The most popular posts on this blog. Die beliebtesten Beiträge in diesem Blog.

Since returning back home I have not posted that much but I keep checking the stats, for instance how many people visited the pages. It is interesting to see what posts have the most views and I am going to share that with you:

BROMO11. Auf eigene Faust von Yogyakarta zum Bromo und Ijen Vulkan bis nach Bali

The German version of the page describing how to organize your journey from Yogyakarta to Mount Bromo, the Ijen volcano and further on to Bali is by far my most popular post. I am happy to see that more and more people travel Indonesia on their own and find useful information in the description of my experiences.

2. Myanmar – Worth the Hype? An Update on Traveling to Burma in 2016.

Rating travel experiences in Myanmar was a controversial topic for me. Despite the magic of the pagodas and the plains of Bagan it was also the destination which troubled and annoyed me more than other countries in the region. There are enough extremely positive descriptions of Myanmar and I am happy I can offer an alternative view.

3. How to get from Yogyakarta to Mount Bromo, Ijen Volcano, and Bali

The English language version of the most popular post.

4. Getting from Bangkok to Siem Reap, Cambodia, by direct bus in 2016

The question how to get from Bangkok to Cambodia crossing land borders and avoiding expensive flights is a classic among South East Asia travelers.

IMG_55755. 4 Weeks in Sulawesi: Itinerary, What to see and how to get along

The fascinating island of Sulawesi was one of the last stops on our long journey. I am glad to see how this post rapidly gained popularity. Planning your route through Sulawesi is not an extremely difficult task however I could not find a lot of material online, so I am happy to be able to contribute to this information.


Seit meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich hier nicht mehr viel geschrieben. Die Seitenaufruf-Statistiken habe ich mir jedoch hin und wieder angesehen. Es ist spannend zu sehen, welche Seiten am häufigsten aufgerufen werden. Hier die fünf beliebtesten Beiträge:

1. Auf eigene Faust von Yogyakarta zum Bromo und Ijen Vulkan bis nach Bali

Die deutschsprachige Anleitung, wie man selbstorganisiert diese Tour durch Indonesien plant, ist bei weitem die am häufigsten aufgerufene Seite auf diesem Blog. Es freut mich zu sehen, dass immer mehr Menschen Indonesien auf eigene Faust erkunden und meine Reiseberichte hilfreich finden. 

IMG_30542. Myanmar – Worth the Hype? An Update on Traveling to Burma in 2016.

Die abschließende Bewertung meiner Zeit in Myanmar fällt mir nicht leicht. Trotz des Zaubers der Pagoden und der weiten Ebenen von Bagan war dieses Land das Reiseziel in Südostasien, in dem ich mich auf häufigsten geärgert und nicht wohl gefühlt habe. Man findet bereits reichlich Material an schöngefärbten Berichten über das Land und ich bin froh, eine alternative Sichtweise anbieten zu können.

3. How to get from Yogyakarta to Mount Bromo, Ijen Volcano, and Bali

Die englischsprachige Version des beliebtesten Beitrags. 

IMG_39494. Getting from Bangkok to Siem Reap, Cambodia, by direct bus in 2016

Wie man auf dem Landweg von Bangkok nach Kambodscha am besten reist, ohne auf teure Flüge zurückgreifen zu müssen, ist ein Klassiker unter Reisenden in Südostasien. 

5. 4 Weeks in Sulawesi: Itinerary, What to see and how to get along

Die faszinierende Insel Sulawesi war eines der letzten Ziele auf unserer Reise. Und es ist daher besonders schön zu sehen, wie dieser Beitrag so schnell an Popularität gewonnen hat. Diese Reiseroute durch die Insel zu planen ist zwar nicht extrem schwierig, allerdings habe ich dazu nicht all zu viele gute Informationen gefunden, so dass ich froh bin, zu diesem Wissen etwas Erfahrungsschatz beitragen zu können.

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Die besten Ziele in Südostasien 2016.

Auf unserer 7-monatigen Reise durch 9 Länder in Südoastasien haben wir so viele wunderbare Ziele besucht und es ist schon schwer zu sagen, welches das beste Erlebnis war. Über die Großstädte habe ich schon einen separaten Artikel auf Englisch geschrieben, aber diese sind nicht die eigentlichen Höhepunkte der Region. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und im Gegensatz zu anderen Reiseblogs sind sonst so beliebte Ziele wie die Strände Thailands, Orte in Laos, die Halong-Bucht oder Hanoi in Vietnam gar nicht auf meiner Liste vertreten.

Das sind meine Top 10 Reiseziele mit einer guten Mischung aus Strand und Inselparadiesen, Bergen und Vulkanen, gemütlichen Städtchen und beeindruckenden Tempeln. 

1. Vulkane | Indonesien

 

Ich kann mich gar nicht recht entscheiden, ob nun der Lokon auf Sulawesi, der Bromo oder der Ijen auf Java den bleibendsten Eindruck auf der Reise hinterlassen haben. All diese Vulkane stellen Verbindungspunkte zu den gewaltigen Kräften im Erdinnern dar. Man kann es fühlen, hören und riechen. Sie zu besteigen ist nicht nur ein tolles Abenteuer mit einer fantastischen Aussicht, sondern auch eine spirituelle Erfahrung – direkt mit dem Erdinnern verbunden und doch kommt man sich wie auf einem anderen Planeten vor.

2. Yogyakarta mit Prambanan und Borobodur | Java, Indonesien

 

Die Stadt Yogyakarta ist ein kulturelles Zentrum und ein echter Schatz für Rucksackreisende in Indonesien. Die ganze Insel Java wird von Reisenden im Vergleich zu Bali eher stiefmütterlich behandelt. Yogyakarta verbindet seine kulturellen Reichtümer mit dem Flair einer traditionellen indonesischen Stadt und ist dabei dennoch nicht zu einem überfüllten und überentwickelten Pauschaltouristenmoloch verkommen. Neben der angenehmen Aufenthaltsqualität, einem Sultanspalast und der Batik-Textilkunst befinden sich auch zwei gewaltige antike UNESCO-Welterbestätten in der näheren Umgebung: Die monumentale buddhistische Pagode von Borobudur und die majestätischen Tempel von Prambanan, die größten hinduistischen Tempel Indonesiens.

