Cost of Travel in South East Asia in 2016. Reisekosten in Südostasien 2016.

I haven’t made a post for a while but there was one thing that was missing concerning our great South East Asia trip. It’s my examination of the costs of the trip. Having worked in finance, investments, and budget control in my former job, this experience comes in handy. To make it short: I have lived on 35 Euro a day for the last months.

Of course the interpretation of this number depends on the premises. This number does not include: your costs you have back home for keeping your appartment or any kind of insurances. Also I did not include the cost for the initial flight to get from Europe to South East Asia. However all domestic flights within the countries are included as are the costs of visas. Concerning the costs of transport from one country to another I made a distinction: the blue bar shows the average daily costs including the costs of transport into the country. However this may be misleading as we stayed for a very short amount of time in cities like Singapore or Bangkok and the cost of the flight raises the average cost per day a lot more than in Indonesia where we stayed a lot longer. The green bar reflects this problem and is exclusive of the costs of the flight into the respective country.

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Average costs of travel per day in Euro.

Your costs will also depend on your travel style. We were two guys. As a solo traveller you’ll pay more as you cannot share a room or transport that easily. Our level of comfort varied a lot. We had very simple accommodations sometimes and were eating in food stalls but occasionally we had a kind of luxury bungalow and visited very nice restaurants.

Interpreting the bars and numbers, Indonesia clearly ranks as the cheapest country and also as the country with the best value you get for your money with less than 30 Euro a day. And it does not come as a surprise that the city states like Singapore and Hong Kong are the most expensive places. The shown costs in Hong Kong include a day trip to Macau. Of the countries with a larger territory, the Philippines are the most expensive. Cambodia appears as one of the more expensive countries, but actually it would rank similar to Indonesia or Vietnam if we had not participated in a one week yoga retreat and if we had not visited Angkor Wat with the heavy entrance fees. On the other hand Myanmar appears cheaper than in actually was because we were sick frequently and we were just recovering in the hotel room instead of spending money exploring the surroundings. Concerning food and accommodation Myanmar does not rank very well in terms of value for your money – you do not pay that much but what you get is of inferior quality compared to other countries.


Ich habe hier lange nichts mehr gepostet, aber eine Sache hat zur Nachbetrachtung der großen Südostasienreise noch gefehlt: die Kostenanalyse. Dafür hat es sich bezahlt gemacht, vorher im Controlling im kaufmännischen Bereich eines Unternehmens gearbeitet zu haben. Um es kurz zu machen: Ich habe während der Reise im Schnitt 35 Euro pro Tag ausgegeben.

Natürlich hängt die Interpretation dieser Zahl auch von den Prämissen ab. Diese 35 Euro enthalten nicht: die Kosten zu Hause für die Wohnung oder Versicherungen. Ebenso ist der ursprüngliche Flug von Europa nach Asien nicht enthalten. Jedoch sind alle Inlandsflüge in den Kosten drin und ebenso eventuelle Visa. Für die Reisekosten zwischen den Ländern habe ich eine Fallunterscheidung vorgenommen: Der blaue Balken zeigt die täglichen mittleren Kosten inklusive der Kosten an, um von einem anderen in dieses Land zu gelangen. Das kann irreführend sein, da wir in manchen Städten wie Singapur und Hong Kong nur einen kurzen Aufenthalt hatten und der Flug sich auf wenige Tage aufteilt – im Vergleich zu Indonesien, wo wir deutlich länger geblieben sind. Daher zeigt der grüne Balken an, wie hoch die Kosten ohne den Flug in das betreffende Land ausgefallen wären.

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Mittlere Reisekosten pro Tag in Euro.

Der Reisestil hat ebenso Einfluss auf die Kosten. Wir waren zu zweit. Als Alleinreisender wird es teurer, da man sich Unterkünfte oder Transportkosten nicht so einfach teilen kann. Wir sind auf sehr unterschiedlichen Niveaus gereist: Mal mit sehr einfacher Unterkunft und Straßenessen, aber ab und zu haben wir uns auch luxuriöse Bungalows und gute Restaurants gegönnt.

