Mediterranean Blue and 5000 Years back. Mediterranes Blau und 5000 Jahre zurück.

The Italian island of Capri is famous for its blue grotto. Malta has its own blue grotto which is a little cheaper and easier to reach, still quite touristy. Taking advantage of Malta’s bus system, we arrive at the top of the cliffs where we have a great view towards the impressive arch where the blue grotto is located. To take a closer look, we need to go there by boat. This is pretty straightforward. Going down to the pier, buying a fixed rate boat ticket in a ticket booth, immediate loading of the passengers into a small boat, no haggling, tipping discouraged, well organized. That’s how German travellers love their vacations, and I love it, too. The boat ride takes 20 minutes, enough for me since I become seasick easily. We go into several caves and can indeed appreciate all the shiny and majestic colors. Orange and pink walls, and of course the magical blue of the water.

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It is only noon when we arrive back at the pier. So we decide to have a look at some more ancient temples. That’s what I really love about Malta: Sights are close and can be combined conveniently. It takes us a 25 minute walk in the midday sun to reach the temple complex of Hagar Qim and Mnajdra. The first thing to do after we enter the site is to watch a sophisticated 3D movie about the temples. Well, I can see the effort they put into this, but we are not much wiser in terms of the origins or usage of the place. Most of it is just speculation. For instance there is a kind of sun hole in the walls where the light shining through it might indicate good seasons for planting. What is really impressive is the age of the temples. Some of the oldest structures is 5600 years old and I wonder how they managed to transport these huge monolithic blocks back then.

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The temples consist of two complexes and the path between them offers nice views over the cliffs and the ocean. Suddenly it gets very noisy and we recognise a group of French teenagers from our hostel. They are probably English language students and they are in their worst and most difficult age to annoy themselves and others constantly. I wonder if it were a good idea to keep teenagers aged 13 to 17 separate from the rest of society since they are unbearable to anybody else. Didn’t the old Spartans practice something like this? Well, the group passed on to the next stop and my mood becomes more relaxed again. This has been another amazing day on Malta with a good combination of natural and cultural sights. I would love to stay longer, but soon the plane will take us back into the cold and rainy fall of Central Europe.

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Capri ist berühmt für seine blaue Grotte. Auch auf Malta gibt es eine blaue Grotto, die zudem etwas günstiger und leichter zu erreichen ist. Ziemlich touristisch ist es dennoch. Wir nutzen wieder einmal Maltas hervorragendes Bussystem und kommen oben an den Klippen an, von wo aus wir den fantastischen Blick auf den Felsbogen der Grotte genießen. Um näher ranzukommen, brauchen wir ein Boot. Das ist recht unkompliziert: runter zum Pier, am Schalter zum Festpreis eine Bootstour kaufen, kein Gezerre und Verhandeln, schnelles Einsteigen ins Boot, keine Trinkgelder erwünscht, gut organisiert. So liebt es der deutsche Tourist, und ich liebe es auch so. Die Bootsfahrt dauert nicht länger als 20 Minuten und mit meiner Neigung zu Übelkeit auf See bin ich dankbar dafür. Wir fahren in verschiedene Höhlen hinein und können leuchtende Farben bestaunen. Zum Beispiel Felswände in orange und violett, und natürlich das magisch leuchtende Blau des Wassers.

Als wir zurück kommen, ist es gerade mal Mittag. Daher entschließen wir uns, noch ein paar antike Tempel zu besichtigen. Das gefällt mir wirklich gut an Malta: Die Sehenswürdigkeiten liegen oft dicht beieinander und können gut kombiniert werden. Ein kleiner Marsch von 25 Minuten in der Mittagssonne und wir kommen am Tempelkomplex von Hagar Qim und Mnajdra an. Wir kaufen die Tickets und als erstes steht ein aufwändiger 3D-Film über die Tempel auf dem Programm. Man sieht schon, dass eine Menge Arbeit in diese Filme gesteckt wurde, aber irgendwie bin ich nachher nicht viel schlauer, wer die Tempel erbaut hat und für was sie genutzt wurden. Das meiste ist reine Spekulation. Da gibt es eine Art Sonnenloch in den Mauern, durch das das Licht zu bestimmten Jahreszeiten hindurch fällt. Vielleicht hat man so Pflanz- und Erntezeiten bestimmt. Wirklich beeindruckend ist das Alter der Tempel. Die ältesten Strukturen sind 5.600 Jahre alt. Ich frage mich, wie damals die schweren Felsblöcke transportiert werden konnten.

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Der Komplex besteht aus zwei Tempelanlagen. Beide sind durch einen Pfad verbunden, von denen man das Meer und die Klippen bewundern kann. Auf einmal wird es sehr laut und wir erkennen eine Gruppe französischer Teenager aus unserem Hostel wieder. Wahrscheinlich handelt es sich um Sprachschüler, die Englisch lernen. Sie sind im schlimmsten und schwierigsten Alter, um sich selbst und andere ununterbrochen zu nerven. Ich überlege, ob es nicht eine gute Idee wäre, 13- bis 17-Jährige von der übrigen Gesellschaft isoliert zu halten, da sie eigentlich für niemanden erträglich sind. Haben die alten Spartaner nicht so etwas Ähnliches praktiziert? Nun ja, die Gruppe ist weiter gezogen und meine Laune entspannt sich wieder etwas. Das war wieder ein fantastischer Tag auf Malta mit einer guten Mischung aus Natur und Kultur. Ich möchte gerne noch länger bleiben, doch bald wird uns das Flugzeug zurück in den kalten und nassen mitteleuropäischen Herbst bringen.

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