The Jellyfish Empire Strikes Back. Das Quallenimperium schlägt zurück.

IMG_5645On the long way from Panglao to Moalboal on Cebu island we already pass an Easter procession. It is the Semana Santa now and this means it is peak travel time in the Philippines. We have already booked our hotel and it looks like we get our traveler needs like tours or restaurants fulfilled even during the most important holidays in this country. Moalboal does not appear to be as developed as Panglao, but it also lacks a nice beach close to the amenities.

We book a tour to Pescador Island at a diving resort. This tiny piece of land is uninhabited and not far from Cebu. All the other participants are divers, we are the only snorkelers. They get their instructions and get into the water first once we anchor at the island. For them it is supposed to be one of the greatest diving spots there is on earth.

For us it is a difficult story. After the second boat trip in Bohol we had a new hope that the jellyfish infestation in these waters was over. But don’t underestimate these creatures. The jellyfish empire strikes back. We suddenly find ourself surrounded by those blob animals with its nasty stingy tentacles and get minor stings all over the body. Trying to get back to the boat as soon as possible we find that our boat captain does not really care and is visibly surprised about our troubles once we manage to get back on the boat. We try to find another spot around the island which is better and go in for a while. With lots of care we manage to avoid most of the stingers. There are very nice swarms of colorful smaller fish and the corals have a great variety and look healthy. And we even spot turtles again. However I would say Balicasag Island near Bohol was still a bit better.

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Pescador Island.

The second stop is close to Cebu island. Here the big attraction is the huge sardine swarm. You are surrounded by a swirling swarm of tens of thousands of fish. I feel like in a movie. And even their red excrements are everywhere. Despite the mass of fish there a lots of nice corals here. The trouble here is again the jellyfish. Some areas are more or less okay, in others you do not know how to avoid them anymore. We get stung in many parts of our bodies. The nastiest was on my lips. Luckily it is not as bad as the big tentacle in Siqujior. And I am glad there is vinegar on board which actually really helps. I thought the divers were much better off than we are with their full-body suits and since they go deeper where there are no more jellyfish. However it is very interesting to see that nearly all participants rub their hands and face in vinegar. Even the small part of their body surface that was not covered like hands and face got stung while ascending. The sight was great and I am happy having seen the riff, but the jellyfish empire leaves a burning impression.

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Auf dem langen Weg von Panglao nach Moalboal auf der Insel Cebu kommen wir bereits an einer Osterprozession vorbei. Es ist Semana Santa beziehungsweise Karwoche und das bedeutet Hauptreisezeit auf den Philippinen. Wir haben in weiser Voraussicht unser Hotel schon im Voraus gebucht und es sieht danach aus, als ob wir trotz Feiertagen Ausflüge machen können und auch ein paar Restaurants geöffnet haben. Der Ort wirkt bei weitem nicht so sehr entwickelt wie Panglao, allerdings fehlt auch der schöne Strand in der Nähe der Restaurants und Unterkünfte.

Wir buchen einen Ausflug nach Pescador Island (Fischerinsel) bei einer Tauchschule. Dieses winzige Fleckchen Erde ist unbewohnt und nicht weit von Cebu entfernt. Alle anderen auf dem Boot sind Taucher, wir sind die einzigen Schnorchler. Die anderen bekommen ihre Einweisung und gehen zuerst ins Wasser nachdem wir ankern. Hier soll sich eines der besten Tauchreviere der Welt befinden.

Für uns Schnorchler sieht die Geschichte problematischer aus. Nach unserer zweiten Tour in Bohol hatten wir eine neue Hoffnung, dass die Quallenverseuchung in diesen Gewässern Geschichte wäre. Aber man sollte diese Geschöpfe nicht unterschätzen. Das Quallenimperium schlägt zurück. Wir finden uns auf einmal von diesen gallertartigen Massen mit ihren fiesen Nesseltentakeln umzingelt und bekommen am ganzen Körper kleinere Stiche ab. Wir versuchen schnell zum Boot zurückzukehren, aber unseren Kapitän interessiert das gar nicht so recht und als wir es dann doch zurück geschafft haben, ist er über unsere Schwierigkeiten doch etwas überrascht. Wir lassen uns an einer anderen Seite der Insel wieder absetzen, wo es nicht ganz so schlimm aussieht. Mit viel Vorsicht können wir einem Großteil der Tentakeln ausweichen. Es gibt schöne bunte Fischschwärme, die Korallenvielfalt ist hoch und das Riff wirkt recht gesund. Und wir sehen auch wieder Schildkröten im Wasser. Ich würde dennoch das Riff in Balicasag bei Bohol noch ein Stückchen schöner einschätzen.

Unseren zweiten Halt mit dem Boot legen wir dann nahe Cebu ein. Die große Attraktion ist hier der gewaltige Sardinenschwarm. Man ist plötzlich von einem wirbelnden Schwarm zehntausender Sardinen umgeben, wie in einem Film irgendwie. Und selbst deren rote Exkremente wirbeln überall umher. Trotz der vielen Fische gibt es hier auch wieder sehr schöne Korallen. Probleme machen wieder mal die Quallen. An manchen Stellen geht es, an anderen kann man ihnen kaum noch ausweichen. Wir werden wieder an vielen Stellen gestochen, am unangenehmsten ist es an den Lippen. Allerdings hat es mich dennoch nicht so schwer erwischt wie bei den Riesententakeln auf Siquijor. Und glücklicherweise gibt es Essig an Bord, der tatsächlich zu helfen scheint. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass es die Taucher mit ihren Anzügen besser haben – und auch weil sie tiefer tauchen und die Quallen eher an der Oberfläche schwimmen. Allerdings ist es interessant zu beobachten, dass nahezu alle Taucher sich nach dem Tauchgang ebenfalls ihre Hände und ihr Gesicht mit Essig einreiben. Selbst die wenigen unbedeckten Stellen an ihrem Körper haben beim Auftauchen ein paar Tentakelstiche abbekommen. Es ist schon toll, was man gesehen hat und das Riff ist wirklich schön, aber das Quallenimperium hinterlässt dann doch einen nesselnden Eindruck.

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