Jnana Yoga: Maya and Freedom. Maya und Freiheit.

This article is about the fifth chapter of Swami Vivekananda’s book Jnana Yoga. Vivekananda elaborates on the subject of the eternal struggle for freedom within all beings in the realm of Maya. He examines some possiblities how to deal with the struggle and finally finds the way of Vedanta to show that we are already free indeed.

The struggle of Maya

Every being fights and struggles in its life. But no matter how strong we fight, in the end we are going to die. We live in the senses, we feel joy and pain, we strive to do better, but in the end we will be dead. We want to be free, but in every moment we feel bound, we are shown that we are not free. Resistance is futile. No one is exempt from it, no sinner, no saint, no king, no peasant, whether beautiful, whether ugly, whether smart, whether dumb.

Two possible solutions?

So how are we going to deal with it? Vivekanada describes the way of ignoring and psychological repression only to dismiss it quickly. It’s a practical way of living, very common in modern times. Just taking the positive sides of life and pretending there is no futile struggle? – This is by no means a way that a appeals to a spiritual and intellectual man like Vivekananda.

The other option to deal with the problem is the one he prefers. It is the way of religion. In its basic ideas it is searching for something or someone larger that man himself, for a force that is not bound by anything, a force that is free and above all. Religion says there is a reason for the struggle. Be a good man and fight, for there will be a reward after all, may it be the ascension into the heavens or being freed from the cycle of reincarnations. All these religions preach freedom as a way out of this world.

The way of Vedanta

A great strength of Vedanta is the acceptance of all these religious approaches and how it harmonizes them. Following the voice of freedom and the ideas of Vedanta, we can understand that this struggle is just in the nature of being. It is inevitable. We accept it, we see the beauty of things, knowing without them we would not hear the voice of freedom.

In Vedanta we know there is a being larger than all this games of Maya. The god who is greater than the struggle, not bound by anything, he is the self within according to Vedanta. Vivekananda modifies the title of the well-known song: Nearer my god to me. The search for freedom was right. You only need to change the direction where you are looking at – not outwards, but inwards. Freedom is the nature of the self and Maya never bound you. Instead of being a horrible dream, Maya becomes a playground for the Vedantin. It will show that behind everything there is the one real self.

edf

Dieser Artikel widmet sich dem fünften Kapitel von Swami Vivekanandas Buch Jnana Yoga. Vivekananda setzt sich mit dem ewigen Kampf jeden Geschöpfs um Freiheit im Reich der Maya auseinander. Er untersucht Möglichkeiten, damit umzugehen und kommt mittels Vedanta zum Schluss, dass wir bereits frei sind.

Der Kampf der Maya

Jedes Wesen kämpft in seinem Leben. Aber egal wie sehr wir kämpfen und uns anstrengen, am Ende sterben wir. Wir leben in unserer Sinneswahrnehmung, fühlen Schmerzen und Freude, wir wollen besser werden, aber am Ende sind wir tot. Wir wollen frei sein, aber wir spüren in jedem Moment die Fesseln und merken, dass wir es nicht sind. Widerstand ist zwecklos. Niemand ist davon ausgenommen, weder Sünder noch Heiliger, weder König noch Bauer, ob hässlich oder schön, ob schlau oder dumm.

Zwei mögliche Lösungen?

Wir gehen wir nun mit dem Problem um? Vivekananda erläutert den Weg des Ignorierens und Verdrängens, nur um ihn schnell wieder zu verwerfen. Es ist eine praktische Philosophie, in der Moderne weit verbreitet. Man nimmt einfach die guten Seiten des Lebens mit und redet sich ein, es wäre kein sinnloser Kampf. Dieser Weg ist für einen intellektuellen und spirituellen Menschen wie Vivekananda freilich nicht akzeptabel.

Er bevorzugt eine andere Weise, sich dem Problem zu stellen: den Weg der Religion. In ihren grundlegenden Vorstellungen geht es um die Suche nach jemandem oder etwas, das größer ist als der Mensch selbst, eine Kraft, die durch nichts gefesselt ist, eine freie Kraft, die über allem steht. Religion besagt, dass der Kampf einen Sinn hat. Sei ein guter Mensch und strenge dich an, denn am Ende gibt es eine Belohnung, sei es der Aufstieg in den Himmel oder die Befreiung vom Zyklus der Wiedergeburten. All die Religionen predigen über Freiheit als Erlösung von der Welt.

The Weg des Vedanta

Eine große Stärke im Vedanta ist die Akzeptanz und Harmonisierung anderer religiöser Ansätze. Der Stimme der Freiheit und den Ideen von Vedanta folgend, begreifen wir, dass der Kampf einfach in der Natur der Dinge liegt. Es kann gar nicht anders sein. Wir akzeptieren ihn, erkennen die Schönheit der Dinge und wissen, dass wir ohne sie nicht die Stimme der Freiheit vernehmen könnten.

Im Vedanta wissen wir, dass es etwas gibt, was größer als all diese Spiele der Maya ist. Der Gott, der größer als der Kampf ist, nicht gebunden durch irgendetwas, ist im Vedanta das Selbst im Inneren. Die Suche nach Freiheit hatte schon ihre Berechtigung. Wir brauchen nur die Richtung ändern, in die wir blicken, nicht nach außen, sondern nach innen. Freiheit liegt in der Natur des Selbst und durch Maya waren wir nie gefesselt. Anstelle ein gruseliger Traum zu sein, wird die Maya zum Spielfeld für den Vedanta-Anhänger. Sie zeigt, dass hinter allem das einzig wahre und wirkliche Selbst steht.

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