Die besten Ziele in Südostasien 2016.

Auf unserer 7-monatigen Reise durch 9 Länder in Südoastasien haben wir so viele wunderbare Ziele besucht und es ist schon schwer zu sagen, welches das beste Erlebnis war. Über die Großstädte habe ich schon einen separaten Artikel auf Englisch geschrieben, aber diese sind nicht die eigentlichen Höhepunkte der Region. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und im Gegensatz zu anderen Reiseblogs sind sonst so beliebte Ziele wie die Strände Thailands, Orte in Laos, die Halong-Bucht oder Hanoi in Vietnam gar nicht auf meiner Liste vertreten.

Das sind meine Top 10 Reiseziele mit einer guten Mischung aus Strand und Inselparadiesen, Bergen und Vulkanen, gemütlichen Städtchen und beeindruckenden Tempeln. 

1. Vulkane | Indonesien

 

Ich kann mich gar nicht recht entscheiden, ob nun der Lokon auf Sulawesi, der Bromo oder der Ijen auf Java den bleibendsten Eindruck auf der Reise hinterlassen haben. All diese Vulkane stellen Verbindungspunkte zu den gewaltigen Kräften im Erdinnern dar. Man kann es fühlen, hören und riechen. Sie zu besteigen ist nicht nur ein tolles Abenteuer mit einer fantastischen Aussicht, sondern auch eine spirituelle Erfahrung – direkt mit dem Erdinnern verbunden und doch kommt man sich wie auf einem anderen Planeten vor.

2. Yogyakarta mit Prambanan und Borobodur | Java, Indonesien

 

Die Stadt Yogyakarta ist ein kulturelles Zentrum und ein echter Schatz für Rucksackreisende in Indonesien. Die ganze Insel Java wird von Reisenden im Vergleich zu Bali eher stiefmütterlich behandelt. Yogyakarta verbindet seine kulturellen Reichtümer mit dem Flair einer traditionellen indonesischen Stadt und ist dabei dennoch nicht zu einem überfüllten und überentwickelten Pauschaltouristenmoloch verkommen. Neben der angenehmen Aufenthaltsqualität, einem Sultanspalast und der Batik-Textilkunst befinden sich auch zwei gewaltige antike UNESCO-Welterbestätten in der näheren Umgebung: Die monumentale buddhistische Pagode von Borobudur und die majestätischen Tempel von Prambanan, die größten hinduistischen Tempel Indonesiens.

3. Bantayan | Cebu, Philippinen

 

Bantayan ist ein Inselparadies. Die Strände sind vom Feinsten, sprichwörtlich – weißer Sand, gute Möglichkeiten zum Schwimmen, keine Felsen im Wasser. Der Strand befindet sich direkt am verschlafenen Städtchen Santa Fe. Man muss nur aus dem Hotel rausschlendern und schon ist man da. Außer zu Weihnachten und Ostern ist die Insel ruhig und friedlich. Und dank der Auslandsdeutschen und anderer Expats gibt es dennoch etliche nette Restaurants und Bars auf der Insel. Kein Wunder, dass die Menschen gerne hier alt werden wollen. Krawallige Partys oder junge Tanzwütige sucht man hier vergebens. Hier liegt man einfach in der Sonne, geht ins Wasser und entspannt sich in einer wunderbaren Umgebung.

4. Bagan | Myanmar

 

Ehrlich gesagt war Myanmar im Großen und Ganzen eine ziemliche Enttäuschung, mit einer großen Ausnahme: Bagan mit seinen tausenden von buddhistischen Stupas, die auf der Ebene des Ayeryarwaddy-Flusses verstreut erbaut wurden. Der Anblick ist magisch, ganz besonders bei Sonnenuntergang. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit und in einer Märchenwelt. Man kann etliche Tage damit verbringen, die verschiedenen Pagoden mit dem Fahrrad oder dem Elektromoped zu erkunden und hat dennoch nur einen Bruchteil dessen erkundet, was es hier errichtet wurde. Trotz seiner Einmaligkeit ist Bagan noch nicht all zu überfüllt und bietet eine angenehme touristische Infrastruktur, die in Myanmar alles andere als selbstverständlich ist.

