Last Stop: Kuta Beach. Letzter Halt: Der Strand von Kuta.

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Now we are back in Kuta enjoying the wide sandy beach. The waves are massive and it is great fun to have them splash against your body. Being a really touristy place Kuta offers also amenities like Cafes, Frozen Yoghurt outlets and Italian pizzerias. And this town is noisy, full of motorcycles and too many booze-and burger-hungry tourists who look like they have already had too much of what they are craving for. I got used to it. I do not mind.

Six years ago I did not know I would see Kuta beach again in 2015 und 2016. Somehow it became a symbol to me for the entry and leaving point into this great country of Indonesia. We spent more than 10 weeks in this country on our journey. Tomorrow will be the last day in Indonesia before taking the plane to Istanbul in the evening. I will be home soon. This trip is going to end but the voyage continues.

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Wir sind zurück in Kuta und genießen den breiten Strand. The Wellen sind gewaltig und es ist ein Riesenspaß, sich gegen sie zu werfen. Als ausgewachsener Touristenort bietet Kuta Annehmlichkeiten wie Cafes, Frozen-Yoghurt-Läden und italienische Pizzerias. Und die Stadt ist laut, voll von Motorrädern und zu vielen alkohol- und futtersüchtigen Touristen, die so aussehen, als ob sie schon zuviel von dem hätten, was sie so begehren. Ich habe mich dran gewöhnt. Es stört mich nicht.

Vor sechs Jahren war mir noch nicht klar, dass ich den Strand von Kuta 2015 und 2016 wiedersehen würde. Für mich ist es ein Symbol geworden für den Start- und Endpunkt einer Reise in dieses wunderbare Land. Wir haben auf dieser Reise mehr als 10 Wochen in Indonesien verbracht. Morgen ist unser letzter Tag, bevor es am Abend mit der Flugzeug nach Istanbul geht. Ich bin bald wieder zu Hause. Der Ausflug nach Südostasien ist so gut wie vorüber, aber die Reise geht weiter.

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Sentimental Sunset Sadness. Sentimentale Sonnenuntergänge & Schwermut.

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The scenery is idyllic and laid-back in Amed. Black sand beaches, a quiet village, the mighty Agung volcano in the background, Bali’s holiest and highest mountain with an altitude of more than 3,000 meters. Days at the beach pass quickly. Snorkeling is some of the most rewarding in the region, some anemone fish, many bigger fish and colorful corals. Not as perfect as in Bunaken or the Togians, but much better than the coral graveyards of the Gili islands.

And yet luck is not really on my side. After the credit card fraud days ago, my shoes were stolen last night from our terrace. Who steals slightly stinking used sneakers?! I liked these shoes but the loss itself does not bother me as much as the fact that shoes my size are hard to get, in this part of the world nearly impossible. And I hate shopping for clothes and shoes.

This occasion puts me in a sad mood again. And the fact we are returning to Germany soon amplifies this state. It is not that I am not looking forward to some people or things, but all the bureaucratic trouble and other hassle of transitioning back into live at home scares me. Sitting silently at the beach meditating does not really change these emotions. And watching the sunset up from the viewpoint only adds sentimental flavors. I decide not to fight these feelings. After all, they are a part of the journey of life.

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Die Landschaft ist idyllisch. Amed ist ein gemütlicher Ort: Schwarzer Sandstrand, der mächtige Agung-Vulkan im Hintergrund, Balis heiligster und höchster Berg mit einer Höhe von mehr als 3.000 Metern. Die Tage am Strand ziehen schnell vorüber. Schnorcheln ist hier wirklich lohnend, mehr als an anderen Orten der Region. Es gibt Anemonenfische, größere Fische und farbenfrohe Korallen. Nicht ganz so perfekt wie in Bunaken oder den Togians, aber deutlich schöner als die Korallenfriedhöfe auf den Gilis.

Und doch ist das Glück nicht wirklich auf meiner Seite. Nach dem Ärger mit der Kreditkarte vor ein paar Tagen sind letzte Nacht meine Schuhe von unserer Terrasse geklaut worden. Wer in der Welt klaut leicht müffelnde, benutzte Turnschuhe?! Ich mochte die Schuhe schon, aber der Verlust an sich bedrückt mich nicht so sehr wie die Tatsache, dass Schuhe in meiner Größe schwierig zu finden sind, in diesem Teil der Welt eigentlich unmöglich. Und ich hasse den Prozess des Schuhekaufens.