3. Bantayan | Cebu, Philippinen

 

Bantayan ist ein Inselparadies. Die Strände sind vom Feinsten, sprichwörtlich – weißer Sand, gute Möglichkeiten zum Schwimmen, keine Felsen im Wasser. Der Strand befindet sich direkt am verschlafenen Städtchen Santa Fe. Man muss nur aus dem Hotel rausschlendern und schon ist man da. Außer zu Weihnachten und Ostern ist die Insel ruhig und friedlich. Und dank der Auslandsdeutschen und anderer Expats gibt es dennoch etliche nette Restaurants und Bars auf der Insel. Kein Wunder, dass die Menschen gerne hier alt werden wollen. Krawallige Partys oder junge Tanzwütige sucht man hier vergebens. Hier liegt man einfach in der Sonne, geht ins Wasser und entspannt sich in einer wunderbaren Umgebung.

4. Bagan | Myanmar

 

Ehrlich gesagt war Myanmar im Großen und Ganzen eine ziemliche Enttäuschung, mit einer großen Ausnahme: Bagan mit seinen tausenden von buddhistischen Stupas, die auf der Ebene des Ayeryarwaddy-Flusses verstreut erbaut wurden. Der Anblick ist magisch, ganz besonders bei Sonnenuntergang. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit und in einer Märchenwelt. Man kann etliche Tage damit verbringen, die verschiedenen Pagoden mit dem Fahrrad oder dem Elektromoped zu erkunden und hat dennoch nur einen Bruchteil dessen erkundet, was es hier errichtet wurde. Trotz seiner Einmaligkeit ist Bagan noch nicht all zu überfüllt und bietet eine angenehme touristische Infrastruktur, die in Myanmar alles andere als selbstverständlich ist.

 5. Sagada | Luzon, Philippinen

 

Auf den ersten Blick könnte die Gegend um Sagada mit ihren Wäldern und Hügeln auch irgendwo im Elbsandsteingebirge in Deutschland liegen. Das ist aber gar nicht weiter schlimm. Sagada war sogar einer der angenehmsten Bergorte auf unserer Reise durch Südostasien. Was den Ort so besonders macht, ist seine einzigartige Bestattungskultur – man kann Särge in Höhlen und von Felswänden herabhängend bestaunen – und die Möglichkeit zum Erkunden von Höhlen, was letztlich eine der aufregendsten Abenteuer meines Lebens war. Hinzu kommen noch wunderschöne Reisterrassen und nahe gelegene Wasserfälle.

6. Ubud | Bali, Indonesien

 

Bali ist wahrscheinlich das erste “klassische” Reiseziel in dieser Liste, und das zu Recht. Die Insel gehört zu den Zielen, die mir enorm gut gefallen, obwohl sie recht voll und bei den verschiedensten Typen von Touristen beliebt sind. Ubud ist das unbestrittene spirituelle Zentrum der Insel mit seinen Tempeln, Wellnessbädern, klassischer Musik und Tanz, Yoga und Meditation, indonesischem Essen aus ökologischem Anbau, vegetarischen Kochkursen und Reisfeldern – ein Himmel auf Erden für Menschen, die gerne ihre spirituelle Seite erkunden möchten. Ich war schon drei Mal in Ubud und würde dennoch immer wieder etwas Neues in dieser Stadt entdecken.

7. Bunaken | Sulawesi, Indonesien

 

Wenn man die Insel Bunaken nach ihren Strand- oder Inselparadiesqualitäten beurteilen würde, käme sie nicht übermäßig gut weg. Immerhin ist es recht ruhig und man kann wunderbar die Mangroven erforschen. Der wahre Schatz der Insel befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche – die Riffe und Unterwasserwände um Bunaken gehören zu den besten Tauch- und Schnorchelplätzen der Welt. Beim Schnorcheln entdeckt man eine Menge bunter Fische und eine große Vielfalt an Korallen. Ich habe unzählige Schildkröten gesehen und es gibt auch große Fische wie Mantarochen. Als Taucher sieht man noch ein wenig mehr, wie bunte Nacktschnecken oder sogar Seepferdchen.

8. Siem Reap und Angkor Wat | Kambodscha

 

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Die antiken buddhistisch-hinduistischen Tempel von Angkor Wat sind weltberühmt und der Anblick verschlägt einem den Atem. Man könnte ein ganzes Leben damit verbringen, die Tempel zu erkunden und wäre immer noch nicht fertig damit. Selbst wenn man sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränkt, kann man nach wenigen Tagen die Tempel nicht mehr auseinander halten, weil es einfach so viele waren. Klar, es ist heiß, teuer und überfüllt, aber das ist es wert. Die nahe gelegene Stadt Siem Reap ist ein wichtiger Knotenpunkt und ein bedeutsamer Touristenort in Kambodscha. Es lässt sich dort erstaunlich gut aushalten. Man kann die Tage in französischen Bäckereien, in kambodschanischen und internationalen Restaurants verbringen. Und wenn es sich ausgetempelt hat, gibt es Wellnessmöglichkeiten, Yoga und Meditationszentren wie das wunderbare Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippinen

 

Wie auch Angkor Wat gehören die Reisterrassen von Batad zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Volk der Ifugao erschuf diese Terrassen vor 2.000 Jahren. Die Terrassen in unzähligen Grünschattierungen sind ein Wahrzeichen Südostasiens, nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein kulturelles Symbol, das auf die Bedeutung des Reisanbaus hinweist.

10. Togian-Inseln | Sulawesi, Indonesien

 

Diese Inseln im Golf von Tomini, der von der größeren Insel Sulawesi umschlungen wird, sind nicht einfach zu erreichen, aber es ist die Mühe und den weiten Weg wert. Dörfer von Seenomaden, Privatstrände, Dschungel, Abgeschiedenheit, gute Tauch- und Schnorchelplätze. Auf diesen Inseln kann man die großen und kleinen Sorgen der Welt vergessen.