 5. Sagada | Luzon, Philippinen

 

Auf den ersten Blick könnte die Gegend um Sagada mit ihren Wäldern und Hügeln auch irgendwo im Elbsandsteingebirge in Deutschland liegen. Das ist aber gar nicht weiter schlimm. Sagada war sogar einer der angenehmsten Bergorte auf unserer Reise durch Südostasien. Was den Ort so besonders macht, ist seine einzigartige Bestattungskultur – man kann Särge in Höhlen und von Felswänden herabhängend bestaunen – und die Möglichkeit zum Erkunden von Höhlen, was letztlich eine der aufregendsten Abenteuer meines Lebens war. Hinzu kommen noch wunderschöne Reisterrassen und nahe gelegene Wasserfälle.

6. Ubud | Bali, Indonesien

 

Bali ist wahrscheinlich das erste “klassische” Reiseziel in dieser Liste, und das zu Recht. Die Insel gehört zu den Zielen, die mir enorm gut gefallen, obwohl sie recht voll und bei den verschiedensten Typen von Touristen beliebt sind. Ubud ist das unbestrittene spirituelle Zentrum der Insel mit seinen Tempeln, Wellnessbädern, klassischer Musik und Tanz, Yoga und Meditation, indonesischem Essen aus ökologischem Anbau, vegetarischen Kochkursen und Reisfeldern – ein Himmel auf Erden für Menschen, die gerne ihre spirituelle Seite erkunden möchten. Ich war schon drei Mal in Ubud und würde dennoch immer wieder etwas Neues in dieser Stadt entdecken.

7. Bunaken | Sulawesi, Indonesien

 

Wenn man die Insel Bunaken nach ihren Strand- oder Inselparadiesqualitäten beurteilen würde, käme sie nicht übermäßig gut weg. Immerhin ist es recht ruhig und man kann wunderbar die Mangroven erforschen. Der wahre Schatz der Insel befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche – die Riffe und Unterwasserwände um Bunaken gehören zu den besten Tauch- und Schnorchelplätzen der Welt. Beim Schnorcheln entdeckt man eine Menge bunter Fische und eine große Vielfalt an Korallen. Ich habe unzählige Schildkröten gesehen und es gibt auch große Fische wie Mantarochen. Als Taucher sieht man noch ein wenig mehr, wie bunte Nacktschnecken oder sogar Seepferdchen.

8. Siem Reap und Angkor Wat | Kambodscha

 

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Die antiken buddhistisch-hinduistischen Tempel von Angkor Wat sind weltberühmt und der Anblick verschlägt einem den Atem. Man könnte ein ganzes Leben damit verbringen, die Tempel zu erkunden und wäre immer noch nicht fertig damit. Selbst wenn man sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränkt, kann man nach wenigen Tagen die Tempel nicht mehr auseinander halten, weil es einfach so viele waren. Klar, es ist heiß, teuer und überfüllt, aber das ist es wert. Die nahe gelegene Stadt Siem Reap ist ein wichtiger Knotenpunkt und ein bedeutsamer Touristenort in Kambodscha. Es lässt sich dort erstaunlich gut aushalten. Man kann die Tage in französischen Bäckereien, in kambodschanischen und internationalen Restaurants verbringen. Und wenn es sich ausgetempelt hat, gibt es Wellnessmöglichkeiten, Yoga und Meditationszentren wie das wunderbare Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippinen

 

Wie auch Angkor Wat gehören die Reisterrassen von Batad zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Volk der Ifugao erschuf diese Terrassen vor 2.000 Jahren. Die Terrassen in unzähligen Grünschattierungen sind ein Wahrzeichen Südostasiens, nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein kulturelles Symbol, das auf die Bedeutung des Reisanbaus hinweist.

10. Togian-Inseln | Sulawesi, Indonesien

 

Diese Inseln im Golf von Tomini, der von der größeren Insel Sulawesi umschlungen wird, sind nicht einfach zu erreichen, aber es ist die Mühe und den weiten Weg wert. Dörfer von Seenomaden, Privatstrände, Dschungel, Abgeschiedenheit, gute Tauch- und Schnorchelplätze. Auf diesen Inseln kann man die großen und kleinen Sorgen der Welt vergessen.