Diese Begebenheit versetzt mich wieder in eine traurige Stimmung. Die wird noch dadurch verstärkt, dass wir bald nach Deutschland zurückkehren. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht auf Menschen und Dinge zu Hause freue, aber der ganze kommende bürokratische und  wiedereingliederungsbedingte Ärger gruselt mich. Am Strand zu sitzen und zu meditieren ändert das auch nicht. Ich betrachte den Sonnenuntergang vom Aussichtspunkt und das führt auch nur dazu, dass ich zudem noch ganz sentimental werde. Ich beschließe, nicht dagegen anzukämpfen. Auch diese Emotionen sind schließlich Teil der Reise des Lebens.

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A Durian for my Birthday. Eine Durianfrucht zum Geburtstag.

I do not celebrate my birthday much and I do not wish for gifts. The only thing I want is some peace, a relaxed day and no troubles. But what do I get?! In a comical attempt the universe gives me a durian for birthday, the naughtiest fruit South East Asia has to offer. It is also called stinkfruit and known all over the region – famous for its sweet taste and soft texture, infamous for its odor mixture of rotten onions, sewage and garbage. The universe presents me this durian and says: Enjoy! I am not talking about a real durian, but a metaphorical one.

It all starts well. A nice breakfast and a sunny day. The first slight smell of the durian comes with the waiting for the boat from Gili Air back to Bali. We wait for more than 2 hours without any explanation or anyone informing us that the boat was late, only to stop on Lombok for another many minutes that the staff can take their time buying drinks and cigarettes before continuing the only 45-minute-short ride to the village of Amed in northern Bali. I am enjoying the sweetness of the place. A laidback coast village with a formidable black sand beach close to the Agung volcano. And it gets sweeter. Snorkeling is pretty good here. Lots of fish and colorful corals right when you get into the sea, an interesting sight so see the colorful creatures on top of the black volcanic rocks.

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Checking my bank account online the full disgusting odor of the stinkfruit hits me heavily. Someone withdrew 500 Euro from my credit card obviously using a fake card with skimmed data from a machine where I got my last cash in Ubud. I will try to reclaim the money from the bank however it is not only the possible loss but all the upcoming paperwork, the reporting at the police and all the related hassles and troubles that make the smell of my birthday durian so annoying.

It is the mixture of pain and pleasure that makes the durian so irritating. I just cannot hate the day only. The weather is pleasant, we have a lovely bamboo hut. And despite my attempts to hide my birthdate, I receive a lot of messages from wonderful people back home. I cannot despise this day, nor can I really enjoy it. The universe knows I will not eat a real durian, so it gave me this durian day. All I can say is thank you, but next time I prefer a mango.

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Ich feiere meinen Geburtstag selten wirklich und wünsche mir auch keine Geschenke. Alles was ich will sind Ruhe und Frieden, ein gemütlicher Tag ohne Ärger. Aber was bekomme ich?! In einem Anfall seltsamen Humors schenkt mir das Universum eine Durian, die unanständigste Frucht Südostasiens. Sie wird auch Stinkfrucht genannt und ist in der ganzen Region bekannt – berühmt für ihren süßen Geschmack und die weiche Konsistenz, gefürchtet für ihren Geruch nach verrottenden Zwiebeln, Abwasserkanal und Müll. Das Universum überreicht mir diese Durian und sagt: Guten Appetit! Ich spreche natürlich nicht über eine echte Durian, sondern über eine sprichwörtliche.

Alles fängt gut an, nettes Frühstück und Sonne am Morgen. Die ersten leicht üblen Durianwinde kommen beim Warten auf das Boot von Gili Air zurück nach Bali. Wir warten mehr als zwei Stunden, ohne dass irgendjemand mal erklärt, wo das Problem liegt oder dass es überhaupt eine Verspätung gibt. Und kurz nach Abfahrt halten wir erstmal eine Weile in Lombok, damit die Crew sich mit Getränken und vor allem Zigaretten ausrüsten kann, bevor es die eigentlich kurze Fahrt von 45 Minuten zum Dorf Amed in Nordbali geht. Ich genieße dann den süßen Ort. Ein gemütlicher Küstenort mit anständigem Strand aus schwarzem Sand nahe des Agung-Vulkans. Und es wird noch süßer. Das Schnorcheln ist hier verhältnismäßig gut. Viele Fische und bunte Korallen gleich, wenn man ins Wasser geht. Schon interessant, die farbenfrohen Kreaturen auf dem schwarzen Vulkangestein zu sehen.