Ziele, die es fast auf die Liste geschafft hätten

 

Ich habe mich auf den Gili-Inseln in Indonesien sehr gut entspannt. Gili Meno war die beste der drei Inseln, Gili Air kommt an zweiter Stelle. Die spanisch-koloniale Architektur und Atmosphäre in der philippinischen Stadt Vigan haben mich sehr positiv überrascht, der kulturelle Reichtum der Stadt wird sich sicher bald rumsprechen. Der Aufenthalt auf der Insel Koh Ta Kiev in Kambodscha war schon eine kleine Robinsonade und ich hatte viel Spaß an Stränden von Sihanoukville auf dem Festland.

Es bleibt festzuhalten, dass sich die meisten Ziele auf meiner Liste in Indonesien befinden. Die Philippinen sind auf dem zweiten Platz und Kambodscha auf dem dritten. Das spiegelt auch meine Präferenzen wider, wenn ich die Länder in eine Reihenfolge bringen müsste.

Einverstanden mit dieser Liste? Wenn nicht, würde ich gerne einen Kommentar darüber lesen, wem warum welcher Ort in Südostasien am besten gefallen hat. 

The Best Places to visit in South East Asia.

Having traveled 7 months through 9 countries in South East Asia we have seen many awesome places and it is hard to decide which was the best experience. I have already written an article on big cities but these are not the true highlights of the region. Tastes are different and contrary to many other travel blogs you will not find Thai beaches, Laos, Halong Bay or Hoi An in Vietnam on this list.

These are my top 10 places which are a good mixture of beach and island paradises, mountains and volcanoes, pleasant towns and awe-inspiring temples.


1. Volcanoes | Indonesia

I could not decide whether Mount Lokon on Sulawesi, the Bromo or the Ijen on Java was the most impressive volcano on this journey. All these volcanoes connect directly to the powerful forces of earth beneath our feets. You can feel it, you can hear it, you can smell it. They are not only an adventure to climb and a great sight, but it is also a deeply spiritual experience – so close to the inner core of earth and yet the surroundings made me feel like being on another planet.

2. Yogyakarta with Prambanan and Borobodur | Java, Indonesia

The city of Yogyakarta is a cultural center and a real gem for the backpacker in Indonesia. The whole island of Java is often overlooked in favor of other places like Bali. Yogyakarta combines its treasures with the flair of a traditional Indonesian city and still is not a crowded and overdevelopped package tourism place. It is not only pleasant to stay, has a Sultan’s palace and is the epicenter for Batik clothes – it also offers two impressive ancient UNESCO world heritage sites in its vicinity: The huge Buddhist stupa of Borobudur and the majestic temples of Prambanan, the largest Hindu temples in Indonesia.

3. Bantayan | Cebu, Philippines

Bantayan is an island paradise. Its beaches are of supreme quality, fine white sand, the swimming is lovely, no rocks. And the beach is situated directly on the shores of the tranquil small town of Santa Fe, just walk out of your hotel and you are there. Except for christmas and easter the place is peaceful and quiet. And still – thanks to the expat community – there is a good choice of restaurants and bars on this island. No wonder why people choose to get old here. You will not find noisy parties or a young crowd here. It is just a place to sunbathe, swim, and relax in beautiful surroundings.

4. Bagan | Myanmar

To be honest, Myanmar in the whole was one of the few disappointments on our journey, with one big exception: Bagan and its thousands of Buddhist stupas scattered a long a wide plain close to the Ayeyarwaddy river. The views are magical, particularly at sunset. It looks like being in another time – in a fantasy world. You can spend days exploring the different pagodas by bicycle or electric scooter and still you have covered only a fraction of what is built there. Despite its awesomeness Bagan is not yet too crowded and offers a pleasant tourist infrastructure which cannot be taken for granted in Myanmar.

 5. Sagada | Luzon, Philippines

At first, the area around Sagada looks like a average place with forests and hills in Germany, not like a wild exotic place. This is no disadvantage, actually it is one of the most pleasant hill stations we found in South East Asia. What makes it so special is the unique burial culture – you can see coffins in caves and hanging from rocks – and the possibility of exploring caves which was one of the most exciting adventures in my life. Adding to this, you find beautiful rice terraces and waterfalls close.

6. Ubud | Bali, Indonesia

Bali is probably the first “classic” popular travel destination on this list, and deservedly so. The island belongs to the places I still love despite being crowded and extremely popular with all kinds of tourists. Ubud is the undisputed spiritual center of the island with temples, spas, classical music and dance, yoga and meditation studios, organic Indonesian restaurants, vegetarian cooking classes, rice paddies – it is a heaven on earth for people who like to explore their spiritual side. I went to Ubud three times already and would still find so much new to experience and do in this town.

7. Bunaken Island | Sulawesi, Indonesia

If you judged Bunaken by its beaches or paradise island qualities, it would not rank too well. However it is a calm island and the mangroves are great to explore. The real treasures of Bunaken are beneath the water surface – the reefs and drop-offs around Bunaken are premium world-class diving and snorkeling sites. A snorkeler will experience a lot of colorful fish, a great variety of corals, I spotted countless turtles and there are big fish like manta rays. Divers see even more like colorful nudibranches or sea horses.

8. Siem Reap and Angkor Wat | Cambodia

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The ancient Buddhist-Hindu temples of Angkor Wat are world-famous and simply awe-inspiring. Exploring the whole area would require a lifetime, but even restricting yourself to the most important sites keeps yourself busy for days until you cannot distinguish all the temples anymore. For sure, it is hot and expensive and crowded, but it is worth it. The nearby city of Siem Reap is an important city and tourist hub in Cambodia. It is a surprisingly pleasant place to stay and to spend the days in French bakeries and local or international restaurants. And if templed out, there are spas and yoga and meditation retreats like the wonderful Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippines

Like Angkor Wat, the rice terraces of Batad are a UNESCO world heritage. The Ifugao people constructed these terraces 2.000 years ago. These terraces in more than fifty shades of green are iconic to South East Asia, not only beautiful to look at but culturally important showing what the cultivation of rice means to the region.

10. Togian Islands | Sulawesi, Indonesia

These islands in the Gulf of Tomini surrounded by the larger island of Sulawesi are hard to reach, but it is definitively worth the hassle and the long way. Sea gypsy villages, private beaches, jungle, remoteness, and good places for snorkeling and diving. These islands are truly a place to forget about the big world and all its troubles.

