Yesus en Klappertaart.

South East Asia has been influenced culturally by the giant neighbors India and China as well as by Arabic traders and former colonial powers. Malaysia, Singapore, Hong Kong, and Myanmar were once part of the British Empire. We have eaten nice French baguettes in Cambodia and Vietnam as well as Portuguese egg tarts in Macau. And we could feel the very Spanish and American influenced atmosphere in the Philippines. The huge country of Indonesia was once a colony of the very small country of the Netherlands. I do not have the feeling the legacy of the Dutch is as strongly visible as the influence of colonial powers in the other countries. However there are words in the Indonesian language that are borrowed from Dutch and thus not to hard to understand for us Germans.

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Klappertaart.

The cuisine in Northeastern Sulawesi around Manado has some dishes with Dutch names like braunebonen, literally brown beans. However I have not seen this dish anywhere here (Update: Just after having published this article we went for dinner to a very local restaurant and were served braunebonen as complimentary soup). What we were able to obtain was klappertaart – coconut cake with kelapa meaning coconut in Indonesian and taart the Dutch word for cake. This one is really delicious tasting like an apple strudel with raisins and cinnamon but with pieces of young coconut flesh instead of apples.

Another legacy from the Dutch is protestantism. To some it may come a surprise that country with the world’s largest Muslim population has a ten percent Christian minority, notably in the very eastern part of the country and also in northeast Sulawesi. In a way it feels like still being in the Philippines with so many different churches and signs of devout Christian belief everywhere: there are many stores in the streets that sell grave stones and coffins, Christian schools and even in restaurants the Last Supper is depicted. There is even a giant Jesus statue on the way from Manado to Tomohon. Our taxi driver makes a spooky ghostlike gesture saying Yesus when showing us the statue.

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Südostasien wurde kulturell sowohl von den benachbarten Riesen Indien und China als auch von arabischen Händlern und früheren Kolonialmächten beeinflusst. Malaysia, Singapur, Hong Kong und Myanmar waren einst Teil des britischen Empire. Wir haben uns französische Baguettes in Kambodscha und Vietnam ebenso wie portugiesische Törtchen in Macau schmecken lassen. Und wir konnten das spanisch und amerikanisch angehauchte Flair der Philippinen spüren. Das Riesenland Indonesien war einst Kolonie der sehr viel kleineren Niederlande. Es fühlt sich nicht so an, als ob die die Niederländer einen ähnlich starken Einfluss hinterlassen haben wie die Kolonialmächte in den anderen Ländern, aber beispielsweise gibt es in der indonesischen Nationalsprache Wörter, die aus dem Niederländischen entlehnt sind und daher auch für Deutsche nicht so schwierig zu erraten sind: “es” heißt Eis, “halte” ist die Bushaltestelle,  “coklat” für Schokolade und “apotek” für die Apotheke.

In der Küche Nordost-Sulawesis um Manado gibt es Gerichte mit niederländischen Bezeichnungen wie Braunebonen, ein Bohneneintopf. Allerdings habe ich dieses Gericht auf keiner Speisekarte gesehen (Update: Gerade nachdem ich den Artikel geschrieben habe, waren wir in einem sehr indonesischen Restaurant essen und haben Braunebonen als Suppe dazu bekommen). Was wir allerdings erwerben konnten war Klappertaart: Kokosnusstorte von Kelapa für Kokosnuss im Indonesischen und dem niederländischen Taart für Torte. Die hat wirklich außerordentlich lecker geschmeckt, wie eine Art Apfelstrudel mit Zimt und Rosinen, wobei der Apfel durch das Fleisch von jungen Kokosnüssen ersetzt wird.

IMG_6321Ein anderes Erbe der Niederländer ist der Protestantismus. Manch einer mag überrascht sein, dass das Land mit den meisten Muslimen auf der Erde auch eine christliche Minderheit mit zehn Prozent Bevölkerungsanteil hat, die besonders im östlichen Teil des Landes und auch im Nordosten von Sulawesi vertreten ist. Ein wenig fühlt es sich so an, als ob wir noch auf den Philippinen wären mit den ganzen Kirchen und den ganzen Anzeichen des christlichen Glaubens, die wir überall entdecken: viele Geschäfte auf der Straße verkaufen Grabsteine und Särge, es gibt christliche Schulen und selbst in Restaurants ist das letzte Abendmahl abgebildet. An der Straße von Manado nach Tomohon gibt es eine riesige Jesusstatue. Unser Taxifahrer macht eine gespensterartige Geste und sagt Yesus, als er uns auf die Statue hinweisen will.

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