Beim Online-Abfragen meines Kontostands trifft mich dann eine widerliche Wolke des Stinkfruchtdufts mit voller Wucht. Jemand hat 500 Euro mit einer gefälschten Kreditkarte von meinem Konto abgehoben, offensichtlich wurden die Daten irgendwo an einem Automaten in Ubud abgegriffen. Ich werde versuchen, mir das Geld von der Bank zurückerstatten zu lassen, aber es ist nicht nur der mögliche Verlust, sondern auch der ganze Papierkram, die Anzeige bei der Polizei und der ganze Ärger und das kommende Hin und Her, die den Geruch meiner Geburtstagsdurian so abstoßend machen.

Es ist die Mischung zwischen Freude und Leid, die bei der Durian so irritierend ist. Ich kann den Tag halt auch nicht einfach komplett hassen. Das Wetter ist wunderbar angenehm, wir wohnen in einer schönen Bambushütte. Und trotz meiner Versuche, mein Geburtsdatum zu verheimlichen, bekomme ich etliche Nachrichten von lieben Menschen zu Hause. Den Tag kann ich weder verfluchen noch wirklich genießen. Das Universum weiß natürlich, dass ich mich vor dem Konsum einer echten Durian drücke, also hat es mir stattdessen einen Duriantag  geschenkt. Vielen lieben Dank, aber nächstes Mal hätte ich lieber eine Mango.

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Three Beaches and a Food Heaven. Drei Strände und ein Futterhimmel.

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It is astonishing what a choice of really good restaurants such a tiny island like Gili Air has. You never need to walk much more than one kilometer to walk from one place to another. And yet the density of high quality places is immense. I have had the best Italian pizza on the whole journey here as well as the best ice-cream. There are the lots of vegetarian and organic healthy places that I missed elsewhere. Mexican kitchen is also popular here. And of course there are Indonesian warungs but even some of those are more than cheap fried-chicken eats but offer a variety especially in vegetables, tofu and tempeh.

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West coast looking at Lombok. Westküste mit Blick auf Lombok.

Eating is not the only fun thing in Gili Air. Of course you spend a lot of time at the beach. These are not really perfect beaches with fine sand but still nice. The sand is coarse almost everywhere. In every direction the coastline is a bit different. The south is the main port area and not suited for swimming mostly. You find the most restaurants and bars on the east side. The beach is narrow but popular as it offers shade in the evening and it is usually deep enough to go into the water and snorkel. You have a nice view over to Lombok and to the Rinjani volcano if you are lucky. On the north side is more shallow and there are many patches of dried sea grass which is not so nice. My favorite is the west side as it is often almost empty, only a few restaurants or resorts. There are nice views towards Gili Meno and Lombok. Here the colors appear the most surreal, especially at sunset. Problem is at low tide you cannot really go into the water and a lot of sea grass makes swimming a bit strange. Since the island is so small you can check out all beaches easily within one day.

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East coast. Rinjani volcano covered in clouds. Ostküste. Der Rinjani wolkenverhangen.

Es ist schon erstaunlich, was es auf einer so kleinen Insel wie Gili Air für eine Auswahl an Restaurants gibt. Man muss nie viel mehr als einen Kilometer laufen, um von einer Ecke zur nächsten zu gelangen. Und dennoch ist die Dichte an qualitativ ausgezeichneten Restaurants beachtenswert. Ich habe hier die beste italienische Pizza auf der Reise gegessen und auch das beste Eis. Hier sind die ganzen vegetarischen und gesunden Restaurants und Cafes, die ich an vielen Orten gerne auch gehabt hätte. Mexikanische Küche ist auf der Insel auch sehr beliebt. Und natürlich gibt es auch indonesische Warungs, aber selbst unter denen gibt es einige, die mehr als nur gebratenes Huhn anbieten, sondern eine gute Auswahl an Gemüse, Tempeh und Tofu.

Essen ist nicht das einzig Tolle an Gili Air, es gibt ja auch die Strände. Die sind nicht wirklich die perfekten Traumstrände, da der Sand auch recht grobkörnig ist. Schön sind sie dennoch und in jeder Himmelsrichtung ein wenig anders. Im Süden ist der Hafenbereich und Schwimmen macht dort wenig Sinn. Man findet die meisten Restaurants und Bars im Osten. Der Strand dort ist eher schmal, aber wegen des Schattens am Nachmittag und der guten Schwimm- und Schnorchelmöglichkeiten recht beliebt. Man hat einen schönen Blick auf Lombok und mit Glück auch auf den Rinjani-Vulkan. Auf der Nordseite ist das Wasser flacher und an vielen Stellen findet man trockenes angespültes Seegras. Am besten gefällt mir die Westside, da sie meistens recht leer ist. Es gibt dort nur wenige Restaurants oder Hotels. Man hat einen schönen Blick auf Gili Meno und Lombok. Die Farben wirken hier oft surreal, besonders zum Sonnenuntergang. Bei Ebbe kann man allerdings nicht wirklich ins Wasser gehen und das Seegras im Wasser ist auch etwas seltsam. Da die Insel so kompakt ist, kann man alle Strände innerhalb eines Tages ausprobieren.

