The most popular posts on this blog. Die beliebtesten Beiträge in diesem Blog.

Since returning back home I have not posted that much but I keep checking the stats, for instance how many people visited the pages. It is interesting to see what posts have the most views and I am going to share that with you:

BROMO11. Auf eigene Faust von Yogyakarta zum Bromo und Ijen Vulkan bis nach Bali

The German version of the page describing how to organize your journey from Yogyakarta to Mount Bromo, the Ijen volcano and further on to Bali is by far my most popular post. I am happy to see that more and more people travel Indonesia on their own and find useful information in the description of my experiences.

2. Myanmar – Worth the Hype? An Update on Traveling to Burma in 2016.

Rating travel experiences in Myanmar was a controversial topic for me. Despite the magic of the pagodas and the plains of Bagan it was also the destination which troubled and annoyed me more than other countries in the region. There are enough extremely positive descriptions of Myanmar and I am happy I can offer an alternative view.

3. How to get from Yogyakarta to Mount Bromo, Ijen Volcano, and Bali

The English language version of the most popular post.

4. Getting from Bangkok to Siem Reap, Cambodia, by direct bus in 2016

The question how to get from Bangkok to Cambodia crossing land borders and avoiding expensive flights is a classic among South East Asia travelers.

IMG_55755. 4 Weeks in Sulawesi: Itinerary, What to see and how to get along

The fascinating island of Sulawesi was one of the last stops on our long journey. I am glad to see how this post rapidly gained popularity. Planning your route through Sulawesi is not an extremely difficult task however I could not find a lot of material online, so I am happy to be able to contribute to this information.


Seit meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich hier nicht mehr viel geschrieben. Die Seitenaufruf-Statistiken habe ich mir jedoch hin und wieder angesehen. Es ist spannend zu sehen, welche Seiten am häufigsten aufgerufen werden. Hier die fünf beliebtesten Beiträge:

1. Auf eigene Faust von Yogyakarta zum Bromo und Ijen Vulkan bis nach Bali

Die deutschsprachige Anleitung, wie man selbstorganisiert diese Tour durch Indonesien plant, ist bei weitem die am häufigsten aufgerufene Seite auf diesem Blog. Es freut mich zu sehen, dass immer mehr Menschen Indonesien auf eigene Faust erkunden und meine Reiseberichte hilfreich finden. 

IMG_30542. Myanmar – Worth the Hype? An Update on Traveling to Burma in 2016.

Die abschließende Bewertung meiner Zeit in Myanmar fällt mir nicht leicht. Trotz des Zaubers der Pagoden und der weiten Ebenen von Bagan war dieses Land das Reiseziel in Südostasien, in dem ich mich auf häufigsten geärgert und nicht wohl gefühlt habe. Man findet bereits reichlich Material an schöngefärbten Berichten über das Land und ich bin froh, eine alternative Sichtweise anbieten zu können.

3. How to get from Yogyakarta to Mount Bromo, Ijen Volcano, and Bali

Die englischsprachige Version des beliebtesten Beitrags. 

IMG_39494. Getting from Bangkok to Siem Reap, Cambodia, by direct bus in 2016

Wie man auf dem Landweg von Bangkok nach Kambodscha am besten reist, ohne auf teure Flüge zurückgreifen zu müssen, ist ein Klassiker unter Reisenden in Südostasien. 

5. 4 Weeks in Sulawesi: Itinerary, What to see and how to get along

Die faszinierende Insel Sulawesi war eines der letzten Ziele auf unserer Reise. Und es ist daher besonders schön zu sehen, wie dieser Beitrag so schnell an Popularität gewonnen hat. Diese Reiseroute durch die Insel zu planen ist zwar nicht extrem schwierig, allerdings habe ich dazu nicht all zu viele gute Informationen gefunden, so dass ich froh bin, zu diesem Wissen etwas Erfahrungsschatz beitragen zu können.

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Die besten Ziele in Südostasien 2016.