Ziele, die es fast auf die Liste geschafft hätten

 

Ich habe mich auf den Gili-Inseln in Indonesien sehr gut entspannt. Gili Meno war die beste der drei Inseln, Gili Air kommt an zweiter Stelle. Die spanisch-koloniale Architektur und Atmosphäre in der philippinischen Stadt Vigan haben mich sehr positiv überrascht, der kulturelle Reichtum der Stadt wird sich sicher bald rumsprechen. Der Aufenthalt auf der Insel Koh Ta Kiev in Kambodscha war schon eine kleine Robinsonade und ich hatte viel Spaß an Stränden von Sihanoukville auf dem Festland.

Es bleibt festzuhalten, dass sich die meisten Ziele auf meiner Liste in Indonesien befinden. Die Philippinen sind auf dem zweiten Platz und Kambodscha auf dem dritten. Das spiegelt auch meine Präferenzen wider, wenn ich die Länder in eine Reihenfolge bringen müsste.

Einverstanden mit dieser Liste? Wenn nicht, würde ich gerne einen Kommentar darüber lesen, wem warum welcher Ort in Südostasien am besten gefallen hat. 

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The Best Places to visit in South East Asia.

Having traveled 7 months through 9 countries in South East Asia we have seen many awesome places and it is hard to decide which was the best experience. I have already written an article on big cities but these are not the true highlights of the region. Tastes are different and contrary to many other travel blogs you will not find Thai beaches, Laos, Halong Bay or Hoi An in Vietnam on this list.

These are my top 10 places which are a good mixture of beach and island paradises, mountains and volcanoes, pleasant towns and awe-inspiring temples.


1. Volcanoes | Indonesia

I could not decide whether Mount Lokon on Sulawesi, the Bromo or the Ijen on Java was the most impressive volcano on this journey. All these volcanoes connect directly to the powerful forces of earth beneath our feets. You can feel it, you can hear it, you can smell it. They are not only an adventure to climb and a great sight, but it is also a deeply spiritual experience – so close to the inner core of earth and yet the surroundings made me feel like being on another planet.

2. Yogyakarta with Prambanan and Borobodur | Java, Indonesia

The city of Yogyakarta is a cultural center and a real gem for the backpacker in Indonesia. The whole island of Java is often overlooked in favor of other places like Bali. Yogyakarta combines its treasures with the flair of a traditional Indonesian city and still is not a crowded and overdevelopped package tourism place. It is not only pleasant to stay, has a Sultan’s palace and is the epicenter for Batik clothes – it also offers two impressive ancient UNESCO world heritage sites in its vicinity: The huge Buddhist stupa of Borobudur and the majestic temples of Prambanan, the largest Hindu temples in Indonesia.

3. Bantayan | Cebu, Philippines

Bantayan is an island paradise. Its beaches are of supreme quality, fine white sand, the swimming is lovely, no rocks. And the beach is situated directly on the shores of the tranquil small town of Santa Fe, just walk out of your hotel and you are there. Except for christmas and easter the place is peaceful and quiet. And still – thanks to the expat community – there is a good choice of restaurants and bars on this island. No wonder why people choose to get old here. You will not find noisy parties or a young crowd here. It is just a place to sunbathe, swim, and relax in beautiful surroundings.

4. Bagan | Myanmar

To be honest, Myanmar in the whole was one of the few disappointments on our journey, with one big exception: Bagan and its thousands of Buddhist stupas scattered a long a wide plain close to the Ayeyarwaddy river. The views are magical, particularly at sunset. It looks like being in another time – in a fantasy world. You can spend days exploring the different pagodas by bicycle or electric scooter and still you have covered only a fraction of what is built there. Despite its awesomeness Bagan is not yet too crowded and offers a pleasant tourist infrastructure which cannot be taken for granted in Myanmar.

 5. Sagada | Luzon, Philippines

At first, the area around Sagada looks like a average place with forests and hills in Germany, not like a wild exotic place. This is no disadvantage, actually it is one of the most pleasant hill stations we found in South East Asia. What makes it so special is the unique burial culture – you can see coffins in caves and hanging from rocks – and the possibility of exploring caves which was one of the most exciting adventures in my life. Adding to this, you find beautiful rice terraces and waterfalls close.