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West coast at sunset. Westseite bei Sonnenuntergang. 

Gili Number 3. Gili Nummer 3.

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We have visited Gili Meno in November 2015, and I was on Gili Trawangan in 2010. Of the three tiny Gili islands off the cost of Lombok the most eastern one was the one we had not visited yet. Gili Air means small water island and is pronounced in Indonesian like ayer. Due to tourism even the locals often pronounce it like English or French speakers would do giving the impression it is not a water but an airy island.

It somehow feels like a mix between sedate Gili Meno and buzzing Gili Trawangan, but closer to Gili Meno. The choice of restaurants and food is much better and more upscale than on Gili Meno however. Otherwise it is just a tiny island with village-like structures and small pathways. And the best thing like on the other islands: No motorized transport. In motorcycle-crazy Asia this comes as a huge relief.

IMG_5830The visitors are mostly young couples. Somehow they look all the same: A tall dark-haired and bearded guy with a blond girl usually sporting a bun hairstyle. At least I do not hear any noise of constant partying. I thought psychedelics were endemic to Gili Trawangan but I spot some places that openly advertise magic mushrooms. I wonder how people can enjoy their trips without getting paranoia in a Muslim country where people even get executed for anything drug-related.

Just like the neighboring islands Gili Air is surrounded by a reef. It appears mostly dead. Snorkeling is possible but more of a sad thing. The beaches are mostly made of dead sharp corals. The views over to the large island of Lombok are fantastic and often dramatic. If there were not that many clouds one might even see the mighty Rinjani volcano, the second highest mountain in Indonesia with an altitude of over 3,700 meters.

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Im November 2015 waren wir schon auf Gili Meno, und 2010 hatte ich Gili Trawangan einen Besuch abgestattet. Von den drei winzigen Gili-Inseln nahe der Küste Lomboks ist die östlichste diejenige, die wir bisher noch nicht besucht hatten. Gili Air bedeutet kleine Wasserinsel und wird im Indonesischen wie Ajer ausgesprochen. Wegen des ganzen Tourismus sprechen sogar einige Einheimische mittlerweile den Inselnamen so aus, wie man es im Englischen oder Französischen tun würde, was den Eindruck vermittelt, es würde sich nicht um eine Wasser-, sondern um eine Luftinsel handeln.

Die Insel fühlt sich wie eine Mischung aus dem extrem ruhigen Gili Meno und dem sehr lebhaften Gili Trawangan an, liegt aber näher an Gili Meno. Die Auswahl an Restaurants ist allerdings deutlich größer und diese sind auch höherpreisiger. Ansonsten ist es einfach eine kleine Insel mit dorfähnlichen Strukturen und kleinen Pfaden. Das beste wie auf den anderen beiden Inseln: Keine motorisierten Fahrzeuge. Im motorradverrückten Asien ist das wirklich eine Erholung.

Die meisten Besucher sind junge Pärchen. Und sie sehen irgendwie alle gleich aus: Ein großer, dunkelhaariger, bärtiger Typ mit einem blonden Mädchen mit Dutt. Zumindest muss man nicht die ganze Zeit partylastige Musik von überall her hören. Ich nahm eigentlich an, dass Psychedelika eher eine Sache von Gili Trawangan wären, aber es gibt auch hier Bars, die offen Magic Mushrooms anpreisen. Ich frage mich, wie Menschen ohne Paranoia ihre Pilztrips genießen können, wo sie sich ein einem muslimischen Land befinden, in dem Menschen schon wegen geringer Drogenvergehen exekutiert werden.

Ebenso wie die benachbarten Inselchen ist Gili Air von einem Riff umgeben, dass leider recht tot wirkt. Schnorcheln ist eine eher traurige Angelegenheit. Der Strand besteht aus scharfkantigen Stücken toter Korallen. Die Blicke auf die große Nachbarinsel Lombok sind fantastisch und oft auch dramatisch. Wenn es nicht immer so bewölkt wäre, könnte man den mächtigen Rinjani-Vulkan sehen, den zweitgrößten Berg Indonesiens mit einer Höhe von mehr als 3.700 Metern.

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4 Weeks in Sulawesi: Itinerary, What to see and how to get along

sulamapSulawesi is a fascinating island to visit. It has just the right combination of mountains, volcanoes, beaches, snorkeling and culture. This island is not as touristed as other spots in Indonesia and personally one of my favorite places in the region.

