20,000 Leagues Under the Ground. 20.000 Meilen unter der Erde.

When in Sagada, you are going to see some caves. I have visited many caves of different shapes and sizes in my life, but I have never done serious caving, or spelunking as it is called here and in some other places. We book a cave connection tour where you enter the Lumiang cave, connect through the system and exit through the Sumaguing cave. On the entrance of the first cave we see another form of burial in the region. There are again lots of coffins, this time they are not hanging but stacked on top of each other inside the burial cave. We see some coffins that have fallen down and apart, bones and skulls are scattered around the place.

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We are prepared to get wet and that it is not going to be an easy hike. Our guide lights his fossile energy-based torch. I am surprised they use open fire here. We go deeper and deeper down the cave. It is silent and dark. The path gets narrower and narrower. Without our guide we would not have no idea where to go. We squeeze through tiny holes. Often it is hard to get a grip. It is slippery. There are no additional security measures. This is not for the faint-hearted neither for any kind of people that lack health and fitness. You need good coordination skills to manage through the holes. You pay extra attention when the guide tells you there is a sudden drop to the right and you squeeze on a slippery wall to the left. This is nothing for anyone who is the slightest bit claustrophobic. After you manage to slide through a hole you hope that a big cave suddenly would open. Instead you find yourself faced with the next narrow path between the rocks.

At some point we remove our shoes. We wade through crystal clear cold water covering the knees. After passing the connection between the caves the large Sumaguing cave opens up. We see and smell a lot of fruit bats. Here is the place where we see other tourists again as this part is more popular and supposed to be a lot easier. At least we are not lost here if our guide suddenly had a heart attack or the light goes out. We go down deeper and deeper, sometimes with the help of ropes. In this part there a lot of spectacular and beautiful limestone formations. We take some pictures and climb up the steep way to the exit of the Sumaguing cave. Pictures especially in this case cannot really express what it feels like down in the cave. This was a really really exciting adventure and one of the many surprises on our trip.

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Wer in Sagada ist, schaut sich auch die Höhlen an. Ich habe in meinem Leben durchaus schon die verschiedensten Höhlen besichtigt, aber noch keine ernsthaftes Höhlenklettern betrieben – oder “Spelunking” wie es hier genannt wird. Für einen Deutschen ein lustiger Name. Wir buchen die Höhlenverbindungstour, bei der man in die Lumiang-Höhle absteigt, sich durch das Höhlensystem arbeitet und über die Sumaguing-Höhle wieder hinausgelangt. Am Eingang der ersten Höhle können wir eine weitere Variation der lokalen Bestattungskultur betrachten. Hier sind wieder viele Särge zu sehen. Dieses Mal hängen sie nicht, sondern sind in der Begräbnishöhle übereinander gestapelt. Einige Särge sind herunter und auseinander gefallen. Knochen und Schädel liegen verstreut herum.

Wir sind durchaus darauf vorbereitet, nass zu werden und dass es kein Sonntagsspaziergang wird. Unser Guide entzündet seine auf fossilem Brennstoff basierende Laterne an. Mich überrascht, dass man hier auf offenes Feuer setzt. Wir gehen immer tiefer die Höhle hinunter. Der Weg wird zunehmend enger. Ohne unseren Führer hätten wir keine Ahnung, wo wir überhaupt sind und wo wir  hintreten sollen. Wir quetschen uns durch winzige Löcher im Boden. Oft ist es schwierig, überhaupt Halt zu finden. Es ist rutschig. Wirkliche Sicherheitsmaßnahmen gibt es nicht. Da ist nichts für zartbesaitete Gemüter oder für Menschen, die in irgend einer Art in Herz, Atmung oder Bewegung beeinträchtigt sind. Um es durch die Schächte zu schaffen, ist eine gute Koordination notwendig. Und man ist nochmal extra aufmerksam, wenn der Führer darauf hinweist, dass rechts ein Abgrund ist und man sich auf der linken Seite an einer rutschigen Wand entlang schlittern muss. Nichts für Leute mit dem leichtesten Anfall von Platzangst. Nachdem man es durch ein Loch hindurch geschafft hat, hofft man auf eine größere Höhle. Stattdessen liegt vor einem der nächste enge Durchgang zwischen den Felsen.

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Wir ziehen irgendwann unsere Schuhe aus. Wir waten durch kristallklares eiskaltes Wasser, das uns bis über die Knie reicht. Nach dem Passieren des Verbindungsweges öffnet sich die große Sumaguing-Höhle vor uns. Wir sehen und insbesondere riechen die zahlreichen Fledermäuse. Hier treffen wir wieder auf andere Touristengruppen, da dieser Teil der Höhle als leichter gilt und deutlich beliebter ist. Zumindest wären wir hier nicht verloren, wenn unserer Führer auf einmal einen Schwächeanfall hätte oder das Licht ausfiele. Und wir gehen immer tiefer und tiefer das Höhlensystem hinab, hier gibt es manchmal auch Seile zur Unterstützung. In diesem Teil der Höhle sind spektakuläre und wunderschöne Kalkformationen zu bestaunen. Wir machen ein paar Fotos und klettern den steilen Weg zum Ausgang der Sumaging-Höhle hoch. Fotos können aber gerade hier nicht annäherend wiedergeben, was für ein Gefühl das ist, durch solche Höhlen zu kriechen. Das war ein wirklich aufregendes Abenteuer und eine der vielen Überraschungen auf dieser Reise.

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