6. Ubud | Bali, Indonesia

Bali is probably the first “classic” popular travel destination on this list, and deservedly so. The island belongs to the places I still love despite being crowded and extremely popular with all kinds of tourists. Ubud is the undisputed spiritual center of the island with temples, spas, classical music and dance, yoga and meditation studios, organic Indonesian restaurants, vegetarian cooking classes, rice paddies – it is a heaven on earth for people who like to explore their spiritual side. I went to Ubud three times already and would still find so much new to experience and do in this town.

7. Bunaken Island | Sulawesi, Indonesia

If you judged Bunaken by its beaches or paradise island qualities, it would not rank too well. However it is a calm island and the mangroves are great to explore. The real treasures of Bunaken are beneath the water surface – the reefs and drop-offs around Bunaken are premium world-class diving and snorkeling sites. A snorkeler will experience a lot of colorful fish, a great variety of corals, I spotted countless turtles and there are big fish like manta rays. Divers see even more like colorful nudibranches or sea horses.

8. Siem Reap and Angkor Wat | Cambodia

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The ancient Buddhist-Hindu temples of Angkor Wat are world-famous and simply awe-inspiring. Exploring the whole area would require a lifetime, but even restricting yourself to the most important sites keeps yourself busy for days until you cannot distinguish all the temples anymore. For sure, it is hot and expensive and crowded, but it is worth it. The nearby city of Siem Reap is an important city and tourist hub in Cambodia. It is a surprisingly pleasant place to stay and to spend the days in French bakeries and local or international restaurants. And if templed out, there are spas and yoga and meditation retreats like the wonderful Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippines

Like Angkor Wat, the rice terraces of Batad are a UNESCO world heritage. The Ifugao people constructed these terraces 2.000 years ago. These terraces in more than fifty shades of green are iconic to South East Asia, not only beautiful to look at but culturally important showing what the cultivation of rice means to the region.

10. Togian Islands | Sulawesi, Indonesia

These islands in the Gulf of Tomini surrounded by the larger island of Sulawesi are hard to reach, but it is definitively worth the hassle and the long way. Sea gypsy villages, private beaches, jungle, remoteness, and good places for snorkeling and diving. These islands are truly a place to forget about the big world and all its troubles.

Honorable Mentions

I had a relaxed beach time on the Gili Islands in Indonesia. Gili Meno is the best, Gili Air second. The Spanish colonial architecture and the atmosphere in the Philippine city of Vigan were a nice surprise, I guess its treasures will soon be more known among foreign tourists. Staying on the island of Koh Ta Kiev in Cambodia was a special Robinson adventure, and I enjoyed the mainland beaches in Sihanoukville a lot.

It is fair to say that the majority of the amazing places on this list are located in Indonesia, the Philippines come second and Cambodia third. This reflects also my preference if I had to rate the countries.

Do you agree with this list? If not, I would be happy to read a comment about your favorite place in South East Asia.

Last Stop: Kuta Beach. Letzter Halt: Der Strand von Kuta.

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Now we are back in Kuta enjoying the wide sandy beach. The waves are massive and it is great fun to have them splash against your body. Being a really touristy place Kuta offers also amenities like Cafes, Frozen Yoghurt outlets and Italian pizzerias. And this town is noisy, full of motorcycles and too many booze-and burger-hungry tourists who look like they have already had too much of what they are craving for. I got used to it. I do not mind.

Six years ago I did not know I would see Kuta beach again in 2015 und 2016. Somehow it became a symbol to me for the entry and leaving point into this great country of Indonesia. We spent more than 10 weeks in this country on our journey. Tomorrow will be the last day in Indonesia before taking the plane to Istanbul in the evening. I will be home soon. This trip is going to end but the voyage continues.

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Wir sind zurück in Kuta und genießen den breiten Strand. The Wellen sind gewaltig und es ist ein Riesenspaß, sich gegen sie zu werfen. Als ausgewachsener Touristenort bietet Kuta Annehmlichkeiten wie Cafes, Frozen-Yoghurt-Läden und italienische Pizzerias. Und die Stadt ist laut, voll von Motorrädern und zu vielen alkohol- und futtersüchtigen Touristen, die so aussehen, als ob sie schon zuviel von dem hätten, was sie so begehren. Ich habe mich dran gewöhnt. Es stört mich nicht.