To cover the entire island from the northeast to the southwest you need at least four weeks, otherwise you spend too much time on transport compared to the time actually being in the places. Actually there is really only one travelled route that nearly all tourists take. You can either start south in Makassar as most people do – or begin in Manado at the northeastern tip of Sulawesi. The latter is what I am going to describe. The stretch from Gorontalo to Tentena is not covered daily by public transport which means it pays to plan ahead.

1. Manado

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Klappertaart.

Manado has an international air connection to Singapore via Silk Air. Note you cannot travel into Indonesia visa-free when arriving in Manado, you will need to pay for the visa-on-arrival. Other than that you can connect from Jakarta or Surabaya, where people from many nations can actually enter Indonesia visa-free for 30 days.

 

Manado is just a transport hub, not many reasons to stay here for the traveler. You might go on a day trip to Tangkoko National Park to watch macacques and tarsiers, but this is very expensive and the reason why I have not done it. Have a taste of klappertaart in Manado, a Dutch-Indonesian coconut tart, and local Minahasa cuisine.

2. Pulau Bunaken

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Island of Manado Tua as seen from Pulau Bunaken.

Take a public boat to Bunaken Island and an ojek (motorcycle taxi) to your final destination. Alternatively it is much easier to have private yet expensive transport arranged from your resort which picks you up at Manado harbour. Most accommodations are resorts, not too cheap. Bunaken’s real treasures are beneath the water surface. It is most famous for its premium diving sites with a great variety of corals and other species. Snorkelers will enjoy this place too. Stay for 4 or 5 days to relax and to appreciate all the different reef and diving sites.

3. Tomohon

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Danau Linow.

Tomohon is a nice hill station about one and a half hours away from Manado. It can be reached by public bus from Manado or by private metered taxi (around 200,000 Rp). You can get around in Tomohon by using mikrolets or bemos as they are called elsewhere in Indonesia. These minibuses all end at the Beriman terminal close to the infamous market where you see the the extremer variations of Minahasa cuisine like fried dogs or bats – if you do not want to support these practices, you should not go there.

Anywhere there are much nicer things to see and do in Tomohon. Stay two or three nights walking the paved steps up to Mahawu volcano or even seeing the mightier Lokon volcano (climbing actually forbidden). The Danau Linow is a sulphuric lake with varying shades of green and blue, beautiful to watch.

4. Gorontalo

From Tomohon you need to go back to Manado by bus or taxi. A bus to Gorontalo from Manado takes at least 8 hours, often more. Buses that leave Manado in the early morning usually do not arrive early enough to catch the ferry to the Togian islands which means you have to stay a night in Gorontalo.

A flight from Manado to Gorontalo can be a good alternative to get from Tomohon via Manado airport to Gorontalo in one day and reaching the ferry in time. Note that the carrier Wings Air only allows for 10 kilogram of checked-in baggage so you might need to repack a lot into your hand luggage.

The ferry leaves only on Tuesdays and Fridays at 8 pm, sometimes even earlier, sometimes a bit later. This is anything but a luxury boat. There are three classes, ekonomi seats, business I which means AC seats or business II which means bunk beds in the non-AC ekonomi section. If you want a private cabin you might try to approach the staff on board, I have heard stories where people got a captain’s suite for 500,000 Rp.

5. Togian Islands

After 11 to 13 hours the ferry reaches the main port of Wakai on the Togian Islands. There is no reason to stay here. You can try to catch the public ferry to Malenge via Katupat which leaves only 3 times a week. Other than that boatsmen will approach you and you usually share a private boat with other travelers to reach one of the nicer islands. Kadidiri is the closest and recommended for divers but did not make such a nice impression to me.

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Malenge Island.

I stayed on Malenge which was lovely, however is at least three hours away from Wakai. Other places that looked nice or where I heard good things were Bomba and Bolelanga. Note that many of the islands do not even have a mobile phone connection, so you are basically cut off from the outside world when in Malenge for instance. The Togians are an idyllic island paradise. There are beaches, jungles, local sea gypsy villages, nice snorkeling spots. Many people stay at least for one week.

6. Ampana

There is the public ferry three times a week. From Malenge it takes 8 hours on this horrible boat to reach Ampana, about 4 hours from Wakai. Ampana is a small town and you probably do not want to stay there. The private travel agency in a hut next to the harbour may help you finding onward connections. Sometimes there is a night bus which passes Ampana and drops you off in Tentena. Going to Poso is possible but then you are stuck there which is not recommended. We took a private car – depending on luck and negotiation skills you can get it for 450,000 to 800,000 Rp. It takes you to Tentena in about 5 to 7 hours.