Honorable Mentions

I had a relaxed beach time on the Gili Islands in Indonesia. Gili Meno is the best, Gili Air second. The Spanish colonial architecture and the atmosphere in the Philippine city of Vigan were a nice surprise, I guess its treasures will soon be more known among foreign tourists. Staying on the island of Koh Ta Kiev in Cambodia was a special Robinson adventure, and I enjoyed the mainland beaches in Sihanoukville a lot.

It is fair to say that the majority of the amazing places on this list are located in Indonesia, the Philippines come second and Cambodia third. This reflects also my preference if I had to rate the countries.

Do you agree with this list? If not, I would be happy to read a comment about your favorite place in South East Asia.

Auf eigene Faust von Yogyakarta zum Bromo und Ijen Vulkan bis nach Bali

Wie organisiere ich meine Reiseroute von Yogyakarta nach Bali und schaffe es, unterwegs noch die Vulkane Bromo und Ijen zu besteigen? Die Organisation dieser Route, die sich dem Kartenverlauf nach anbietet, scheint viele Rucksackreisende zu beschäftigen. Die schlechte Nachricht: Wirklich einfach wird es in keiner Variante.

In Yogyakarta kann eine komplette Tour gebucht werden, bei der man nach 11 bis 15 Stunden am Bromo ankommt, eventuell ist eine Weiterfahrt nach Ijen Kawah oder sogar bis Denpasar auf Bali Bestandteil der Tour, die auch schon die Unterkunft enthält. Diese Touren kann ich nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, aber es gibt etliche Berichte, dass die Fahrt anstrengend ist und man mit viel Betrug und Ärger rechnen muss. Die pauschale Tour erscheint recht praktisch, gerade wenn wenig Zeit zur Verfügung steht und man nicht jede Kleinigkeit selbst organisieren möchte. Das heißt jedoch nicht, dass man nicht öfter zusätzlich für Dinge bezahlen muss, von denen man eigentlich angenommen hat, dass sie schon im Tourpreis enthalten wären.

Man kann aber eben auch die ganze Route selbstorganisiert durchzuführen. Ob es am Ende wirklich billiger als die pauschale Tour ist, hängt auch vom Glück ab. Ganz einfach und reibungslos ist es auch nicht, hat aber einige Vorteile:

  • Zugfahren ist deutlich bequemer als stundenlang im Minibus eingequetscht zu sitzen, gerade als großer Europäer. Die Strecken Yogyakarta – Surabaya und Surabaya – Probolinggo lassen sich so recht gemütlich bewältigen.
  • Die Unterkunft kann selbst gewählt werden genauso wie die Restaurants, in denen man isst.
  • Man wird nicht von knappen Zeitplänen eingeengt und von den Guides gedrängelt. Für alles kann man sich Zeit lassen. Man kann ausschlafen oder nicht, wie man möchte.
  • Man muss den nicht enden wollenden Ausführungen der Guides und der Mitreisenden nicht zuhören und hat auch mal seine Privatsphäre. Für manche mag das eigentlich ein Nachteil sein, aber für Introvertierte ist dieser Punkt nicht ganz unwichtig.
  • Man kann stolz auf sich sein, die Reise in einem fremden Land selbst organisiert zu haben anstatt alles einer Reiseagentur überlassen zu haben.

Es gibt mehrere Varianten, diese Route durchzuführen. Die Strecke, die ich genommen habe und hier beschreibe ist folgende:

Yogyakarta – Surabaya – Probolinggo – Cemoro Lawang – Bromo – Probolinggo – Banyuwangi – Ijen – Banyuwangi – Gilimanuk – Denpasar

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1. Yogyakarta nach Surabaya

Der erste Teil ist einfach. Einfach einen Zug von Yogyakarta nach Surabaya nehmen (5 Stunden). Es gibt einen, der fährt um 6.45 Uhr los und ein anderer am späten Nachmittag – beide Business oder Executive Class.

Es gibt alternativ auch einen durchgehenden Economy-Zug von Yogyakarta nach Probolinggo, der jedoch zu spät ankommt, um noch weiter am gleichen Abend nach Cemoro Lawang zu kommen und somit müsste man die Nacht in Probolinggo verbringen.

2. Surabaya

Man kann in der hier vorgeschlagenen Variante stattdessen  in Surabaya übernachten. Über den Aufenthalt in Surabaya hatte ich zuvor wenige Informationen über Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten gefunden oder wie man in dieser Stadt zu Fuß zurecht kommt, wenn man nicht für alles ein Taxi nehmen will. Daher beschreibe ich hier ein paar Optionen.

Man kommt in Surabaya am Bahnhof Surabaya Gubeng an – und fährt von dort auch am nächsten Morgen nach Probolinggo weiter. Vom Bahnhof aus lassen sich einige Unterkünfte zu Fuß erreichen. Die größte Herausforderung ist hierbei das Überqueren der breiten und verkehrsreichen Straßen, ähnlich wie in Jakarta.

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Kartenmaterial: (c) OpenStreetMap contributors

SBY 1Ein erster Anlaufpunkt für die Unterkunft wäre das Sparking Backpackers. Als ich dort war, war es jedoch ausgebucht. Daher lohnt sich eventuell auch das Vorausbuchen. Man kann es aber auch ein Stück weiter im Kenongo Hotel (ab 310 000 Rp) oder Hotel 88 (ab 345 000 Rp) gegenüber probieren.

Surabaya ist nicht gerade für seine Touristenattraktionen bekannt, aber so übel ist es dort wiederum auch nicht. In der Umgebung befinden sich ein Bambusdenkmal und ein historisches U-Boot. Für 10 000 Rp kann man das Innere dieses ehemals sowjetischen U-Boots besichtigen und die beklemmende Stimmung nachfühlen. Wer sich für Geschichte oder Militär interessiert, kann sich auf diese Weise die Zeit in Surabaya vertreiben. Neben dem U-Boot befindet sich eine große Mall mit Fastfoodketten und gegenüber sind ein paar Straßenstände mit indonesischem Essen.