Auf unserer 7-monatigen Reise durch 9 Länder in Südoastasien haben wir so viele wunderbare Ziele besucht und es ist schon schwer zu sagen, welches das beste Erlebnis war. Über die Großstädte habe ich schon einen separaten Artikel auf Englisch geschrieben, aber diese sind nicht die eigentlichen Höhepunkte der Region. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und im Gegensatz zu anderen Reiseblogs sind sonst so beliebte Ziele wie die Strände Thailands, Orte in Laos, die Halong-Bucht oder Hanoi in Vietnam gar nicht auf meiner Liste vertreten.

Das sind meine Top 10 Reiseziele mit einer guten Mischung aus Strand und Inselparadiesen, Bergen und Vulkanen, gemütlichen Städtchen und beeindruckenden Tempeln. 

1. Vulkane | Indonesien

 

Ich kann mich gar nicht recht entscheiden, ob nun der Lokon auf Sulawesi, der Bromo oder der Ijen auf Java den bleibendsten Eindruck auf der Reise hinterlassen haben. All diese Vulkane stellen Verbindungspunkte zu den gewaltigen Kräften im Erdinnern dar. Man kann es fühlen, hören und riechen. Sie zu besteigen ist nicht nur ein tolles Abenteuer mit einer fantastischen Aussicht, sondern auch eine spirituelle Erfahrung – direkt mit dem Erdinnern verbunden und doch kommt man sich wie auf einem anderen Planeten vor.

2. Yogyakarta mit Prambanan und Borobodur | Java, Indonesien

 

Die Stadt Yogyakarta ist ein kulturelles Zentrum und ein echter Schatz für Rucksackreisende in Indonesien. Die ganze Insel Java wird von Reisenden im Vergleich zu Bali eher stiefmütterlich behandelt. Yogyakarta verbindet seine kulturellen Reichtümer mit dem Flair einer traditionellen indonesischen Stadt und ist dabei dennoch nicht zu einem überfüllten und überentwickelten Pauschaltouristenmoloch verkommen. Neben der angenehmen Aufenthaltsqualität, einem Sultanspalast und der Batik-Textilkunst befinden sich auch zwei gewaltige antike UNESCO-Welterbestätten in der näheren Umgebung: Die monumentale buddhistische Pagode von Borobudur und die majestätischen Tempel von Prambanan, die größten hinduistischen Tempel Indonesiens.

3. Bantayan | Cebu, Philippinen

 

Bantayan ist ein Inselparadies. Die Strände sind vom Feinsten, sprichwörtlich – weißer Sand, gute Möglichkeiten zum Schwimmen, keine Felsen im Wasser. Der Strand befindet sich direkt am verschlafenen Städtchen Santa Fe. Man muss nur aus dem Hotel rausschlendern und schon ist man da. Außer zu Weihnachten und Ostern ist die Insel ruhig und friedlich. Und dank der Auslandsdeutschen und anderer Expats gibt es dennoch etliche nette Restaurants und Bars auf der Insel. Kein Wunder, dass die Menschen gerne hier alt werden wollen. Krawallige Partys oder junge Tanzwütige sucht man hier vergebens. Hier liegt man einfach in der Sonne, geht ins Wasser und entspannt sich in einer wunderbaren Umgebung.

4. Bagan | Myanmar

 

Ehrlich gesagt war Myanmar im Großen und Ganzen eine ziemliche Enttäuschung, mit einer großen Ausnahme: Bagan mit seinen tausenden von buddhistischen Stupas, die auf der Ebene des Ayeryarwaddy-Flusses verstreut erbaut wurden. Der Anblick ist magisch, ganz besonders bei Sonnenuntergang. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit und in einer Märchenwelt. Man kann etliche Tage damit verbringen, die verschiedenen Pagoden mit dem Fahrrad oder dem Elektromoped zu erkunden und hat dennoch nur einen Bruchteil dessen erkundet, was es hier errichtet wurde. Trotz seiner Einmaligkeit ist Bagan noch nicht all zu überfüllt und bietet eine angenehme touristische Infrastruktur, die in Myanmar alles andere als selbstverständlich ist.