7. Tentena

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Tentena and Lake Poso.

You could try reaching Rantepao in one long haul but this is pretty exhausting. The little lakeside town of Tentena is a nice stopover on the way from the Togians to Rantepao in Tana Toraja.

You might stay there for one or two nights, for instance in the Victory Hotel which has friendly staff. In Tentena you can see the lake, a nice waterfall, a Balinese village, churches, and burial caves.

To get from Tentena to Tana Toraja there is only one overnight bus connection in the evening which can be arranged through your hotel. The ride is more or less uncomfortable. Due to road constructions it can take up to 16 hours to get to Rantepao (as of May 2016).

8. Tana Toraja

Tana Toraja is the land of the Torajans, a unique culture famous or infamous for their funeral ceremonies and certainly a highlight of the Sulawesi trip. The main tourist town is Rantepao which is a good as a base for exploring the surroundings. Other than that Rantepao is not a really pleasant place itself.

To get around renting a motorcycle is a good idea. Otherwise there are bemos which usually all end in the Bolu terminal, about 2 kilometers from Rantepao. Sometimes we were lucky with the bemos, other times not at all. You can also try to arrange an ojek or use a bentor (a small riksha – becak motor taxis) for rides within town.

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Kete Kesu village.

There are different opinions whether you need a guide or not. The funerals themselves are more or less public events. However it can be difficult to find out where there is a funeral ceremony. Local guides can take you there and help with the formalities. Most interesting villages and burial sites can be reached with your own transport. Popular places are Kete Kesu village and Batutomonga. You have to pay entrance fees for most sites. To cover the most important places you might stay 2 to 4 days.

9. Makassar

From Rantepao several bus companies offer rides to Makassar at either 9 am or 9 pm. The ride takes 8 to 10 hours. The roads here are in a better condition than in the center of the island.

Makassar is the largest city on Sulawesi. There are not many reasons to stay here longer than you really need. You can fly to Jakarta or Denpasar on Bali from here. There is also an international connection with Air Asia to Kuala Lumpur.

The harder to reach, the nicer it gets. Je schwerer zu erreichen, umso schöner.

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To get to the small Togian Islands in the Gulf of Tomini surrounded by the island of Sulawesi it is a long way. We take a taxi from Tomohon to get to the airport of Manado, from there we fly to Gorontalo. From Gorontalo we board an overnight ferry which is quite an experience. You can sleep on a kind of wooden bunk beds but you do not have any cabin, it is like an open-air dorm on the ship. We cross the equator in the middle of the night and it is warm enough so that the ship is open and you do not need any blankets. In the morning we reach the main port. From there we hire a small boat which takes another three hours to reach the island of Malenge. Even for us already in Sulawesi it was a long and tiring way. If you tried to get here for a short holiday from Europe, you would have to add another three flights: two to get to Jakarta (with a stop in the Middle East), another one from Jakarta to Manado. This makes at least three days travel to get here in total. Therefore only people who are in Sulawesi anyway go here. So far it is one of the few regions in our journey which is not spoilt by mass tourism yet because it is such a pain to get here.

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In Malenge there is no wifi, not even a mobile connection. We are cut off from communication to the outside world. That is why I can publish this article only afterwards. However it is very nice to be so remote. There is no temptation to go online always. We stay in a really beautiful guesthouse with cottages facing the sea. The beach is private and on the backside the kitchen is build on stilts above a blue lagoon. We are not more than a handful guests here. From the beach we can look over to the next village that is also built on stilts. It is populated by sea gypsies. These people are scattered all over South East Asia. Their village is connected via a bridge to the next village on Malenge. On the mainland there is dense tropical jungle around us. Four dogs belong to the place, two of them tiny puppies who readily accept us and linger around beneath our hammocks. There is no shop or restaurant, so we get all our meals in the resort. Considering the remoteness and that we do not eat meat or fish, the variety is great and we always have tasty Indonesian food.

We can snorkel directly from our place. A huge swarm of fish is literally standing beneath the landing bridge next to our beach. Inside there are corals, some anemone fish and occasionally we even spot stingrays. We take a boat trip to the so-called Reef Number Five. Interestingly it is in the open ocean, so no island close which gives it a strange feeling. The snorkeling is not as perfect as in Bunaken, however it is still very good here, we are comparing on a very high level. A good variety of corals, many fish, nudibranches and some of our group even spot sharks. And there is no strong current which makes exploring easier.

Our place is really magic at night. From the pier we can see the bioluminiscent plankton in the water. Sparks of green and blue lights move in and sometimes out of the water. It feels like a thing from another planet. Since big cities are far away the sky at night is filled with stars on clear night. You see can see the milky way with your bare eyes.