3. Surabaya – Probolinggo – Cemoro Lawang

Um 9 Uhr morgens fährt ein Zug von Surabaya nach Probolinggo (Business oder Executive Class, 2 Stunden). Am Bahnhof angekommen erwarten einen schon die Bemo-Fahrer. Es ist vielleicht keine schlechte Idee, diese zu ignorieren und ein Stückchen weiter weg ein anderes Bemo zum Busterminal zu nehmen, dessen Fahrer nicht mit der örtlichen Tourismusmafia zusammenarbeitet. Mit Bemo Nr. D gelangt man zum Terminal. Sowohl die ehrlichen als auch die mafiösen Bemos kosten 5 000 Rs.

Man sollte sicherstellen, wirklich am Busterminal abgesetzt zu werden und nicht an einem dubiosen Reisebüro (Erfahrungsbericht siehe hier). Eines dieser Büros liegt gegenüber einer Tankstelle, daran könnte man es erkennen. Die Leute dort können sehr aufdringlich und unangenehm werden. Wer dennoch dort strandet, kann versuchen, erneut ein Bemo (Nummer D, F oder G zum Terminal) zu nehmen oder etwa einen Kilometer die Hauptstraße weiter zu laufen.

Gleich außerhalb des Terminals an der Hauptstraße warten blau-grüne Minibusse auf Passagiere nach Cemoro Lawang. Der Preis pro Person wird mit 35 000 Rs angegeben. Das Problem ist, dass der Bus erst abfährt, wenn er voll ist. Und das kann Stunden dauern, wenn es denn überhaupt passiert. Die Einheimischen benutzen diese Busse nicht, nur die Touristen. Falls nicht genügend Passagiere zusammenkommen, muss der Rest für die fehlenden Plätze aufkommen und insgesamt 525 000 Rs bezahlen, damit der Bus überhaupt losfährt.

Einmal im Minibus drinnen sitzend hört das Schleppen und Verkaufen jedoch nicht auf. Oft wird einem eine Unterkunft angeboten, die man sich durchaus anschauen kann. In meinem Fall lief das jedoch auf eine weitere anstrengende Geschichte hinaus und ich bin woanders untergekommen.

4. Bromo

BROMO2Bereits im Bus wird versucht, die Jeeptouren zum Vulkan am frühen Morgen zu verkaufen. Ich war an einem Wochenende dort. Daher wurde wie folgt argumentiert: Der offizielle Eintritt für Ausländer kostet am Wochenende 320 000 Rp (vor 2014 nur 75 000 Rp), daher wäre die Jeeptour mit 350 000 Rp nur unwesentlich teurer und man würde zudem gefahren werden. An Wochentagen ist der Eintrittspreis etwas geringer.

Um den Vulkan zu sehen, gibt es bezüglich des Gebührenregimes im Wesentlichen drei Varianten.

  1. Selbst zu Fuß laufen. Am Checkpoint die offizielle Gebühr bezahlen (von der Bushaltestelle im Dorf die Gabelung links nach oben laufen). Das Geld geht direkt an die staatlichen Behörden. Man betrügt nicht und nimmt den drastischen Unterschied zwischen den Eintrittspreisen für Einheimische und Ausländer in Kauf.
  2. Es ist möglich, zum Krater zu laufen, ohne die Checkpoints zu passieren, insbesondere nachmittags. Von der Bushaltestelle in Cemoro Lawang hält man sich an der Gabelung rechts und läuft nach oben in Richtung Cemara Indah Hotel bis zum Rand der Erhebung. Von hier führt ein staubiger, steiler Pfad nach unten zur Sandwüste, die man durchqueren muss, um zum Krater zu gelangen. Wenn man ein Schild sieht, das Touristen davor warnt, hier entlang zu gehen, da dieser Weg nur für Einheimische sei, dann ist man richtig. Bei dieser Variante muss man damit leben können, sich als relativ wohlhabender Ausländer um die offiziellen Gebühren herumgemogelt zu haben und fürchten, von einem Ranger erwischt zu werden. Es ist nicht so, dass ich diese Variante empfehlen würde. Ich sage nur, es ist möglich, so zu verfahren. Man kann jedoch ohne schlechtes Gewissen die Aussichtspunkte kostenlos besuchen, da sich diese außerhalb des Nationalparks befinden.
  3. Man bucht die Jeeptour. Man wird bequem über weite Strecken gefahren und fährt in der Karawane mit allen anderen am frühen Morgen los. Es kann daher recht voll werden. Zu beachten ist, dass die 350 000 Rp nun nicht etwa an die Nationalparkbehörde weitergeleitet werden und auch kein offizielles Ticket enthalten, sondern dass es lediglich toleriert wird, dass das ganze Geld direkt an die lokale Tourismusmafia geht. Vor 2014 kostete die Jeeptour 150 000 Rp und mit der Preiserhöhung der Nationalparktickets wurde auch der Preis für die Tour erhöht, ohne dass man dafür mehr Leistung erhalten würde.

5. Cemoro Lawang – Probolinggo – Banyuwangi

In Cemoro Lawang wird man häufig und hartnäckig nach dem nächsten Reiseziel gefragt werden, um eine Tour zum Ijen oder VIP-Busse nach Bali angedreht zu bekommen. Die mangelhafte Vertrauenswürdigkeit der örtlichen Unternehmer lassen es als vernünftige Alternative erscheinen, stattdessen den Minibus nach Probolinggo zurück zu nehmen, um von dort nach Banyuwangi oder Bromowoso zu gelangen.

Wer im Busterminal nach einer Verbindung nach Banyuwangi fragt, endet häufig letztlich doch wieder in einem privaten Reisebüro, so wie es auch mir ergangen ist. Es wird einem als Ausländer hier wirklich nicht leicht gemacht, den öffentlichen Busverkehr zu benutzen. Allerdings ist bei mir alles halbwegs in Ordnung verlaufen, der sogenannte VIP-Bus nach Banyuwangi kostet 125 000 Rp – ein klimatisierter Minibus. Billiger wird es wahrscheinlich, wenn man außerhalb des Busterminals an der Hauptstraße einen Bus mit Beschilderung Banyuwangi anhält in der Hoffnung, dass sich die lokale Tourismusmafia nicht wieder einschaltet und den Plan sabotiert. Der öffentliche Bus dürfte um die 50 000 Rp kosten. 