Wenn man sich die Zahlen und Balken betrachtet, kann man ohne Zweifel sagen, dass Indonesien das günstigste Land war und hinzufügend muss ich sagen, dass dort auch das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten war. Es ist wenig überraschend, dass die modernen Stadtstaaten wie Hong Kong und Singapur auch die teuersten Länder waren, wobei in der Aufstellung für Hong Kong auch ein Tagesausflug nach Macau enthalten ist. Von den Flächenstaaten waren die Reisekosten in den Philippinen am höchsten. Kambodscha wirkt, als ob es eines der teureren Länder gewesen wäre, aber die Kosten wären kaum höher als in Indonesien oder Vietnam ausgefallen, hätten wir nicht an einem einwöchigen Yoga-Retreat teilgenommen und hätten wir uns die teuren Tickets für Angkor Wat gespart. Auf der anderen Seite erscheint Myanmar billiger als es tatsächlich war. Dort sind wir häufig krank geworden und haben die Tage im Hotelzimmer verbracht anstatt draußen das Geld beim Erkunden der Umgebung auszugeben. Bezüglich der Qualität der Unterkünfte und des Essens weist Myanmar subjektiv auch das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Man bezahlt zwar nicht wirklich viel, aber was man dafür bekommt ist meistens dürftiger als in den anderen Ländern.

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Die besten Ziele in Südostasien 2016.

Auf unserer 7-monatigen Reise durch 9 Länder in Südoastasien haben wir so viele wunderbare Ziele besucht und es ist schon schwer zu sagen, welches das beste Erlebnis war. Über die Großstädte habe ich schon einen separaten Artikel auf Englisch geschrieben, aber diese sind nicht die eigentlichen Höhepunkte der Region. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und im Gegensatz zu anderen Reiseblogs sind sonst so beliebte Ziele wie die Strände Thailands, Orte in Laos, die Halong-Bucht oder Hanoi in Vietnam gar nicht auf meiner Liste vertreten.

Das sind meine Top 10 Reiseziele mit einer guten Mischung aus Strand und Inselparadiesen, Bergen und Vulkanen, gemütlichen Städtchen und beeindruckenden Tempeln. 

1. Vulkane | Indonesien

 

Ich kann mich gar nicht recht entscheiden, ob nun der Lokon auf Sulawesi, der Bromo oder der Ijen auf Java den bleibendsten Eindruck auf der Reise hinterlassen haben. All diese Vulkane stellen Verbindungspunkte zu den gewaltigen Kräften im Erdinnern dar. Man kann es fühlen, hören und riechen. Sie zu besteigen ist nicht nur ein tolles Abenteuer mit einer fantastischen Aussicht, sondern auch eine spirituelle Erfahrung – direkt mit dem Erdinnern verbunden und doch kommt man sich wie auf einem anderen Planeten vor.

2. Yogyakarta mit Prambanan und Borobodur | Java, Indonesien

 

Die Stadt Yogyakarta ist ein kulturelles Zentrum und ein echter Schatz für Rucksackreisende in Indonesien. Die ganze Insel Java wird von Reisenden im Vergleich zu Bali eher stiefmütterlich behandelt. Yogyakarta verbindet seine kulturellen Reichtümer mit dem Flair einer traditionellen indonesischen Stadt und ist dabei dennoch nicht zu einem überfüllten und überentwickelten Pauschaltouristenmoloch verkommen. Neben der angenehmen Aufenthaltsqualität, einem Sultanspalast und der Batik-Textilkunst befinden sich auch zwei gewaltige antike UNESCO-Welterbestätten in der näheren Umgebung: Die monumentale buddhistische Pagode von Borobudur und die majestätischen Tempel von Prambanan, die größten hinduistischen Tempel Indonesiens.

3. Bantayan | Cebu, Philippinen

 

Bantayan ist ein Inselparadies. Die Strände sind vom Feinsten, sprichwörtlich – weißer Sand, gute Möglichkeiten zum Schwimmen, keine Felsen im Wasser. Der Strand befindet sich direkt am verschlafenen Städtchen Santa Fe. Man muss nur aus dem Hotel rausschlendern und schon ist man da. Außer zu Weihnachten und Ostern ist die Insel ruhig und friedlich. Und dank der Auslandsdeutschen und anderer Expats gibt es dennoch etliche nette Restaurants und Bars auf der Insel. Kein Wunder, dass die Menschen gerne hier alt werden wollen. Krawallige Partys oder junge Tanzwütige sucht man hier vergebens. Hier liegt man einfach in der Sonne, geht ins Wasser und entspannt sich in einer wunderbaren Umgebung.