On another tour we pass by the main village of Malenge. There is even some kind of street art on one of the stilt houses. We actually are on our way to go to the jellyfish lake on a neighboring island. It is one of only three jellyfish lakes in the world, one of them in Palau in Micronesia where we actually planned to go but changed our plans because it would have been way too expensive. I feel a bit stupid because I deliberately go into a jellyfish lake whereas in the Philippines I have always complained about the jellyfish tentacles in the sea. The jellyfish in the lake have no long tentacles however and they are not nearly as plenty as expected. There are two species, one near the surface, the other in the deep. The water in the deep is pretty hot. Next to the lake there is a beautiful secluded beach which is picture postcard perfect. Very white fine sand, some coconut palms and no one else there. There is also pretty good snorkeling directly from the beach. Going back to the resort we suddenly find that our idyll is somehow disturbed as new guests have arrived – a large bunch of Indonesian couples who go to the quietest places only to make a lot of noises. Fortunately most of them stay only for one night.

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We make an excursion into the jungle trying to find some tarsiers. Of course we do not find some and that the dogs are accompanying us does not help. They want to show us the way. Suddenly they start barking at running. A man from the village rapidly climbs a coconut tree. He is scared for his life. We try to make the dogs go away and apologize to him. On the other side we pass a Muslim cemetery. On the next day we try paddling with the canoe. The canoe is not more than a tree trunk with a paddle. It his hard to keep it steering and moving forward requires more strength than we had hoped. An interesting experience we do not want to risk getting stuck in a thunderstorm in the sea in this canoe. So one day after another passes and we lose the sense of time. The day to say goodbye comes and we have to leave this idyllic spot on earth behind heading for our next adventure.

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Es ist ein langer Weg bis zu den Togian-Inseln im Golf von Tomini, der von der Insel Sulawesi umgeben ist. Von Tomohon nehmen wir ein Taxi zum Flughafen in Manado, wo wir das Flugzeug nach Gorontalo besteigen. Dort angekommen gehen wir an Bord einer Nachtfähre, was eine Erfahrung für sich ist. Wir schlafen auf steinharten Etagenbetten aus Holz, alles ist offen wie ein Schlafsaal, es gibt keine Kabinen. Mitten in der Nacht überqueren wir den Äquator. Es ist warm genug, dass das Schiff ohne Wände auskommt und keine Decken zum Schlafen benötigt werden. Am Morgen erreichen wir den Hafen in den Togians. Dort besteigen wir ein kleines Boot, das uns nach weiteren drei Stunden Fahrt zur Insel Malenge bringt. Selbst für uns, die wir schon auf Sulawesi sind, ist der Weg lang und anstrengend. Wenn man für einen Urlaub direkt aus Europa anreisen würde, müsste man noch drei zusätzliche Flüge einplanen: zwei um nach Jakarta zu kommen (mit einem Stopp in den Golfstaaten), und ein Flug von Jakarta nach Manado. Das würde insgesamt drei Tage Anreisezeit bedeuten, um hierher zu kommen. Daher fahren eigentlich nur Touristen her, die sowieso schon in Sulawesi sind. Es ist eine der wenigen Regionen auf unserer Reise, die noch nicht von Massentourismus verdorben sind, weil es so müßig ist hierher zu kommen.

In Malenge gibt es kein Internet, nicht mal eine Handyverbindung. Wir sind von der Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten. Daher kann ich den Artikel erst einige Zeit später online stellen. Aber es ist auch ganz nett, so völlig außer Reichweite zu sein. Man kommt gar nicht erst in Versuchung, seine Zeit im Internet zu vertrödeln. Wir kommen in einer wirklich hübschen Anlage unter – die Hütten blicken direkt aufs Meer. Es gibt einen Privatstrand und auf der anderen Seite der Anlage ist die Küche auf Stelzen direkt über einer blauen Lagune gebaut. Wir sind nicht mehr als eine Handvoll Gäste. Vom Strand aus können wir hinüber zum nächsten Pfahldorf blicken, welches von Seenomaden bewohnt wird, die über ganz Südostasien verteilt wohnen. Ihr Dorf ist mit einem anderen Dorf auf Malenge über eine Brücke verbunden. Auf dem sogenannten Festland ist um uns herum dichter Dschungel. Vier Hunde gehören zum Anwesen, davon zwei kleine Welpen, die uns überall hin folgen und die gerne nahe unserer Hängematte herumlungern. Geschäfte oder Restaurants gibt es hier nicht. Daher nehmen wir alle Mahlzeiten im Hotel ein. Wenn man bedenkt, wie abgelegen das alles ist und dass wir Sonderwünsche haben, weil wir weder Fisch noch Fleisch wollen, ist die Vielfalt beim Essen wirklich gut. Wir bekommen jeden Tag leckeres indonesisches Essen.