6. Banyuwangi – Ijen

Die Fahrt endet am Busterminal oder am Fährhafen einige Kilometer nördlich vom Zentrum Banyuwangis. Von hier fahren Bemos Richtung Süden, man kann entweder zum Berlin Barat Hostel oder zum Hotel Baru fahren, wo man eine Ijen Tour für etwa 600 000 Rp pro Wagen buchen kann. Als Alternative bietet sich 2 Kilometer südlich auf halbem Weg zwischen Hafen und Innenstadt das Hotel Permata an (Jl. You Sudarso No. 22, Tel. 081234673002, Zimmer ab 70 000 Rp). Der Betreiber ist hilfsbereit und hat Touren zum Turtle Beach oder Nationalparks im Angebot, und natürlich auch zum Ijen-Massiv.

IJEN2aDie dort gebuchte Fahrt zum Ijen kostet 125.000 Rp pro Person und beginnt um 1 Uhr in der Nacht. Inbegriffen sind Taschenlampe und Gasmaske – beides unentbehrlich. Am Eingang des Nationalparks sind 100 000 Rp zu entrichten. Ähnlich wie beim Bromo bezahlen Ausländer damit deutlich mehr als Einheimische. Der Fahrer wartet auf dem Parkplatz. Einen Guide braucht man nicht. Es gibt nur einen einzigen Pfad und viele andere Touristen laufen dieselbe Strecke. Man kann sich kaum verlaufen.

Zum Kraterrand benötigt man etwa zwei Stunden. Der Marsch ist sehr anstrengend. Fitness zahlt sich hier wirklich aus. Für Kinder, Ältere oder Gehbehinderte ist dieser Ausflug nicht geeignet. Vom Kraterrand sind es noch ca. 600 Meter nach unten zum Kratersee, von wo aus die fantastischen blauen Flammen zu sehen sind. Die Schwefeldämpfe können sehr unangenehm werden. Sie brennen in den Augen und das Atmen wird erschwert, selbst mit Maske. Der Pfad, der hinunter führt, ist rutschig. Das blaue Feuer ist nur bei Nacht zu erkennen. Während der Dämmerung ist es auch noch sichtbar, aber nach Sonnenaufgang nicht mehr. Daher sollte man sich beeilen. Wer häufige Pausen benötigt, sollte vorher fragen, ob man nicht früher losfahren kann. 

7. Banyuwangi – Gilimanuk – Denpasar

In Banyuwangi kann man mit dem Bemo zum Fährhafen gelangen. Es ist nicht notwendig, mit dem Bus überzusetzen. Man kann einfach zum Loket (Ticketschalter) durchgehen und ein Personenfährticket für 7 500 Rp kaufen. Die Überfahrt nach Gilimanuk auf Bali dauert etwa 45 Minuten.

In Gilimanuk kann man sich im Busterminal neben dem Hafen nach einem lokalen Bus für 40 000 Rp erkundigen, der etwa 5 Stunden nach Denpasar benötigt. Auch dieser Bus fährt erst los, wenn er voll ist. Viel Interesse an dem Bus schien nicht zu bestehen. Alternativ ist es möglich, einen durchgehenden Bus an der Straße außerhalb des Terminals abzufangen, der direkt von der Fähre kommt. Die Direktfahrt nach Denpasar kostet 50 000 Rp plus einen willkürlichen Touristenaufschlag. Nach 3 Stunden erreicht man das ziemlich am Rand von Denpasar gelegene Busterminal. Von dort kann man per Taxi oder privatem Minibus weiterfahren, im Terminal hängt eine offizielle Preisliste für die Minibusse. Mit etwas Glück entdeckt man auch Bluebird-Taxis mit Taxameter.

How to get from Yogyakarta to Mount Bromo, Ijen Volcano, and Bali

This seems to be a popular traveller’s question. Although many like to take this route as it appears natural to get from Yogyakarta via Bromo and Ijen to Bali, there is no easy way. You can book a tour in Yogyakarta, where you will be directly driven by minibus to Mt. Bromo (11 to 13 hours), optionally continuing to Ijen Kawah and Denpasar on Bali, including pre-booked accommodation.

I cannot talk about this package tour as I haven’t booked it, but there are numerous reports that it is strenuous and there are a lot of scams involved. The tour packages might seem practical if you have little time and do not want to arrange everything on your own, which does not mean you will not have to pay extra charges for things you expected would be included.

However you can do this trip on your own, I cannot promise it’s really cheaper than the complete package tour and I wouldn’t call it too easy. Yet it is doable and there are advantages:

  • Travel by train is much more comfortable than being squeezed into a minibus, especially when you are a tall guy.
  • You can choose your accommodation by yourself, and sometimes also where you eat.
  • You can go without being rushed by schedules and guides. You can take your time.
  • You don’t have to listen to all the chatter of the guides and travel mates. For some this might be a disadvantage, however for introverts this might be important.
  • You can enjoy the pleasure of having organized the way by yourself in a foreign country instead relying on a tour that arranges everything.

There may be other possibilities, but the route I have taken and can comment on is the following:

Yogyakarta – Surabaya – Probolinggo – Cemoro Lawang – Mt. Bromo – Probolinggo – Banyuwangi – Ijen – Banyuwangi – Gilimanuk – Denpasar

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1. Yogyakarta to Surabaya

The first stretch is easy: Take the train from Yogyakarta to Surabaya (5 hours). There is one at 6.45 am and one in the late afternoon where you can prebook business or executive class. There actually is one economy train directly from Yogyakarta to Probolinggo, however it arrives too late to get any further transport to Cemoro Lawang and you would be stuck in Probolinggo.

2. Surabaya

Staying the night in Surabaya would be the common choice. I found particularly few information about Surabaya, where to stay, what to do and how to get along in this city, especially on foot when you don’t want to rely on taxis and drivers. So I comment on this a bit more. You arrive from Yogyakarta and leave to Probolinggo the next day from Surabaya Gubeng station. From there it is possible to walk to some accommodation choices. One of the bigger challenges in Surabaya is to cross the road, similar to Jakarta.