Vor sechs Jahren war mir noch nicht klar, dass ich den Strand von Kuta 2015 und 2016 wiedersehen würde. Für mich ist es ein Symbol geworden für den Start- und Endpunkt einer Reise in dieses wunderbare Land. Wir haben auf dieser Reise mehr als 10 Wochen in Indonesien verbracht. Morgen ist unser letzter Tag, bevor es am Abend mit der Flugzeug nach Istanbul geht. Ich bin bald wieder zu Hause. Der Ausflug nach Südostasien ist so gut wie vorüber, aber die Reise geht weiter.

Sentimental Sunset Sadness. Sentimentale Sonnenuntergänge & Schwermut.

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The scenery is idyllic and laid-back in Amed. Black sand beaches, a quiet village, the mighty Agung volcano in the background, Bali’s holiest and highest mountain with an altitude of more than 3,000 meters. Days at the beach pass quickly. Snorkeling is some of the most rewarding in the region, some anemone fish, many bigger fish and colorful corals. Not as perfect as in Bunaken or the Togians, but much better than the coral graveyards of the Gili islands.

And yet luck is not really on my side. After the credit card fraud days ago, my shoes were stolen last night from our terrace. Who steals slightly stinking used sneakers?! I liked these shoes but the loss itself does not bother me as much as the fact that shoes my size are hard to get, in this part of the world nearly impossible. And I hate shopping for clothes and shoes.

This occasion puts me in a sad mood again. And the fact we are returning to Germany soon amplifies this state. It is not that I am not looking forward to some people or things, but all the bureaucratic trouble and other hassle of transitioning back into live at home scares me. Sitting silently at the beach meditating does not really change these emotions. And watching the sunset up from the viewpoint only adds sentimental flavors. I decide not to fight these feelings. After all, they are a part of the journey of life.

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Die Landschaft ist idyllisch. Amed ist ein gemütlicher Ort: Schwarzer Sandstrand, der mächtige Agung-Vulkan im Hintergrund, Balis heiligster und höchster Berg mit einer Höhe von mehr als 3.000 Metern. Die Tage am Strand ziehen schnell vorüber. Schnorcheln ist hier wirklich lohnend, mehr als an anderen Orten der Region. Es gibt Anemonenfische, größere Fische und farbenfrohe Korallen. Nicht ganz so perfekt wie in Bunaken oder den Togians, aber deutlich schöner als die Korallenfriedhöfe auf den Gilis.

Und doch ist das Glück nicht wirklich auf meiner Seite. Nach dem Ärger mit der Kreditkarte vor ein paar Tagen sind letzte Nacht meine Schuhe von unserer Terrasse geklaut worden. Wer in der Welt klaut leicht müffelnde, benutzte Turnschuhe?! Ich mochte die Schuhe schon, aber der Verlust an sich bedrückt mich nicht so sehr wie die Tatsache, dass Schuhe in meiner Größe schwierig zu finden sind, in diesem Teil der Welt eigentlich unmöglich. Und ich hasse den Prozess des Schuhekaufens.

Diese Begebenheit versetzt mich wieder in eine traurige Stimmung. Die wird noch dadurch verstärkt, dass wir bald nach Deutschland zurückkehren. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht auf Menschen und Dinge zu Hause freue, aber der ganze kommende bürokratische und  wiedereingliederungsbedingte Ärger gruselt mich. Am Strand zu sitzen und zu meditieren ändert das auch nicht. Ich betrachte den Sonnenuntergang vom Aussichtspunkt und das führt auch nur dazu, dass ich zudem noch ganz sentimental werde. Ich beschließe, nicht dagegen anzukämpfen. Auch diese Emotionen sind schließlich Teil der Reise des Lebens.

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A Durian for my Birthday. Eine Durianfrucht zum Geburtstag.

I do not celebrate my birthday much and I do not wish for gifts. The only thing I want is some peace, a relaxed day and no troubles. But what do I get?! In a comical attempt the universe gives me a durian for birthday, the naughtiest fruit South East Asia has to offer. It is also called stinkfruit and known all over the region – famous for its sweet taste and soft texture, infamous for its odor mixture of rotten onions, sewage and garbage. The universe presents me this durian and says: Enjoy! I am not talking about a real durian, but a metaphorical one.