 5. Sagada | Luzon, Philippinen

 

Auf den ersten Blick könnte die Gegend um Sagada mit ihren Wäldern und Hügeln auch irgendwo im Elbsandsteingebirge in Deutschland liegen. Das ist aber gar nicht weiter schlimm. Sagada war sogar einer der angenehmsten Bergorte auf unserer Reise durch Südostasien. Was den Ort so besonders macht, ist seine einzigartige Bestattungskultur – man kann Särge in Höhlen und von Felswänden herabhängend bestaunen – und die Möglichkeit zum Erkunden von Höhlen, was letztlich eine der aufregendsten Abenteuer meines Lebens war. Hinzu kommen noch wunderschöne Reisterrassen und nahe gelegene Wasserfälle.

6. Ubud | Bali, Indonesien

 

Bali ist wahrscheinlich das erste “klassische” Reiseziel in dieser Liste, und das zu Recht. Die Insel gehört zu den Zielen, die mir enorm gut gefallen, obwohl sie recht voll und bei den verschiedensten Typen von Touristen beliebt sind. Ubud ist das unbestrittene spirituelle Zentrum der Insel mit seinen Tempeln, Wellnessbädern, klassischer Musik und Tanz, Yoga und Meditation, indonesischem Essen aus ökologischem Anbau, vegetarischen Kochkursen und Reisfeldern – ein Himmel auf Erden für Menschen, die gerne ihre spirituelle Seite erkunden möchten. Ich war schon drei Mal in Ubud und würde dennoch immer wieder etwas Neues in dieser Stadt entdecken.

7. Bunaken | Sulawesi, Indonesien

 

Wenn man die Insel Bunaken nach ihren Strand- oder Inselparadiesqualitäten beurteilen würde, käme sie nicht übermäßig gut weg. Immerhin ist es recht ruhig und man kann wunderbar die Mangroven erforschen. Der wahre Schatz der Insel befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche – die Riffe und Unterwasserwände um Bunaken gehören zu den besten Tauch- und Schnorchelplätzen der Welt. Beim Schnorcheln entdeckt man eine Menge bunter Fische und eine große Vielfalt an Korallen. Ich habe unzählige Schildkröten gesehen und es gibt auch große Fische wie Mantarochen. Als Taucher sieht man noch ein wenig mehr, wie bunte Nacktschnecken oder sogar Seepferdchen.

8. Siem Reap und Angkor Wat | Kambodscha

 

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Die antiken buddhistisch-hinduistischen Tempel von Angkor Wat sind weltberühmt und der Anblick verschlägt einem den Atem. Man könnte ein ganzes Leben damit verbringen, die Tempel zu erkunden und wäre immer noch nicht fertig damit. Selbst wenn man sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränkt, kann man nach wenigen Tagen die Tempel nicht mehr auseinander halten, weil es einfach so viele waren. Klar, es ist heiß, teuer und überfüllt, aber das ist es wert. Die nahe gelegene Stadt Siem Reap ist ein wichtiger Knotenpunkt und ein bedeutsamer Touristenort in Kambodscha. Es lässt sich dort erstaunlich gut aushalten. Man kann die Tage in französischen Bäckereien, in kambodschanischen und internationalen Restaurants verbringen. Und wenn es sich ausgetempelt hat, gibt es Wellnessmöglichkeiten, Yoga und Meditationszentren wie das wunderbare Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippinen

 

Wie auch Angkor Wat gehören die Reisterrassen von Batad zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Volk der Ifugao erschuf diese Terrassen vor 2.000 Jahren. Die Terrassen in unzähligen Grünschattierungen sind ein Wahrzeichen Südostasiens, nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein kulturelles Symbol, das auf die Bedeutung des Reisanbaus hinweist.