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Map Source: (c) OpenStreetMap contributors

You can try your luck at Sparking Backpackers, it was full when we went there, maybe it pays to book ahead. Otherwise you can continue your way to Kenongo Hotel (from 310 000 Rs) or Hotel 88 (from 345 000 Rs). Surabaya is not boasting with tourist attractions, but is not too bad either.

SBY 1In the vicinity you could walk to the Bamboo Monument or visit the Submarine Monument. You can enter the inside of this former Soviet submarine (10 000 Rs) and it gives you an intense claustrophobic feeling. If you’re interested in history or military this can be an interesting way to pass a little of your time in Surabaya. Next to the submarine there is a mall including a Western fast food. And opposite the submarine you find a selection of decent Indonesian food stalls.

3. Surabaya – Probolinggo – Cemoro Lawang

Take the train at 9.00 am to Probolinggo (business or executive, 2 hours). From the station you might already be greeted by demo drivers. You probably want to walk a little away from the station to catch  another bemo whose driver doesn’t collaborate with the scam mafia. Bemo Route D takes you to the terminal. Both the honest and the collaborating bemos charge 5 000 Rs to get to the bus terminal.

Be sure to be dropped off at the bus terminal and not at a dubious travel agency (see my experiences here). One of this agencies is opposite to a gas station, so you might recognize it. These guys can get really pushing and nasty. If you get stranded there, try taking another Bemo in the left direction (D, F, G go to the terminal) or just walk about 1 kilometer.

Outside of the real terminal blue-green minibuses are going to Cemoro Lawang. They tell you it is 35 000 Rs to get to Cemoro Lawang, the problem is it only leaves when full and you have a good chance that this takes some hours or never happens at all as these buses are only used by tourists. If there are not enough passengers, the rest has to pay the full rate (525 000 Rs) for the bus to get it starting.

Once you’re inside this minibus, the selling and touting won’t stop. Usually they offer you accommodation. You can have a look, in my case it was just another annoying story and I preferred to stay somewhere else.

4. Mt Bromo

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The bus drivers also try to sell their 4WD tours to Mt Bromo in the early morning. As I was there in the week-end, they would charge 350 000 Rs for the tour arguing that the official foreigner entrance fee was already 320 000 Rs (before 2014 it was only 75 000 Rs). On weekdays the official National Park entrance fee is a bit cheaper. Visiting the volcano you have basically three choices concerning fees and charges:

  • Go by yourself on foot. Pay the entrance fee at the National Park checkpoint (uphill the street left from the bus stop), walk to Mt Bromo’s crater. The money goes directly to the National Park administration, you stick to the rules and you accept the hefty difference between foreigner and domestic fees.
  • It is possible to walk to the crater without passing the checkpoints, especially in the afternoon. Take the street right from the bus stop straight up where you can look at the volcano next to the Cemara Indah Hotel. From here there is a steep and dusty footpath down to the sea of sand which you have to cross to get to the crater. When you see a sign warning this way is not for tourists but only for locals then you know it’s the right path.You have to live with the feeling that you as a comparatively rich foreigner have sneaked around the entrance fees and might fear getting caught by some ranger. It is not that I advise this option, I merely say it is possible. You can alternatively visit the viewpoints with a good feeling for free since they are outside the National Park.
  • You book the 4WD tour from the agents. You don’t have to walk that much and go with everyone else in the early morning. It might get crowded. Note that the 350 000 Rs don’t go to the National Park and won’t buy you an official ticket, it is just a tolerated common practice that the money flows directly to the local tourist business mafia instead of the park. Corresponding to the raise of entrance fees the 4WD tour fees have drastically been raised as well. Before 2014 it was about 150 000 Rs and you won’t get any more luxury now.

5. Cemoro Lawang – Probolinggo – Banyuwangi

In Cemoro Lawang you will be asked where you want to go next. They are eager to sell you tours to Ijen volcano or VIP buses to Bali here. The perceived lack of trustworthiness in businesses up there might make it a good alternative to just take the minibus back to Probolinggo and buy your ticket at the train station or bus terminal to get to Banyuwangi or Bromowoso and continue from there.

Asking around the bus terminal for a bus to Banyuwangi could get you end up again in a travel agency, as it happened to me. They won’t let foreigners use public transport too easily. However it worked out okay, the so-called VIP bus can take you to Banyuwangi for about 125 000 Rs. The cheaper option is probably waiting outside the bus terminal to flag down a public bus to Banyuwangi hoping the tourist mafia won’t intervene, you might pay around 50 000 Rs.

6. Banyuwangi – Ijen

You will be dropped off at the bus terminal or next to the ferry port a few kilometers north of the center of Banyuwangi. From there you can take a bemo to get south, either downtown to Berlin Barat Hotel or Hotel Baru, where you can book an Ijen tour for about 600 000 Rs per car. Alternatively you can stay 2 km south of the ferry port on the main road at Hotel Permata (Jl. You Sudarso No. 22, Tel. 081234673002, rooms from 70 000 Rs). The guy who runs the business is very helpful and offers tours to turtle beach and national parks, and of course to Ijen.

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The transport to Ijen from Hotel Permata is 125 000 Rs per person and starts at 1 am. You will be provided a gas mask and a torch, which are definitely needed. At the national park entrance you pay the foreigner entrance fee of 100 000 Rs, similar to Mt Bromo. The driver will stay at the parking lot. You do not need a guide, there is only one way and there will be lots of other people going the same route, so you won’t miss it.

It might take you about 2 hours to get to the rim of the crater. Being well in shape helps a lot, it is a strenuous hike. This is nothing for kids, elderly or disabled people. From the top you descend 600 meters to the crater lake where you finally see the amazing blue fires. The sulphur fumes can be cruel, burning in your eyes and making it difficult to breathe, even with a mask. And the steep path down can be slippery. You will only see the flames burning in blue color at night, at dawn it is still okay, after sunrise you will not see the blue color anymore. So it pays off to walk fast, if you think you need more breaks, you might ask beforehand to start the tour earlier.

7. Banyuwangi – Gilimanuk – Denpasar

From Banyuwangi you need to get to the ferry port, by bemo for instance. You do not necessarily need to buy a bus ticket there, you can just go inside (Loket – ticket office) and buy a ferry ticket for 7 500 Rs to Gilimanuk. Crossing the sea to Gilimanuk on Bali takes about 45 minutes.