4. Bagan | Myanmar

 

Ehrlich gesagt war Myanmar im Großen und Ganzen eine ziemliche Enttäuschung, mit einer großen Ausnahme: Bagan mit seinen tausenden von buddhistischen Stupas, die auf der Ebene des Ayeryarwaddy-Flusses verstreut erbaut wurden. Der Anblick ist magisch, ganz besonders bei Sonnenuntergang. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit und in einer Märchenwelt. Man kann etliche Tage damit verbringen, die verschiedenen Pagoden mit dem Fahrrad oder dem Elektromoped zu erkunden und hat dennoch nur einen Bruchteil dessen erkundet, was es hier errichtet wurde. Trotz seiner Einmaligkeit ist Bagan noch nicht all zu überfüllt und bietet eine angenehme touristische Infrastruktur, die in Myanmar alles andere als selbstverständlich ist.

 5. Sagada | Luzon, Philippinen

 

Auf den ersten Blick könnte die Gegend um Sagada mit ihren Wäldern und Hügeln auch irgendwo im Elbsandsteingebirge in Deutschland liegen. Das ist aber gar nicht weiter schlimm. Sagada war sogar einer der angenehmsten Bergorte auf unserer Reise durch Südostasien. Was den Ort so besonders macht, ist seine einzigartige Bestattungskultur – man kann Särge in Höhlen und von Felswänden herabhängend bestaunen – und die Möglichkeit zum Erkunden von Höhlen, was letztlich eine der aufregendsten Abenteuer meines Lebens war. Hinzu kommen noch wunderschöne Reisterrassen und nahe gelegene Wasserfälle.

6. Ubud | Bali, Indonesien

 

Bali ist wahrscheinlich das erste “klassische” Reiseziel in dieser Liste, und das zu Recht. Die Insel gehört zu den Zielen, die mir enorm gut gefallen, obwohl sie recht voll und bei den verschiedensten Typen von Touristen beliebt sind. Ubud ist das unbestrittene spirituelle Zentrum der Insel mit seinen Tempeln, Wellnessbädern, klassischer Musik und Tanz, Yoga und Meditation, indonesischem Essen aus ökologischem Anbau, vegetarischen Kochkursen und Reisfeldern – ein Himmel auf Erden für Menschen, die gerne ihre spirituelle Seite erkunden möchten. Ich war schon drei Mal in Ubud und würde dennoch immer wieder etwas Neues in dieser Stadt entdecken.

7. Bunaken | Sulawesi, Indonesien

 

Wenn man die Insel Bunaken nach ihren Strand- oder Inselparadiesqualitäten beurteilen würde, käme sie nicht übermäßig gut weg. Immerhin ist es recht ruhig und man kann wunderbar die Mangroven erforschen. Der wahre Schatz der Insel befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche – die Riffe und Unterwasserwände um Bunaken gehören zu den besten Tauch- und Schnorchelplätzen der Welt. Beim Schnorcheln entdeckt man eine Menge bunter Fische und eine große Vielfalt an Korallen. Ich habe unzählige Schildkröten gesehen und es gibt auch große Fische wie Mantarochen. Als Taucher sieht man noch ein wenig mehr, wie bunte Nacktschnecken oder sogar Seepferdchen.

8. Siem Reap und Angkor Wat | Kambodscha

 

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Die antiken buddhistisch-hinduistischen Tempel von Angkor Wat sind weltberühmt und der Anblick verschlägt einem den Atem. Man könnte ein ganzes Leben damit verbringen, die Tempel zu erkunden und wäre immer noch nicht fertig damit. Selbst wenn man sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränkt, kann man nach wenigen Tagen die Tempel nicht mehr auseinander halten, weil es einfach so viele waren. Klar, es ist heiß, teuer und überfüllt, aber das ist es wert. Die nahe gelegene Stadt Siem Reap ist ein wichtiger Knotenpunkt und ein bedeutsamer Touristenort in Kambodscha. Es lässt sich dort erstaunlich gut aushalten. Man kann die Tage in französischen Bäckereien, in kambodschanischen und internationalen Restaurants verbringen. Und wenn es sich ausgetempelt hat, gibt es Wellnessmöglichkeiten, Yoga und Meditationszentren wie das wunderbare Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippinen

 

Wie auch Angkor Wat gehören die Reisterrassen von Batad zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Volk der Ifugao erschuf diese Terrassen vor 2.000 Jahren. Die Terrassen in unzähligen Grünschattierungen sind ein Wahrzeichen Südostasiens, nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein kulturelles Symbol, das auf die Bedeutung des Reisanbaus hinweist.

10. Togian-Inseln | Sulawesi, Indonesien

 

Diese Inseln im Golf von Tomini, der von der größeren Insel Sulawesi umschlungen wird, sind nicht einfach zu erreichen, aber es ist die Mühe und den weiten Weg wert. Dörfer von Seenomaden, Privatstrände, Dschungel, Abgeschiedenheit, gute Tauch- und Schnorchelplätze. Auf diesen Inseln kann man die großen und kleinen Sorgen der Welt vergessen.

Ziele, die es fast auf die Liste geschafft hätten

 

Ich habe mich auf den Gili-Inseln in Indonesien sehr gut entspannt. Gili Meno war die beste der drei Inseln, Gili Air kommt an zweiter Stelle. Die spanisch-koloniale Architektur und Atmosphäre in der philippinischen Stadt Vigan haben mich sehr positiv überrascht, der kulturelle Reichtum der Stadt wird sich sicher bald rumsprechen. Der Aufenthalt auf der Insel Koh Ta Kiev in Kambodscha war schon eine kleine Robinsonade und ich hatte viel Spaß an Stränden von Sihanoukville auf dem Festland.

Es bleibt festzuhalten, dass sich die meisten Ziele auf meiner Liste in Indonesien befinden. Die Philippinen sind auf dem zweiten Platz und Kambodscha auf dem dritten. Das spiegelt auch meine Präferenzen wider, wenn ich die Länder in eine Reihenfolge bringen müsste.

Einverstanden mit dieser Liste? Wenn nicht, würde ich gerne einen Kommentar darüber lesen, wem warum welcher Ort in Südostasien am besten gefallen hat. 

The Best Places to visit in South East Asia.

Having traveled 7 months through 9 countries in South East Asia we have seen many awesome places and it is hard to decide which was the best experience. I have already written an article on big cities but these are not the true highlights of the region. Tastes are different and contrary to many other travel blogs you will not find Thai beaches, Laos, Halong Bay or Hoi An in Vietnam on this list.

These are my top 10 places which are a good mixture of beach and island paradises, mountains and volcanoes, pleasant towns and awe-inspiring temples.


1. Volcanoes | Indonesia

I could not decide whether Mount Lokon on Sulawesi, the Bromo or the Ijen on Java was the most impressive volcano on this journey. All these volcanoes connect directly to the powerful forces of earth beneath our feets. You can feel it, you can hear it, you can smell it. They are not only an adventure to climb and a great sight, but it is also a deeply spiritual experience – so close to the inner core of earth and yet the surroundings made me feel like being on another planet.

2. Yogyakarta with Prambanan and Borobodur | Java, Indonesia

The city of Yogyakarta is a cultural center and a real gem for the backpacker in Indonesia. The whole island of Java is often overlooked in favor of other places like Bali. Yogyakarta combines its treasures with the flair of a traditional Indonesian city and still is not a crowded and overdevelopped package tourism place. It is not only pleasant to stay, has a Sultan’s palace and is the epicenter for Batik clothes – it also offers two impressive ancient UNESCO world heritage sites in its vicinity: The huge Buddhist stupa of Borobudur and the majestic temples of Prambanan, the largest Hindu temples in Indonesia.

3. Bantayan | Cebu, Philippines

Bantayan is an island paradise. Its beaches are of supreme quality, fine white sand, the swimming is lovely, no rocks. And the beach is situated directly on the shores of the tranquil small town of Santa Fe, just walk out of your hotel and you are there. Except for christmas and easter the place is peaceful and quiet. And still – thanks to the expat community – there is a good choice of restaurants and bars on this island. No wonder why people choose to get old here. You will not find noisy parties or a young crowd here. It is just a place to sunbathe, swim, and relax in beautiful surroundings.