10. Togian-Inseln | Sulawesi, Indonesien

 

Diese Inseln im Golf von Tomini, der von der größeren Insel Sulawesi umschlungen wird, sind nicht einfach zu erreichen, aber es ist die Mühe und den weiten Weg wert. Dörfer von Seenomaden, Privatstrände, Dschungel, Abgeschiedenheit, gute Tauch- und Schnorchelplätze. Auf diesen Inseln kann man die großen und kleinen Sorgen der Welt vergessen.

Ziele, die es fast auf die Liste geschafft hätten

 

Ich habe mich auf den Gili-Inseln in Indonesien sehr gut entspannt. Gili Meno war die beste der drei Inseln, Gili Air kommt an zweiter Stelle. Die spanisch-koloniale Architektur und Atmosphäre in der philippinischen Stadt Vigan haben mich sehr positiv überrascht, der kulturelle Reichtum der Stadt wird sich sicher bald rumsprechen. Der Aufenthalt auf der Insel Koh Ta Kiev in Kambodscha war schon eine kleine Robinsonade und ich hatte viel Spaß an Stränden von Sihanoukville auf dem Festland.

Es bleibt festzuhalten, dass sich die meisten Ziele auf meiner Liste in Indonesien befinden. Die Philippinen sind auf dem zweiten Platz und Kambodscha auf dem dritten. Das spiegelt auch meine Präferenzen wider, wenn ich die Länder in eine Reihenfolge bringen müsste.

Einverstanden mit dieser Liste? Wenn nicht, würde ich gerne einen Kommentar darüber lesen, wem warum welcher Ort in Südostasien am besten gefallen hat. 

The Best Places to visit in South East Asia.

Having traveled 7 months through 9 countries in South East Asia we have seen many awesome places and it is hard to decide which was the best experience. I have already written an article on big cities but these are not the true highlights of the region. Tastes are different and contrary to many other travel blogs you will not find Thai beaches, Laos, Halong Bay or Hoi An in Vietnam on this list.

These are my top 10 places which are a good mixture of beach and island paradises, mountains and volcanoes, pleasant towns and awe-inspiring temples.


1. Volcanoes | Indonesia

I could not decide whether Mount Lokon on Sulawesi, the Bromo or the Ijen on Java was the most impressive volcano on this journey. All these volcanoes connect directly to the powerful forces of earth beneath our feets. You can feel it, you can hear it, you can smell it. They are not only an adventure to climb and a great sight, but it is also a deeply spiritual experience – so close to the inner core of earth and yet the surroundings made me feel like being on another planet.

2. Yogyakarta with Prambanan and Borobodur | Java, Indonesia

The city of Yogyakarta is a cultural center and a real gem for the backpacker in Indonesia. The whole island of Java is often overlooked in favor of other places like Bali. Yogyakarta combines its treasures with the flair of a traditional Indonesian city and still is not a crowded and overdevelopped package tourism place. It is not only pleasant to stay, has a Sultan’s palace and is the epicenter for Batik clothes – it also offers two impressive ancient UNESCO world heritage sites in its vicinity: The huge Buddhist stupa of Borobudur and the majestic temples of Prambanan, the largest Hindu temples in Indonesia.

3. Bantayan | Cebu, Philippines

Bantayan is an island paradise. Its beaches are of supreme quality, fine white sand, the swimming is lovely, no rocks. And the beach is situated directly on the shores of the tranquil small town of Santa Fe, just walk out of your hotel and you are there. Except for christmas and easter the place is peaceful and quiet. And still – thanks to the expat community – there is a good choice of restaurants and bars on this island. No wonder why people choose to get old here. You will not find noisy parties or a young crowd here. It is just a place to sunbathe, swim, and relax in beautiful surroundings.

4. Bagan | Myanmar

To be honest, Myanmar in the whole was one of the few disappointments on our journey, with one big exception: Bagan and its thousands of Buddhist stupas scattered a long a wide plain close to the Ayeyarwaddy river. The views are magical, particularly at sunset. It looks like being in another time – in a fantasy world. You can spend days exploring the different pagodas by bicycle or electric scooter and still you have covered only a fraction of what is built there. Despite its awesomeness Bagan is not yet too crowded and offers a pleasant tourist infrastructure which cannot be taken for granted in Myanmar.