In Gilimanuk you can go inside the bus terminal and take a slow local public bus to Denpasar (5 hours) which probably only starts when it is full and this did not seem to be a popular choice there. Alternatively you can catch a faster bus outside the bus terminal which is coming from the ferry. This bus goes directly to Denpasar non-stop and the price is 50 000 Rs plus an arbitrary foreigner surcharge. After about 3 hours you reach the terminal in Denpasar, which is pretty much outside of the city. You can continue your journey by taxi here. The official prices for a private chartered minibus are listed on a wall inside the bus terminal.

Blue Sulphur. Blauer Schwefel.

IJEN2aHave you ever wondered why anyone would voluntarily do a strenuous hike to descend into acidic sulphur fumes which makes breathing hard and your eyes burn? Well, I ask myself the same question and decide that I am even going to pay some money for it. After the National Geographic broadcasted a documentary about the blue sulphur flames of the Ijen volcano in Eastern Java in 2014, many travelers now want to see the phenomenon for themselves.

We book a transport to reach the entrance of the national park, starting to walk at the unfriendly time of 2.30 am. Equipped with a torch and a gas mask we start one of the most exhausting hikes I have ever done up to the rim of the crater. I am bathed in sweat, I am so out of breath, yet we have to hurry because you cannot see the blue flames after sunrise. From the top you start the incredible task of descending down to the crater lake. Who would be so stupid to climb down into an active volcano with lots of acidic sulphuric gases streaming out from everywhere? I can tell you: a lot of people do this.

This is a strange procession – a line of torches in the dark, the sulphuric fumes and the distant blue fires down in the crater. One by one is descending down, the path is slippery. And there are not only tourists, but people who work here. The miners harvest the sulphur and carry it manually in baskets to sell it, no machine support. This really seems like mining in the middle ages, under even more extreme conditions, this work is anything but healthy. What really surprises me is how friendly these workers are. They are not bothered by the tourists, but are giving way instead and greet friendly. I am a bit humiliated about the contrast between the adventure-seeking rich tourist (not only Westerners, also many Indonesians) and the simple hard-working miner.

IJEN1The blue lights are sometimes described as blue lava in the internet, but this is actually wrong. It is not lava, it is sulphur burning constantly at very high temperatures and at night this appears light blue. At daytime because of the light spectrum of the sun you will not see this. So we stand amidst the sulphuric clouds and watch the mysterious blue flames.

As the sulphur fumes become stronger and increasingly unbearable, even with the gas mask, we climb up the crater and leave the scene. This incredible volcano belongs to the things I would not have expected on this journey. On the way back we stop at a beautiful tropical waterfall – an interesting contrast between paradise and hell.

IJEN2Gibt es tatsächlich Menschen, die freiwillig einen Gewaltmarsch auf sich nehmen würden, um in vulkanische Schwefelsäuredämpfe einzutauchen, bei denen das Atmen nahezu unmöglich ist und die Augen brennen? Das frage ich mich auch – und bin sogar bereit, dafür zu bezahlen. Nachdem der National Geographic 2014 eine Dokumentation über blaue Schwefelflammen am Ijen Vulkan in Ostjava ausgestrahlt hat, wollen viele Reisende das Phänomen mit ihren eigenen Augen sehen.

Wir buchen die Fahrt bis zum Eingang des Nationalparks, um zur unfreundlichsten Zeit um 2.30 Uhr mit der Wanderung zum Kraterrand beginnen. Mit Taschenlampe und Atemmaske bewaffnet laufen wir einen der anstrengendsten Märsche, die ich je in meinem Leben bestritten habe. Ich bin schweißgebadet, völlig außer Atem, aber wir müssen uns trotzdem beeilen, weil das Blau der Flammen nach Sonnenaufgang nicht mehr sichtbar ist. Oben angekommen wagen wir das unfassbare Unterfangen, in den Krater zum See hinabzusteigen. Wer ist eigentlich so blöd, in den Krater eines aktiven Vulkans abzusteigen, wo überall säurehaltige Schwefelgase ausströmen? – Nun, es sind eine ganze Menge Leute, die das tun.

Es ist schon einige skurrile Prozession: eine Kette aus Lichtern der Taschenlampen im Dunkeln, die Schwefelwolken und die blauen Feuer im Hintergrund. Einer nach dem anderen steigt hinab, der Weg ist rutschig. Nicht nur Touristen sind vor Ort, hier arbeiten tatsächlich Menschen. Die Bergarbeiter bauen den Schwefel ab und tragen ihn in Körben ohne jegliche Maschinen oder Automatisierung nach draußen, um ihn zu verkaufen. So stelle ich mir auch den Bergbau im Mittelalter vor, und hier sind die Bedingungen noch extremer und ungesünder. Was mich echt überrascht, ist die Freundlichkeit der Bergarbeiter. Sie lassen sich von den Touristen nicht stören, sondern grüßen freundlich und machen sogar gerne Platz. Mir ist dieser Kontrast zwischen den reichen, abenteuerlustigen Reisenden aus Indonesien und westlichen Ländern auf der einen Seite und den einfachen, fleißigen Arbeitern auf der anderen Seite etwas peinlich.

IJEN3Im Internet kann man manchmal von blauer Lava lesen, aber das ist falsch. Es ist nicht die Lava, die blau ist, sondern die Flamme, die bei der konstanten Schwefelverbrennung unter hohen Temperaturen entsteht. Blau erscheint sie nur nachts, tagsüber kann man diesen Effekt wegen dem Lichtspektrum des Sonnenlichts nicht erkennen. So stehen wir mitten in den Schwefelwolken und betrachten die mystischen blauen Flammen.

Als die Schwefeldämme immer stärker und zunehmend unerträglich werden, klettern wir wieder den Krater hoch und laufen zurück. So etwas wie diesen fantastischen Vulkan habe ich auf dieser Reise nicht erwartet. Zum Abschluss der Fahrt halten wir noch kurz an einem wunderschönen tropischen Wasserfall – ein schöner Kontrast zwischen Hölle und Paradies.