4. Bagan | Myanmar

To be honest, Myanmar in the whole was one of the few disappointments on our journey, with one big exception: Bagan and its thousands of Buddhist stupas scattered a long a wide plain close to the Ayeyarwaddy river. The views are magical, particularly at sunset. It looks like being in another time – in a fantasy world. You can spend days exploring the different pagodas by bicycle or electric scooter and still you have covered only a fraction of what is built there. Despite its awesomeness Bagan is not yet too crowded and offers a pleasant tourist infrastructure which cannot be taken for granted in Myanmar.

 5. Sagada | Luzon, Philippines

At first, the area around Sagada looks like a average place with forests and hills in Germany, not like a wild exotic place. This is no disadvantage, actually it is one of the most pleasant hill stations we found in South East Asia. What makes it so special is the unique burial culture – you can see coffins in caves and hanging from rocks – and the possibility of exploring caves which was one of the most exciting adventures in my life. Adding to this, you find beautiful rice terraces and waterfalls close.

6. Ubud | Bali, Indonesia

Bali is probably the first “classic” popular travel destination on this list, and deservedly so. The island belongs to the places I still love despite being crowded and extremely popular with all kinds of tourists. Ubud is the undisputed spiritual center of the island with temples, spas, classical music and dance, yoga and meditation studios, organic Indonesian restaurants, vegetarian cooking classes, rice paddies – it is a heaven on earth for people who like to explore their spiritual side. I went to Ubud three times already and would still find so much new to experience and do in this town.

7. Bunaken Island | Sulawesi, Indonesia

If you judged Bunaken by its beaches or paradise island qualities, it would not rank too well. However it is a calm island and the mangroves are great to explore. The real treasures of Bunaken are beneath the water surface – the reefs and drop-offs around Bunaken are premium world-class diving and snorkeling sites. A snorkeler will experience a lot of colorful fish, a great variety of corals, I spotted countless turtles and there are big fish like manta rays. Divers see even more like colorful nudibranches or sea horses.

8. Siem Reap and Angkor Wat | Cambodia

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The ancient Buddhist-Hindu temples of Angkor Wat are world-famous and simply awe-inspiring. Exploring the whole area would require a lifetime, but even restricting yourself to the most important sites keeps yourself busy for days until you cannot distinguish all the temples anymore. For sure, it is hot and expensive and crowded, but it is worth it. The nearby city of Siem Reap is an important city and tourist hub in Cambodia. It is a surprisingly pleasant place to stay and to spend the days in French bakeries and local or international restaurants. And if templed out, there are spas and yoga and meditation retreats like the wonderful Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippines

Like Angkor Wat, the rice terraces of Batad are a UNESCO world heritage. The Ifugao people constructed these terraces 2.000 years ago. These terraces in more than fifty shades of green are iconic to South East Asia, not only beautiful to look at but culturally important showing what the cultivation of rice means to the region.

10. Togian Islands | Sulawesi, Indonesia

These islands in the Gulf of Tomini surrounded by the larger island of Sulawesi are hard to reach, but it is definitively worth the hassle and the long way. Sea gypsy villages, private beaches, jungle, remoteness, and good places for snorkeling and diving. These islands are truly a place to forget about the big world and all its troubles.

Honorable Mentions

I had a relaxed beach time on the Gili Islands in Indonesia. Gili Meno is the best, Gili Air second. The Spanish colonial architecture and the atmosphere in the Philippine city of Vigan were a nice surprise, I guess its treasures will soon be more known among foreign tourists. Staying on the island of Koh Ta Kiev in Cambodia was a special Robinson adventure, and I enjoyed the mainland beaches in Sihanoukville a lot.

It is fair to say that the majority of the amazing places on this list are located in Indonesia, the Philippines come second and Cambodia third. This reflects also my preference if I had to rate the countries.

Do you agree with this list? If not, I would be happy to read a comment about your favorite place in South East Asia.

Phil Indo Gap. Phil Indo Lücke.