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Von unserem Hausstrand aus können wir direkt schnorcheln gehen. Ein großer Schwarm Fische steht praktisch unter der hölzernen Landungsbrücke am Strand. Im Wasser gibt es etliche Korallen, einige Anemonenfische und ab und zu kann man sogar Stachelrochen ausmachen. Mit dem Boot fahren wir zum sogenannten Reef Number Five. Das Riff befindet sich auf dem offenen Meer ohne Insel in der Mitte. Das fühlt sich beim Schnorcheln etwas seltsam an. Die Unterwasserwelt ist nicht ganz so perfekt wie in Bunaken, aber immer noch außergewöhnlich schön, wir vergleichen hier wirklich auf einem sehr hohen Niveau. Es gibt viele unterschiedliche Korallen, etliche Fische, Nacktschnecken und einige aus unserer Gruppe sehen sogar einen Hai. Da die Strömung nicht sonderlich stark ist, ist die Erkundung des Riffs recht einfach.

Unsere Unterkunft ist nachts ein magischer Ort. Vom Pier aus sehen wir im Wasser bioluminiszentes Plankton. Es leuchtet blau und grünlich, manchmal bewegt es sich oder kommt an die Oberfläche. Man kommt sich wie auf einem anderen Planeten vor. Da es weit und breit keine großen Städte gibt, ist der Himmel dunkel und die Sterne klar sichtbar. Mit bloßem Auge können wir die Milchstraße gut erkennen.

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Auf einer anderen Tagestour kommen wir am Hauptort von Malenge vorbei. An einem der Pfahlhäuser befindet sich sogar Streetart-Grafitti. Eigentlich wollen wir zum Quallensee auf einer Nachbarinsel. Es gibt nur drei Quallenseen auf der Welt. Ein weiterer befindet sich im mikronesischen Palau, wo wir zunächst hinfliegen wollten, den Plan aber wegen der hohen Kosten gestrichen haben. Ich komme mir etwas albern vor, jetzt extra zum Quallensee zu fahren, wo ich doch auf den Philippinen die ganze Zeit wegen der ganzen Quallen gejammert habe. Die Quallen im See haben jedoch keine langen Tentakel, sie sind auch gar nicht so zahlreich und dicht vertreten wie wir dachten. Es gibt zwei Arten, eine nahe der Oberfläche und eine andere in der Tiefe. Das Tiefenwasser des Sees ist erstaunlich heiß. Nahe dem Quallensee befindet sich ein wirklich perfekter Postkartenstrand. Sehr feiner weißer Sand, einige Kokospalmen und menschenleer. Außerdem lässt es sich von hier aus auch recht gut schnorcheln. Bei Rückkehr in unsere Unterkunft ist unsere Idylle etwas getrübt, denn neue Gäste sind angekommen: eine große Zahl indonesischer Pärchen, die dafür bekannt sind, die ruhigsten Orte mit ihrem endlosen Geschnatter zu beglücken. Glücklicherweise bleiben die meisten von ihnen nur für eine Nacht.

Wir unternehmen eine Exkursion in den Wald um Tarsier-Affen zu suchen. Natürlich finden wir keine und dass die Hunde uns ständig begleiten, macht die Sache nicht leichter. Sie wollen uns den richtigen Weg zeigen. Auf einmal fangen sie an laut zu bellen und rennen wie vom Teufel gebissen los. Ein Arbeiter aus dem Dorf klettert blitzschnell auf eine Palme. Die Angst ist ihm ins Gesicht geschrieben. Wir versuchen die Hunde zu beruhigen und von ihm wegzulocken, wir entschuldigen uns bei ihm und gehen weiter. Auf der anderen Seite des Waldes befindet sich ein muslimischer Friedhof. Am nächsten Tag wollen wir uns auf dem Kanu versuchen. Das Kanu ist nicht mehr als ein ausgehöhlter Baumstamm mit Paddel. Es ist nicht leicht zu steuern und das Paddeln kostet sehr viel Kraft. Eine interessante Erfahrung, aber wir wollen nicht mit diesem Kanu auf dem Meer lieber nicht in Gefahr geraten, in einen Sturm zu kommen. So vergeht auch ein weiterer Tag und wir verlieren langsam das Zeitgefühl. Der Tag Abschied zu nehmen kommt und wir verlassen diesen idyllischen Ort für unser nächstes Abenteuer.