Pinatubo.

June 1991. The huge eruption of Mount Pinatubo was the second largest worldwide in the 20th century. The top of the former mountain was blasted away making the mountain 260 meter shorter than before. The seismic warning systems worked well in this case. Around 60,000 people were evacuated and less than a thousand died from the impacts of the eruption in this densely populated region.

We are interested in an aerial tour flying over the volcano because we heard it was possible for 55 Dollar. Asking around in Angeles we finally find out that the price is actually 550 Dollar now. No way. So we opt for the hiking tour instead which is still very expensive compared to other sites in the Philippines or volcanic sites in Indonesia, but as we can form a group of five together with others, the price becomes acceptable.

We get up early. Our pick-up arrives at 4 am. It takes some time to reach the air force check-point and the place where we change vehicles. We get into a 4WD and the exciting part starts. I wasn’t aware that we actually paid for an off-road adventure tour. We drive through the vast ash fields and lahars. This ride is really really bumpy and takes a while. There are situations where we get stuck trying to cross the river. The riverbed in which we drive is surrounded by the huge masses of volcanic ashes that were thrown out from the volcano. Seeing the impacts of the forces of earth is very impressive. On the way we see some indigenous people from the Aeta who have a darker skin and are considered some of the first inhabitants of the Philippine islands.

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When the riverbed becomes impassable for the jeep, we get off and hike the rest. Our all German group is lead by a 68 year old tourist who is not only the fastest of us despite smoking cigarettes all the time. He is quite a good example that age does not have to keep you from traveling and experiencing the world. The guy is quite an extrovert and starts flirting with every foreign girl and Filipina lady we meet on the way. The hike is a rather easy one-hour walk through the rocks until we reach the crater. The crater lake was formed by the last eruption in 1991. As there were some accidents it is no more allowed for tourists to swim in the lake.

This is our third volcano on our trip. Compared to the active and vibrant volcanoes in Java the Pinatubo appears very peaceful and silent. It is only when you look on the masses of ash which are already covered with bushes and plants that you see what forces of nature were at work here.

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Juni 1991. Die gewaltige Eruption des Mount Pinatubo war die zweitgrößte weltweit im 20. Jahrhundert. Die Spitze des früheren Berges wurde praktisch weggesprengt und hat den Vulkan um 260 Meter kürzer gemacht. Die seismischen Warnsysteme haben in diesem Fall gut funktioniert. Etwa 60.000 Menschen wurden im Vorfeld evakuiert, so dass weniger als eintausend Todesopfer in der dichtbesiedelten Region zu beklagen waren.

Wir möchten mit dem Flugzeug über den Vulkan fliegen und haben gehört, dass das für 55 Dollar möglich sein soll. Nachdem wir in Angeles herumfragen, finden wir schließlich heraus, der Preis mittlerweile 550 Dollar beträgt. Also lieber nicht. Wir entscheiden uns für die Trekkingtour dorthin, die immer noch recht teuer ist verglichen mit anderen Sehenswürdigkeiten in den Philippinen oder den Vulkanen in Indonesien. Da wir aber mit anderen eine Gruppe aus fünf Mann zusammenbekommen, erreicht der Preis dann ein akzeptables Niveau.

Wir stehen früh auf und werden um 4 Uhr morgens abgeholt. Nach einer längeren Fahrt erreichen wir den Luftwaffen-Checkpoint und die Station, an der wir das Fahrzeug wechseln. Wir krabbeln in einen Jeep mit Allradantrieb. Der spannende Teil beginnt. Mir war gar nicht bewusst, dass wir für eine Offroad-Abenteuerfahrt bezahlt haben. Wir fahren durch weite Asche- und Lahar-Felder. Die Fahrt ist wirklich enorm holprig und dauert ebenso eine ganze Weile. Wir bleiben dann auch mal im Flussbett stecken und kommen nicht mehr weiter. Das Flussbett ist von den gewaltigen Massen an Asche-Auswurf des Vulkans umgeben. Es ist schon sehr beeindruckend, die Macht der Erdgewalten zu betrachten. Auf dem Weg sehen wir auch ein paar Ureinwohner vom Volk der Aeta, die eine dunklere Haut haben und zu den ersten Bewohnern der philippinischen Inseln gezählt werden.

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Als es im Flussbett für den Jeep irgendwann nicht mehr weiter geht, steigen wir aus und gehen zu Fuß weiter. Unsere rein aus Deutschen bestehende Gruppe wird von einem 68-Jährigen angeführt, der trotz seiner Rauchgewohnheiten der schnellste von uns ist. Er gibt ein wirklich gutes Beispiel dafür ab, dass hohes Alter kein Hinderungsgrund für Reisen und Abenteuer sein muss. Der gute Mann ist ziemlich extrovertiert und flirtet mit wirklich jeder ausländischen und philippinischen Frau, der wir auf dem Weg begegnen. Der Marsch ist nicht wirklich schwierig und wir laufen etwa eine Stunde durch die Felsen, bis wir den Krater erreichen. Der Kratersee wurde durch den Ausbruch 1991 geformt. Wegen einiger Unfälle dürfen Touristen nicht mehr im See schwimmen gehen.

Für uns ist das die dritte Vulkantour auf unserer Reise. Verglichen mit den brodelnden aktiven Vulkanen auf Java wirkt dieser Ort sehr ruhig und friedlich. Nur wenn man die gewaltigen Schichten an Asche betrachtet, die mittlerweile von Pflanzen überwachsen sind, sieht man, welche Gewalten der Natur hier am Werk waren.

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