 5. Sagada | Luzon, Philippines

At first, the area around Sagada looks like a average place with forests and hills in Germany, not like a wild exotic place. This is no disadvantage, actually it is one of the most pleasant hill stations we found in South East Asia. What makes it so special is the unique burial culture – you can see coffins in caves and hanging from rocks – and the possibility of exploring caves which was one of the most exciting adventures in my life. Adding to this, you find beautiful rice terraces and waterfalls close.

6. Ubud | Bali, Indonesia

Bali is probably the first “classic” popular travel destination on this list, and deservedly so. The island belongs to the places I still love despite being crowded and extremely popular with all kinds of tourists. Ubud is the undisputed spiritual center of the island with temples, spas, classical music and dance, yoga and meditation studios, organic Indonesian restaurants, vegetarian cooking classes, rice paddies – it is a heaven on earth for people who like to explore their spiritual side. I went to Ubud three times already and would still find so much new to experience and do in this town.

7. Bunaken Island | Sulawesi, Indonesia

If you judged Bunaken by its beaches or paradise island qualities, it would not rank too well. However it is a calm island and the mangroves are great to explore. The real treasures of Bunaken are beneath the water surface – the reefs and drop-offs around Bunaken are premium world-class diving and snorkeling sites. A snorkeler will experience a lot of colorful fish, a great variety of corals, I spotted countless turtles and there are big fish like manta rays. Divers see even more like colorful nudibranches or sea horses.

8. Siem Reap and Angkor Wat | Cambodia

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The ancient Buddhist-Hindu temples of Angkor Wat are world-famous and simply awe-inspiring. Exploring the whole area would require a lifetime, but even restricting yourself to the most important sites keeps yourself busy for days until you cannot distinguish all the temples anymore. For sure, it is hot and expensive and crowded, but it is worth it. The nearby city of Siem Reap is an important city and tourist hub in Cambodia. It is a surprisingly pleasant place to stay and to spend the days in French bakeries and local or international restaurants. And if templed out, there are spas and yoga and meditation retreats like the wonderful Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippines

Like Angkor Wat, the rice terraces of Batad are a UNESCO world heritage. The Ifugao people constructed these terraces 2.000 years ago. These terraces in more than fifty shades of green are iconic to South East Asia, not only beautiful to look at but culturally important showing what the cultivation of rice means to the region.

10. Togian Islands | Sulawesi, Indonesia

These islands in the Gulf of Tomini surrounded by the larger island of Sulawesi are hard to reach, but it is definitively worth the hassle and the long way. Sea gypsy villages, private beaches, jungle, remoteness, and good places for snorkeling and diving. These islands are truly a place to forget about the big world and all its troubles.

Honorable Mentions

I had a relaxed beach time on the Gili Islands in Indonesia. Gili Meno is the best, Gili Air second. The Spanish colonial architecture and the atmosphere in the Philippine city of Vigan were a nice surprise, I guess its treasures will soon be more known among foreign tourists. Staying on the island of Koh Ta Kiev in Cambodia was a special Robinson adventure, and I enjoyed the mainland beaches in Sihanoukville a lot.

It is fair to say that the majority of the amazing places on this list are located in Indonesia, the Philippines come second and Cambodia third. This reflects also my preference if I had to rate the countries.

Do you agree with this list? If not, I would be happy to read a comment about your favorite place in South East Asia.

Om Shanti Shanti Shanti.

After my offline break I am back in the digital world. It is too complicated to explain how we ended up in the Hariharalaya Yoga and Meditation Retreat in Siem Reap, Cambodia, so I spare you the details. Fact is we are happy to give the traveling routine a break and allow a few days to focus on the inner journey towards the self.