It all starts well. A nice breakfast and a sunny day. The first slight smell of the durian comes with the waiting for the boat from Gili Air back to Bali. We wait for more than 2 hours without any explanation or anyone informing us that the boat was late, only to stop on Lombok for another many minutes that the staff can take their time buying drinks and cigarettes before continuing the only 45-minute-short ride to the village of Amed in northern Bali. I am enjoying the sweetness of the place. A laidback coast village with a formidable black sand beach close to the Agung volcano. And it gets sweeter. Snorkeling is pretty good here. Lots of fish and colorful corals right when you get into the sea, an interesting sight so see the colorful creatures on top of the black volcanic rocks.

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Checking my bank account online the full disgusting odor of the stinkfruit hits me heavily. Someone withdrew 500 Euro from my credit card obviously using a fake card with skimmed data from a machine where I got my last cash in Ubud. I will try to reclaim the money from the bank however it is not only the possible loss but all the upcoming paperwork, the reporting at the police and all the related hassles and troubles that make the smell of my birthday durian so annoying.

It is the mixture of pain and pleasure that makes the durian so irritating. I just cannot hate the day only. The weather is pleasant, we have a lovely bamboo hut. And despite my attempts to hide my birthdate, I receive a lot of messages from wonderful people back home. I cannot despise this day, nor can I really enjoy it. The universe knows I will not eat a real durian, so it gave me this durian day. All I can say is thank you, but next time I prefer a mango.

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Ich feiere meinen Geburtstag selten wirklich und wünsche mir auch keine Geschenke. Alles was ich will sind Ruhe und Frieden, ein gemütlicher Tag ohne Ärger. Aber was bekomme ich?! In einem Anfall seltsamen Humors schenkt mir das Universum eine Durian, die unanständigste Frucht Südostasiens. Sie wird auch Stinkfrucht genannt und ist in der ganzen Region bekannt – berühmt für ihren süßen Geschmack und die weiche Konsistenz, gefürchtet für ihren Geruch nach verrottenden Zwiebeln, Abwasserkanal und Müll. Das Universum überreicht mir diese Durian und sagt: Guten Appetit! Ich spreche natürlich nicht über eine echte Durian, sondern über eine sprichwörtliche.

Alles fängt gut an, nettes Frühstück und Sonne am Morgen. Die ersten leicht üblen Durianwinde kommen beim Warten auf das Boot von Gili Air zurück nach Bali. Wir warten mehr als zwei Stunden, ohne dass irgendjemand mal erklärt, wo das Problem liegt oder dass es überhaupt eine Verspätung gibt. Und kurz nach Abfahrt halten wir erstmal eine Weile in Lombok, damit die Crew sich mit Getränken und vor allem Zigaretten ausrüsten kann, bevor es die eigentlich kurze Fahrt von 45 Minuten zum Dorf Amed in Nordbali geht. Ich genieße dann den süßen Ort. Ein gemütlicher Küstenort mit anständigem Strand aus schwarzem Sand nahe des Agung-Vulkans. Und es wird noch süßer. Das Schnorcheln ist hier verhältnismäßig gut. Viele Fische und bunte Korallen gleich, wenn man ins Wasser geht. Schon interessant, die farbenfrohen Kreaturen auf dem schwarzen Vulkangestein zu sehen.

Beim Online-Abfragen meines Kontostands trifft mich dann eine widerliche Wolke des Stinkfruchtdufts mit voller Wucht. Jemand hat 500 Euro mit einer gefälschten Kreditkarte von meinem Konto abgehoben, offensichtlich wurden die Daten irgendwo an einem Automaten in Ubud abgegriffen. Ich werde versuchen, mir das Geld von der Bank zurückerstatten zu lassen, aber es ist nicht nur der mögliche Verlust, sondern auch der ganze Papierkram, die Anzeige bei der Polizei und der ganze Ärger und das kommende Hin und Her, die den Geruch meiner Geburtstagsdurian so abstoßend machen.