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Considering that both the Philippines and Indonesia are South East Asian insular countries with some similarities in their language families, a bit of common ancient and colonial history and beautiful island-beach-corals-volcano landscapes, it is surprising that both countries are linked that badly, in terms of cultural orientation as well as in matters of traveling.

Even though both countries look close on the map, they are integrated differently in the region. The Philippines is americanized and looks towards the States, and to Japan, Korea, and China as closer neighbors. Indonesia on the other site has a large Muslim majority and has closer ties to Malaysia, Singapore, and Australia on the other hand.

There are really not many useful air connections between the two countries. Yes, there are flights between Bali or Jakarta to Manila, but that’s it. Getting from Cebu in the Philippine Visayas region to Manado on the Indonesian island of Sulawesi looks close on the map but takes us two additional stops – one in Singapore which was actually nice and practical to get a visa for Indonesia in advance, and another in Surabaya, the second largest airport in Indonesia involving a terminal change by bus also. Especially on the last stretch we were the only foreigners and we have not seen others in Manado so far. This seems pretty off the usual South East Asia backpacking trail here.


Dafür dass sowohl die Philippinen als auch Indonesien südostasiatische Inselnationen mit ähnlichen Sprachfamilien, teilweise gemeinsamer traditioneller und kolonialer Geschichte und wunderschönen Insel-Strand-Korallen-Vulkan-Landschaften sind, gibt es erstaunlich wenige Verbindungen zwischen beiden Ländern, sowohl in Bezug auf die kulturelle Orientierung als auch auf Flugverbindungen.

Auch wenn beide Länder auf der Karte dicht beieinander liegen, sind sie in der Region recht unterschiedlich integriert. Die Philippinen sind sehr amerikanisiert und auf die USA ausgerichtet, in der Region auch auf Korea, Japan und China. Indonesien hat hingegen eine muslimische Mehrheitsbevölkerung und orientiert sich mehr in Richtung Malaysia, Singapur und Australien.

Wirklich viele nützliche Flugverbindungen zwischen beiden Ländern gibt es kaum. Ja, es gibt durchaus Flüge zwischen Bali oder Jakarta und Manila, aber das wars dann auch. Um vom philippinischen Cebu in den Visayas nach Manado auf der indonesischen Insel Sulawesi zu kommen, müssen wir zwei Zwischenstopps einlegen, obwohl die Strecke in Luftlinie ziemlich kurz ist. Den ersten Stopp legen wir in Singapur ein, was zur Abwechslung gar nicht mal so schlecht ist und auch praktisch, um sich im Vorfeld ein Visum für Indonesien besorgen zu können. Der zweite Zwischenstopp ist in Surabaya, dem zweitgrößten Flughafen Indonesiens. Dort müssen wir auch noch die Terminals wechseln, und zwar mit einem Shuttlebus. Gerade auf dem letzten Stück sind wir wirklich die einzigen Ausländer, in Manado habe ich auch noch keine gesehen. Man scheint hier ziemlich abseits der üblichen Reiserouten zu sein.

Islands in the Stream. Kenny Rogers in the Philippines. Kenny Rogers auf den Philippinen.

I am not a huge connoisseur of American country music. However traveling in the Philippines it was hard to get around Kenny Rogers. He seemed to follow us everywhere. He has even got his own fast food restaurant chain. I did not know this before. Actually he founded Kenny Rogers Roasters but does not own it anymore. And it ceased operations in the United States, however it is very successful in South East Asia, especially in the Philippines. The restaurant chain is found mainly in malls and airports and serves chicken-based food.

The other place where Kenny Rogers haunted us were the buses and taxis. The Philippines is arguably the most americanized country in South East Asia and country songs seem to be very popular. We spent hours and days listening to The Gambler, Islands in the Stream and We’ve got Tonight while on the road. I even have trouble getting these songs out of my head. Kenny Rogers thus became an integral part of our journey through this country and that is why he deserved to get an own article on this blog.

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Image created by me using photographs under Creative Commons License by courtesy of / Bild von mir erstellt unter Creative Commons License aus Fotos zur Verfügung gestellt von: Special Collections, University of Houston Libraries & FoxLad at English Wikipedia.