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Not our huts, but other beautiful ones. Nicht unsere Hütten, sondern andere auf dem Gelände.

We opted for accommodation in a garden hut and it seems this was a good choice. We are surrounded by fields and village life in Cambodia. Geese roam around every morning through the garden. Beautiful and enormously large butterflies are all around. From the distance we hear some music. In the morning it gets closer and becomes actually really loud. We are told it is from Cambodian weddings and other celebrations. As we hear it almost everyday I wonder how many people are getting married in this small village.

Food is served in the retreat. I love all those simple but delicious vegan meals, some of my favorites are the tofu-cashew-“sour cream”, black bean hummus and the coconut ice-cream. Usually when traveling as a vegetarian you often have to ask or even look for special places that offer food without meat. Here it comes automatically.

There is a schedule for every day. In the early morning we hear the gong to wake up. We have Yoga and meditation classes in the morning and in the evening. I have never done Yoga before, but I am familiar to meditation. For most of the other participants it is the other way round – they have some experience in Yoga, but have not gotten too far into meditating. The first two Yoga classes are a hard one for me. Bad memories from gym class in high school arise. My teacher then used to think I am too lazy too make any other than some crippled uncoordinated moves while I actually put all my effort in it and still got a bad grade. Education in schools has always been effective in destroying every spark of interest and motivation in students.

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Warrior. Kriegerpose.

During the first Yoga class I have troubles following the instructions. They are not in my native language. Aligning the speed of the instructions with the movements and the self-observation is not easy. I try to look at the teacher. Someone told me I should just look what the others are doing. But what do you do when the guy to the left and the girl to the right and the other one in front all are doing something different? However after the first lessons and an intense workshop I manage to find my way into Yoga. Still I require much effort and I see my lack of flexibility and coordination. Yet somehow our lovely Yoga teachers manage to motivate the class, I like when they read some beautiful poem-like sentences, say some spiritual inspirations and motivate us not to give up and not to compare with others. I feel like they really put some hope in us and I do not want to disappoint them. I have hardly ever felt so motivated to do physical exercise.

Meditation is easier for me. We try different ways, with breathing, chanting, or fire. The hard part for me is the sitting. The teacher shows us alternative postures how we can sit. I still want to try the cross-legged position and the first sittings are dominated by the discomfort and pain sitting like that. Actually the Yoga helps with it, so it slowly gets better and I sit more comfortable.

Before going to the retreat I was slightly worried what the other participants would be like. I expected mostly esoterically experienced and eccentric women who were either very old or very young. However the group is actually really nice and somehow pretty normal, about one third are men and many around my age. I am surprised with how many people I can really connect and share experiences. I feel very comfortable. For many it is a time to slow down and to have a more quiet time, for me it is also a time of socializing and opening up. Some people might for a short moment even mistake me for an extrovert. It is time to leave my aloofness and withdrawal mode for a while. Of course you do not enter the same depths with everybody, but even if I am not close with everyone, we have a smile and a friendly greeting for each other. There is no person who I try to avoid on purpose which is rare for me in social situations.

During our free time in the morning and in the afternoon there are optional activities or classes. There is an art room where the scene is kindergarten-like. Someone is playing with drums, another with Cambodian instruments and others are painting birds or mandalas. It is an innocent playful atmosphere, no one tries to make fun of the other. Summer camp for adults.

Here is also time to check out some of the esoteric practices. I sign up for acupuncture. The guy diagnoses me feeling the pulse and looking at my body parts. He says I might have troubles with my stomach and murmurs something like “young kidney deficiency”. I wonder if he means it is in an early stage. I get acupuncture needles in my belly, hands, feet, and head. The sensation is weak. I lie relaxed for about 45 minutes. After the session I do not feel an immediate effect. I ask again about the kidneys and realize he says Yang kidney deficiency. The Yin and the Yang from Chinese medicine, the Yang means the active part is too weak. In the following days I have a good feeling in my guts, no stomach problems. I am open to the possibility that it actually works.