Es ist die Mischung zwischen Freude und Leid, die bei der Durian so irritierend ist. Ich kann den Tag halt auch nicht einfach komplett hassen. Das Wetter ist wunderbar angenehm, wir wohnen in einer schönen Bambushütte. Und trotz meiner Versuche, mein Geburtsdatum zu verheimlichen, bekomme ich etliche Nachrichten von lieben Menschen zu Hause. Den Tag kann ich weder verfluchen noch wirklich genießen. Das Universum weiß natürlich, dass ich mich vor dem Konsum einer echten Durian drücke, also hat es mir stattdessen einen Duriantag  geschenkt. Vielen lieben Dank, aber nächstes Mal hätte ich lieber eine Mango.

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Three Beaches and a Food Heaven. Drei Strände und ein Futterhimmel.

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It is astonishing what a choice of really good restaurants such a tiny island like Gili Air has. You never need to walk much more than one kilometer to walk from one place to another. And yet the density of high quality places is immense. I have had the best Italian pizza on the whole journey here as well as the best ice-cream. There are the lots of vegetarian and organic healthy places that I missed elsewhere. Mexican kitchen is also popular here. And of course there are Indonesian warungs but even some of those are more than cheap fried-chicken eats but offer a variety especially in vegetables, tofu and tempeh.

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West coast looking at Lombok. Westküste mit Blick auf Lombok.

Eating is not the only fun thing in Gili Air. Of course you spend a lot of time at the beach. These are not really perfect beaches with fine sand but still nice. The sand is coarse almost everywhere. In every direction the coastline is a bit different. The south is the main port area and not suited for swimming mostly. You find the most restaurants and bars on the east side. The beach is narrow but popular as it offers shade in the evening and it is usually deep enough to go into the water and snorkel. You have a nice view over to Lombok and to the Rinjani volcano if you are lucky. On the north side is more shallow and there are many patches of dried sea grass which is not so nice. My favorite is the west side as it is often almost empty, only a few restaurants or resorts. There are nice views towards Gili Meno and Lombok. Here the colors appear the most surreal, especially at sunset. Problem is at low tide you cannot really go into the water and a lot of sea grass makes swimming a bit strange. Since the island is so small you can check out all beaches easily within one day.

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East coast. Rinjani volcano covered in clouds. Ostküste. Der Rinjani wolkenverhangen.

Es ist schon erstaunlich, was es auf einer so kleinen Insel wie Gili Air für eine Auswahl an Restaurants gibt. Man muss nie viel mehr als einen Kilometer laufen, um von einer Ecke zur nächsten zu gelangen. Und dennoch ist die Dichte an qualitativ ausgezeichneten Restaurants beachtenswert. Ich habe hier die beste italienische Pizza auf der Reise gegessen und auch das beste Eis. Hier sind die ganzen vegetarischen und gesunden Restaurants und Cafes, die ich an vielen Orten gerne auch gehabt hätte. Mexikanische Küche ist auf der Insel auch sehr beliebt. Und natürlich gibt es auch indonesische Warungs, aber selbst unter denen gibt es einige, die mehr als nur gebratenes Huhn anbieten, sondern eine gute Auswahl an Gemüse, Tempeh und Tofu.

Essen ist nicht das einzig Tolle an Gili Air, es gibt ja auch die Strände. Die sind nicht wirklich die perfekten Traumstrände, da der Sand auch recht grobkörnig ist. Schön sind sie dennoch und in jeder Himmelsrichtung ein wenig anders. Im Süden ist der Hafenbereich und Schwimmen macht dort wenig Sinn. Man findet die meisten Restaurants und Bars im Osten. Der Strand dort ist eher schmal, aber wegen des Schattens am Nachmittag und der guten Schwimm- und Schnorchelmöglichkeiten recht beliebt. Man hat einen schönen Blick auf Lombok und mit Glück auch auf den Rinjani-Vulkan. Auf der Nordseite ist das Wasser flacher und an vielen Stellen findet man trockenes angespültes Seegras. Am besten gefällt mir die Westside, da sie meistens recht leer ist. Es gibt dort nur wenige Restaurants oder Hotels. Man hat einen schönen Blick auf Gili Meno und Lombok. Die Farben wirken hier oft surreal, besonders zum Sonnenuntergang. Bei Ebbe kann man allerdings nicht wirklich ins Wasser gehen und das Seegras im Wasser ist auch etwas seltsam. Da die Insel so kompakt ist, kann man alle Strände innerhalb eines Tages ausprobieren.

