally we manage to get some vegetarian Chinese noodles.

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The next day we visit the Shwedagon Pagoda. When I was a kid, I had a huge atlas where several exotic travel destinations were described along with some amazing photographs. I read these texts over and over again. Somehow unconsciously this book served as a route map for many of my past journeys. I have made it to the Titicaca Lake, to Easter Island, Tahiti, the United States, Turkey, Malaysia or the Taj Mahal. And also the image of the huge pagoda covered with real gold in the country called Burma then stuck in my mind. And now I can see it myself.

It is a landmark in Yangon and Myanmar’s most important religious site. The pagoda is 99 meters high and an estimated 60 tons of gold are used here. Foreigners have to pay an entrance fee which might be a lot for Myanmar’s standards but compared to other sites like the huge temples in Indonesia and considered its importance it is not too much, I think.

Every corner of the pagoda is dedicated to a certain day of the week with Wednesday split into two half-days. This is again important for the Burmese zodiac. As I found out yesterday I am a Tuesday lion, so I need to go to the south east of the pagoda. South east is my direction. Maybe it is also not a coincidence that I like South East Asia so much. I do as the Tuesday-born Burmese do and pour some water over the Buddha and the lion statue – for good luck of course.

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Abends versuchen wir in Yangons belebtem Chinatown etwas zu essen aufzutreiben. So einfach ist das gar nicht, da wir kein Burmesisch sprechen. Die Sprache scheint auch nicht sehr einfach zu sein und die Schrift ist für uns auch unleserlich. Und kaum jemand versteht hier Englisch. Einen Essenstand zu finden ist nicht schwer, aber rauszufinden, was da eigentlich zubereitet wird und wie man bestellt, dagegen schon. Außerdem wird überall gedrängelt und das ganze Gewühle macht es nicht leichter. Am Ende bekommen wir aber dann doch ein paar vegetarische chinesische Nudeln.

Am nächsten Tag fahren wir zur Shwedagon-Pagode. Als Kind hatte ich einen riesigen Atlas, der auch einige Reisebeschreibungen exotischer Ziele enthielt, dekoriert mit wunderschönen Fotos. Ich habe diese Texte rauf und runter gelesen. Die Reiseziele waren seitdem in meinem Unterbewusstsein verankert und ich habe sie nach und nach abgeklappert. So habe ich es bis zum Titicacasee, der Osterinsel, Tahiti, den USA, der Türkei, Malaysia oder zum Taj Mahal geschafft. Und auch das Foto der riesigen Pagode aus echtem Gold in dem Land, das damals noch Burma hieß, ist in meinem Gedächtnis haften geblieben und jetzt kann ich die Pagode endlich selbst sehen.

IMG_2882Sie ist schon von weitem zu sehen und Myanmars wichtigste religiöse Stätte. Die Pagode ist 99 Meter hoch und das hier verwendete Gold soll geschätzt 60 Tonnen wiegen. Ausländer müssen ein Eintrittsgeld bezahlen, das für lokale Verhältnisse recht viel ist, aber verglichen mit anderen großen Tempeln wie beispielsweise in Indonesien und angesichts der Bedeutung des Ortes finde ich es nicht zu viel.

Jede der acht Himmelsrichtungen der Pagode ist einem Wochentag gewidmet, der Mittwoch wird in zwei Halbtage gespalten. Das ist wieder für das burmesische Horoskop von Bedeutung. Wie ich gestern herausgefunden habe, bin als am Dienstag Geborener ein Löwe und muss im Südosten der Pagode nach meiner Ecke suchen. Der Südosten ist meine Himmelsrichtung, vielleicht ist es deshalb auch gar nicht so verwunderlich, dass ich mich in Südostasien so wohl fühle. Ich tue es den Dienstagsgeborenen Burmesen gleich und gieße Wasser über den Kopf des Buddhas und der Löwenfigur – das soll Glück bringen.

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