The days in the retreat pass quickly. I can really notice my meditation practice gets more effective and my legs are becoming more flexible. The group is really nice, I guess I have been talking more to other people in five days here than to other people on the journey in three months. Meeting other people in similar situations also makes me feel more confident that my decision was right to give up my old job, start traveling and do something completely different afterwards. And I am looking forward to new experiences and people on my Vedanta Voyage.

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Nach meiner digitalen Pause bin ich wieder online. Es ist eine lange Geschichte, warum wir eigentlich im Hariharalaya Zentrum für Yoga und Meditation in Siem Reap (Kambodscha) gelandet sind, deswegen mache ich mir gar nicht die Mühe, das erklären zu wollen. Jedenfalls sind wir ganz froh darüber, die Reiseroutine für ein paar Tage zu unterbrechen und sich auf die innere Reise zum Selbst zu konzentrieren.

Wir haben im Vorfeld eine Bambushütte im Garten als Unterkunft gebucht und das scheint eine gute Wahl gewesen zu sein. Das Gelände ist von Feldern und dem kambodschanischen Dorfleben umgeben. Gänse watscheln jeden Morgen durch den Garten. Wunderschöne und handtellergroße Schmetterlinge flattern über das Gelände. Aus der Ferne ist Musik zu hören, die am Morgen näher kommt und richtig laut wird. Uns wird gesagt, das sei Musik von kambodschanischen Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten. Da wir die Musik eigentlich täglich hören, frage ich mich, wie viele Leute denn in diesem kleinen Dorf ständig heiraten.

Das Essen ist im Zentrum inbegriffen. Ich liebe die einfachen, aber leckeren veganen Mahlzeiten. Zu meinen liebsten gehören die Tofu-Cashew-“Sour Cream”, Hummus aus schwarzen Bohnen und das Kokoseis. Normalerweise muss man als vegetarisch Reisender extra nach fleischlosem Essen oder sogar speziellen Restaurants fragen – hier gibt es das ganz automatisch, sehr praktisch.

Es gibt einen täglichen Stundenplan. Am frühen Morgen schlägt der Gong und es ist Zeit aufzustehen. Dann wird die erste Runde Yoga und Meditation eingelegt, am Abend das gleiche. Ich habe mich zuvor noch nie an Yoga versucht, aber an Meditation. Bei den meisten anderen Teilnehmern ist das Gegenteil der Fall, sie haben etwas Yoga-Erfahrung, aber bislang wenig Erfolg beim Meditieren. Die ersten zwei Yoga-Einheiten sind ziemlich anstrengend für mich. Unangenehme Erinnerungen aus dem Turnunterricht zu Schulzeiten kommen hoch. Der Sportlehrer hat mich immer für zu faul und unwillig gehalten, um irgendetwas anderes als unkoordinierte, verkrüppelte Bewegungen hinzubekommen, während ich tatsächlich aber mein Bestes gegeben habe und dafür auch noch mit einer schlechten Note abgestraft wurde. Das Bildungswesen war immer schon erfolgreich darin, jeden Funken Motivation und Interesse bei Schülern abzutöten.

Während der ersten Yogasitzungen kann ich den Anweisungen kaum folgen. Sie sind auf Englisch und ich muss manchmal zweimal über das benannte Körperteil nachdenken. Die Anleitung ist schneller als ich mit meinen Bewegungen und der Selbstbeobachtung hinterherkommen kann. Ich versuche auf die Lehrerin zu achten. Jemand hat mir gesagt, ich soll einfach dasselbe machen, was alle um mich drumrum machen. Aber was macht man, wenn derjenige links von mir und diejenigen rechts und vor mir jeder etwas anderes machen? – Jedenfalls wird es nach den ersten Sitzungen und einem Intensivkurs besser, ins Yoga reinzukommen. Auch wenn es mich immer noch viel Kraft kostet und meine fehlende Flexibilität und Koordination deutlich sichtbar sind, mache ich langsam Fortschritte. Und unsere wirklich bezaubernden Yoga-Lehrerinnen tragen viel dazu bei. Mir gefällt, wie sie Sinnsprüche vorlesen, uns mit Worten spirituell inspirieren und uns dazu motivieren, nicht aufzugeben und uns nicht mit anderen zu vergleichen. Ich habe wirklich den Eindruck, sie glauben an uns und ich möchte sie nicht enttäuschen. Ich habe mich selten jemals so zu körperlicher Aktivität motiviert gefühlt.