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West coast at sunset. Westseite bei Sonnenuntergang. 

Gili Number 3. Gili Nummer 3.

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We have visited Gili Meno in November 2015, and I was on Gili Trawangan in 2010. Of the three tiny Gili islands off the cost of Lombok the most eastern one was the one we had not visited yet. Gili Air means small water island and is pronounced in Indonesian like ayer. Due to tourism even the locals often pronounce it like English or French speakers would do giving the impression it is not a water but an airy island.

It somehow feels like a mix between sedate Gili Meno and buzzing Gili Trawangan, but closer to Gili Meno. The choice of restaurants and food is much better and more upscale than on Gili Meno however. Otherwise it is just a tiny island with village-like structures and small pathways. And the best thing like on the other islands: No motorized transport. In motorcycle-crazy Asia this comes as a huge relief.

IMG_5830The visitors are mostly young couples. Somehow they look all the same: A tall dark-haired and bearded guy with a blond girl usually sporting a bun hairstyle. At least I do not hear any noise of constant partying. I thought psychedelics were endemic to Gili Trawangan but I spot some places that openly advertise magic mushrooms. I wonder how people can enjoy their trips without getting paranoia in a Muslim country where people even get executed for anything drug-related.

Just like the neighboring islands Gili Air is surrounded by a reef. It appears mostly dead. Snorkeling is possible but more of a sad thing. The beaches are mostly made of dead sharp corals. The views over to the large island of Lombok are fantastic and often dramatic. If there were not that many clouds one might even see the mighty Rinjani volcano, the second highest mountain in Indonesia with an altitude of over 3,700 meters.

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Im November 2015 waren wir schon auf Gili Meno, und 2010 hatte ich Gili Trawangan einen Besuch abgestattet. Von den drei winzigen Gili-Inseln nahe der Küste Lomboks ist die östlichste diejenige, die wir bisher noch nicht besucht hatten. Gili Air bedeutet kleine Wasserinsel und wird im Indonesischen wie Ajer ausgesprochen. Wegen des ganzen Tourismus sprechen sogar einige Einheimische mittlerweile den Inselnamen so aus, wie man es im Englischen oder Französischen tun würde, was den Eindruck vermittelt, es würde sich nicht um eine Wasser-, sondern um eine Luftinsel handeln.

Die Insel fühlt sich wie eine Mischung aus dem extrem ruhigen Gili Meno und dem sehr lebhaften Gili Trawangan an, liegt aber näher an Gili Meno. Die Auswahl an Restaurants ist allerdings deutlich größer und diese sind auch höherpreisiger. Ansonsten ist es einfach eine kleine Insel mit dorfähnlichen Strukturen und kleinen Pfaden. Das beste wie auf den anderen beiden Inseln: Keine motorisierten Fahrzeuge. Im motorradverrückten Asien ist das wirklich eine Erholung.

Die meisten Besucher sind junge Pärchen. Und sie sehen irgendwie alle gleich aus: Ein großer, dunkelhaariger, bärtiger Typ mit einem blonden Mädchen mit Dutt. Zumindest muss man nicht die ganze Zeit partylastige Musik von überall her hören. Ich nahm eigentlich an, dass Psychedelika eher eine Sache von Gili Trawangan wären, aber es gibt auch hier Bars, die offen Magic Mushrooms anpreisen. Ich frage mich, wie Menschen ohne Paranoia ihre Pilztrips genießen können, wo sie sich ein einem muslimischen Land befinden, in dem Menschen schon wegen geringer Drogenvergehen exekutiert werden.

Ebenso wie die benachbarten Inselchen ist Gili Air von einem Riff umgeben, dass leider recht tot wirkt. Schnorcheln ist eine eher traurige Angelegenheit. Der Strand besteht aus scharfkantigen Stücken toter Korallen. Die Blicke auf die große Nachbarinsel Lombok sind fantastisch und oft auch dramatisch. Wenn es nicht immer so bewölkt wäre, könnte man den mächtigen Rinjani-Vulkan sehen, den zweitgrößten Berg Indonesiens mit einer Höhe von mehr als 3.700 Metern.

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