Ich bin kein großer Kenner amerikanischer Countrymusik. Beim Reisen durch die Philippinen kamen wir jedoch kaum um Kenny Rogers drumrum. Er schien uns überall hin zu verfolgen. Er hat sogar seine eigene Fastfood-Kette hier, das war mir vorher gar nicht bewusst. Kenny Rogers hat war Kenny Rogers Roasters mitgegründet, ist jedoch nicht mehr dessen Eigentümer. In den USA gibt es diese Kette auch gar nicht mehr. In Südostasien und insbesondere in den Philippinen ist sie jedoch sehr erfolgreich. Man findet die auf Brathähnchen spezialisierten Restaurants vor allem in Malls und Flughäfen.

Der andere Ort, an dem uns Kenny Rogers ständig verfolgt hat, waren Busse und Taxis. Die Philippinen sind wohl das amerikanisierteste Land Südostasiens und Countrymusik ist hier überaus beliebt. Wir haben auf der Straße stunden- und tagelang The Gambler, Islands in the Stream und We’ve got Tonight in der Endlosschleife gehört. Ich bekomme die Lieder nicht mehr so richtig aus dem Kopf. Kenny Rogers ist zu einem festen Bestandteil unserer Reise geworden und daher hat er sich auch einen eigenen Artikel auf diesem Blog verdient.

The Island of the sad-looking Ex-Pats. Die Insel der traurigen Auslandsdeutschen.

I have to say: Bantayan comes close to being a perfect island and I enjoy my stay here a lot. Wouldn’t it be nice to be here forever? Some foreigners made their dream come true and live here as ex-pats. They are stranded like the ship in the picture. These are mostly older German men here, some in their sixties, others in their mid-forties. You would expect they should be some of the happiest persons on earth: To live on this islands on their savings or on the relics of the former German welfare system that are no more accessible to younger people nowadays. However watching these guys sitting in bars and cafes having a beer early in the morning they do not look happy. The sun is shining, the island is quite, they can get nice food, they do not need to work, yet they make a sad appearance.

The reason for this can be explained with the concept of Maya. If you eliminate all bad things and sorrows in your life and have only nice things, you cannot enjoy them as much as in the first day. Gradually good becomes normal and the least amount of good becomes your new bad. There is no purpose to live for, no one who really cares for some of these guys. I notice that the ex-pat guys who have their own business here like the the Greek chef who greets us in German appear happier. They have a purpose, a project, they work on their happiness. Because they work harder, they are happier when they have some success and have overcome obstacles.

Even if I could afford it, the life of the carefree traveler would not make me happy forever. It is good for a while, but I have to start something new afterwards. I realize one more time that change is inevitable and there will always be challenges in life, but facing the challenge also means new opportunities for happiness.

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Ich muss schon sagen: Bantayan kommt meiner Vorstellung einer perfekten Insel schon ziemlich nahe und ich genieße meinen Aufenthalt hier sehr. Wäre es nicht schön, hier für immer bleiben zu können? Einige Ausländer haben ihren Traum wahr gemacht und leben nun hier. Gestrandet wie das Boot auf dem Bild. Das sind insbesondere ältere deutsche Männer, manche sechzig, andere Mitte vierzig. Man sollte meinen, dass diese Männer zu den glücklichsten Menschen auf der Welt zählen: Auf dieser Insel von ihren Ersparnissen oder den Überresten des deutschen Sozialstaats zu leben, dessen Wohltaten für jüngere Menschen schon gar nicht mehr zugänglich sind. Sieht man sich diese Männer jedoch in den Bars und Cafes an, wie sie am Morgen ihr Bier trinken, wirken sie alles andere als glücklich. Die Sonne scheint, die Insel ist ruhig, es gibt etwas nettes zu essen, sie müssen nicht arbeiten – und doch geben sie einen traurigen Anblick ab.

Die Ursache lässt sich mit dem Konzept der Maya erklären. Wenn alle Sorgen und schlechten Dinge aus dem Leben getilgt werden und es nur noch schöne Erlebnisse gibt, kann man sie nicht mehr so genießen wie am ersten Tag. Nach und nach wird das Gute um Normalzustand und wenn es mal nicht ganz so gut läuft, ist das der neue schlechte Zustand. Es gibt keinen Lebenssinn, niemand schert sich wirklich um manche dieser Männer. Mir fällt allerdings auf, dass manche dieser Ausländer mit einem eigenen Geschäft wie der griechische Restaurantbetreiber, der uns auf Deutsch begrüßt, zufriedener wirken. Sie haben eine Aufgabe, ein Projekt, sie arbeiten für ihr Glück. Weil sie fleißiger sind, sind sie auch glücklicher, wenn sich Erfolg einstellt und Hürden überwunden werden.

