Going cycles. Räder und Zyklen.

After our wonderful trip through Sulawesi we fly back to Bali. Getting back to Ubud we have come full circle – this is where we already were back in November. It is rare that I travel more than once to a certain place, however Ubud is such a spiritual and energetic town that I feel glad to be here again.

Actually this is the third time for me in Ubud. Back then in 2010 I did an organized cycling trip from Ubud and back. Going down through villages and rice fields was so relaxed. The uphill section however felt like one of the physically most exhausting experiences in my life. I thought I would never do this again.

But as life goes we keep repeating the same things and mistakes over and over again. This time on our own without a tour group we just rent some bicycles and make us on our way to the holy springs of Tirta Empul. It is about 20 kilometers one way, sounds doable. Problem is we are only going uphill. It is not extremely steep but the sun keeps burning and the traffic is annoying. On the way we pass the beautiful rice terraces of Tegalalang. And when you think you must be close suddenly you go steeply downhill into a valley only to have to climb up all the way again on the other side. This happens again and again. I do not have enough power, so I need to walk my bicycle upwards.

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After a seemingly endless way we finally reach the holy springs of Tirta Empul. The parking lot is huge and full. Lots of Chinese and Arab tourists are visiting the site. The location is nice yet it is too crowded for my taste. The temple itself is mostly reconstructed. Looking over the site is a modern residential villa which was built for president Soekarno in the 1950s.

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Even though we feel pretty exhausted from the ride we want to visit the other touristic site in this village. Gunung Kawi has a sign saying it is “off the beaten” track which is far from being true. On the other hand there are a lot less people than in Tirta Empul. Gunung Kawi is a complex of several temples beautifully located in a green valley. After walking down all the steps you face the temples carved into the rock. They date from the 11th century.

The sun is burning mercilessly and we go all the way back to Ubud. This time we take another way on some minor roads. The way through the villages and rice paddies is much nicer than the main road. I have some dejavu and believe I recognize some of the fields and villages from my first cycle trip. It looks very similar. In the afternoon we arrive in Ubud feeling every bone of our bodies and looking forward to the evening meditation.

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Nach unserer wunderbaren Reise durch Sulawesi fliegen wir zurück nach Bali. Zurück in Ubud schließt sich der Kreis. Hier waren wir schon im November. Ich bereise einen Ort selten mehr als einmal, aber Ubud ist ein derartig energetischer und spiritueller Ort, dass ich froh bin, wieder hier zu sein.

Eigentlich ist es schon das dritte Mal für mich in Ubud. Damals 2010 habe ich einen organisierten Fahrradausflug unternommen, auf dem wir durch die Umgebung geradelt sind. Durch die Dörfer und Reisfelder abwärts zu fahren, war so schön entspannend. Der Teil, in dem es bergauf ging, war eine der anstrengendsten Erfahrungen meines Lebens. Ich hatte mir vorgenommen, so etwas nie wieder zu tun.

Aber wie es im Leben so läuft, wiederholen wir die selben Dinge und die selben Fehler immer wieder und wieder. Dieses Mal nicht als Gruppenausflug, wir mieten uns einfach selbst ein paar Räder und machen uns auf den Weg zu den heiligen Quellen von Tirta Empul. Bis dorthin sind es 20 Kilometer, klingt machbar. Das Problem ist, dass es nur bergauf geht. Es ist zunächst nicht extrem steil, aber die Sonne brennt und der Verkehr ist lästig. Auf dem Weg passieren wir die eindrucksvollen Reisterrassen von Tegalalang. Und dann wenn man denkt, dass man bald mal am Ziel sein müsste, geht es auf einmal steil hinab in ein Tal, nur um danach den ganzen Weg auf der anderen Seite wieder hochfahren zu müssen. Das passiert nicht nur einmal. Ich habe keine Kraft mehr und schiebe das Rad nach oben.

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Nach schier endlosem Gefahre erreichen wir schließlich die Quellen von Tirta Empul. Das Parkplatz ist groß und gut gefüllt. Busladungen von Chinesen und Arabern besuchen die Quellen. Die Quellen sind hübsch gelegen, aber für meinen Geschmack ist es schlicht zu voll. Der Tempel selbst ist nicht wirklich original, sondern in großen Teilen rekonstruiert. Über den Quellen thront eine moderne Villa, die in den 1950er Jahren anlässlich des Besuchs von Präsident Soekarno errichtet wurde.

Auch wenn wir mit unserer Energie bereits ziemlich am Ende sind, wollen wir noch ein weiteres Ziel besuchen. In Gunung Kawi steht ein Schild, auf dem behauptet wird, dass es noch eine Art Geheimtipp ist, was sicher nicht mehr wahr ist. Andererseits sind hier deutlich weniger Menschen als in Tirta Empul unterweg. Gunung Kawi ist ein Tempelkomplex, tief in einem grünen Tal gelegen. Nachdem wir die ganzen Stufen herabsteigen, erblicken wir die Tempel aus dem 11. Jahrhundert, die in den Fels gehauen sind.

Die Sonne brennt gnadenlos und wir machen uns auf den Weg zurück nach Ubud. Dieses Mal nehmen wir einen anderen Weg und fahren eher auf Nebenstraßen. Durch die Reisterrassen und Dörfer fährt es sich deutlich angenehmer als auf der Hauptstraße. Ich habe ein Dejavu und bilde mir ein, die Felder und Dörfer von meinem damaligen Fahrradausflug wieder zu erkennen. Es sieht wirklich sehr ähnlich aus. Am Nachmittag kommen wir in Ubud an. Ich spüre jeden Knochen meines Körpers und freue mich auf die abendliche Meditation.

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