Selbst wenn ich es mir leisten könnte, würde mich das Leben des sorgenfreien Reisenden nicht auf ewig glücklich machen. Für eine Zeit lang ist es sehr schön, aber ich muss danach wieder etwas Neues anfangen. Wieder einmal wird mir bewusst, dass Veränderung unausweichlich ist und das Leben immer neue Herausforderungen bereithält. Sich diesen jedoch zu stellen, bedeutet auf der anderen Seite neue Chancen für Glück und Zufriedenheit.

Sugar, Powder, Paradise. Zucker, Pulver, Paradies.

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On the boat. Auf dem Boot.

Our near-perfect stay in the Philippines seems to go from one climax to the next. Today we go on an island-hopping tour. We decide to skip the local Virgin Island, it sounds too much like a tourist trap. Instead we head to the less visited Hilantagaan Island for snorkeling. The reef is not nearly as good as in Moalboal or Balicasag but actually I expected it much worse as the island was devastated by the 2013 supertyphoon Yolanda. Keeping this is in mind the snorkeling is pretty nice and the reefs seems to be recovering well. We even spot beautifully colored nudibranches. And no jellyfish in sight.

Our next stop is the so-called Paradise Beach. On the way we pass Sugar Beach on Bantayan which is close to our accommodation and where we usually go for swimming here. From the boat it is as beautiful as from the town. Arriving in the more secluded Paradise we pay a small entrance fee, but besides two other tourists we are the only ones here. The beach has its name for a reason. The sand is white, there are some coconut palm trees, cactuses and rocks which make it a nice scenery. And the best thing: It is quiet. No construction works sounds from the village, no fishing boat motors, no shrieking children, no music or shouting from teenagers, no chattering of big families. It is truly paradise here. As I said – another highlight in the Philippines. Too bad we have to leave the country soon.

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Sugar Beach.

Unser nahezu perfekter Aufenthalt auf den Philippinen erreicht einen Höhepunkt nach dem anderen. Heute ist wieder mal Inselhüpfen angesagt. Die lokale Virgin Island lassen wir aus, die riecht zu sehr nach Touristenfalle. Wir lassen uns lieber mit dem Boot zur weniger besuchten Insel Hilantagaan zum Schnorcheln bringen. Die Qualität des Riffs ist nicht ansatzweise so gut wie in Moalboal oder Balicasag, aber eigentlich habe ich es wesentlich schlimmer erwartet, da die Region hier vom Supertaifun Yolanda 2013 völlig verwüstet wurde. Wenn man das bedenkt, ist das Schnorcheln hier eigentlich ganz gut und die Korallenriffe scheinen sich gut zu erholen. Wir entdecken sogar wunderschöne farbenfrohe Nacktschnecken im Wasser. Und Quallententakel sind auch nicht in Sicht.

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Paradise Beach.

Der nächste Halt ist der sogenannte Paradise Beach. Auf dem Weg dorthin fahren wir am Sugar Beach in Bantayan vorbei, der nicht weit von unserer Unterkunft entfernt ist und wo wir sonst zum Baden hingehen. Vom Boot sieht der Strand genauso schön aus wie vom Ort. Wir kommen dann am Paradise Beach an, bezahlen die kleine Eintrittsgebühr. Bis auf zwei andere Touristen sind wir alleine. Der Strand hat seinen Namen zu Recht. Der Sand ist weiß, es gibt ein paar Kokospalmen, Kakteen und Felsen, die ein schönes Ensemble ergeben. Und das Allerbeste: die Ruhe. Kein Gehämmer von Bauarbeiten, kein Bootsmotor, keine kreischenden Kinder, keine Musik oder Gegröhle von Teenagern, kein Familiengeschnatter. Wirklich ein Paradies. Wie schon angedeutet – ein weiterer Höhepunkt in diesem Land. Schade dass wir es bald verlassen müssen.