Meditation fällt mir leichter. Wir üben verschiedene Wege, in einen meditativen Zustand zu gelangen, über Atemübungen, das Singen von Mantras und eine Feuerzeremonie. Am schwersten fällt mir das Sitzen. Die Yogalehrerin zeigt uns Alternativen, wie man sitzen kann. Ich möchte dennoch in der Position mit überkreuzten Beinen weiterkommen und die ersten Sitzungen werden von Unbehagen und Schmerz dominiert. Allerdings hilft mir Yoga auch da weiter, so dass es langsam besser wird und ich etwas bequemer sitzen kann.

Vor dem Aufenthalt im Zentrum hatte ich Bedenken über die Gruppenzusammensetzung. Ich bin davon ausgegangen, dass die meisten Teilnehmer sehr alte oder sehr junge esoterisch erfahrene und leicht exzentrische Frauen sein könnten. Tatsächlich ist die Gruppe aber sehr nett und wirkt recht bodenständig. Ein Drittel der Teilnehmer sind Männer und viele auch in meinem Alter. Ich bin wirklich überrascht, dass ich zu so vielen anderen einen guten Draht entwickeln kann und man seine Erfahrungen teilen kann. Ich fühle mich dabei sehr wohl. Für viele ist der Aufenthalt hier auch eine Gelegenheit zur Entschleunigung und mehr Stille, für mich ist er jedoch auch eine Gelegenheit, wieder mehr unter Leute zu kommen und mich zu öffnen. Manch einer könnte mich sogar kurzzeitig für extrovertiert gehalten haben. Es ist wirklich Zeit, die Selbstisolation und den Rückzugsmodus für eine Weile aufzugeben. Natürlich hat man nicht mit allen intensive Gespräche, aber selbst wenn nicht, begegnet man sich immer mit einem freundlichen Gruß und mit einem Lächeln auf den Lippen. Es gibt niemandem, dem ich unbedingt aus dem Weg gehen will, was für mich in sozialen Situationen wirklich nicht selbstverständlich ist.

Während unserer freien Zeit am Vormittag und am Nachmittag können wir an freiwilligen Kursen oder Aktivitäten teilnehmen. Es gibt einen Bastelraum, wo sich kindergartenartige Szenen abspielen. Jemand spielt mit den Trommeln, der nächste mit kambodschanischen Instrumenten und andere malen bunte Vögel oder Mandalas. Die Atmosphäre ist unschuldig verspielt, niemand macht sich auf Kosten des anderen lustig. Ferienlager für Erwachsene.

Hier ist auch der richtige Ort und die richtige Zeit, ein paar esoterische Praktiken auszuprobieren. Ich schreibe mich für Akupunktur ein. Der Therapeut stellt per Pulsmessung und Beobachtung meines Körpers seine Diagnose. Er meinte ich könnte Magenprobleme haben und spricht von “young kidney deficiency”. Ich frage mich, ob er eine beginnende Nierenstörung damit meint. Ich bekomme Akupunkturnadeln in den Bauch, die Hände, die Füße und den Kopf. Ich spüre den Stich nur sehr schwach und liege für eine Dreiviertelstunde entspannt auf dem Boden. Nach der Sitzung kann ich nicht wirklich einen unmittelbaren Effekt verspüren. Ich frage nochmal nach der Nierenstörung und stelle fest, dass er Yang und nicht “young” gesagt hat. So wie Yin und Yang in der chinesischen Medizin. Die Yang-Störung bedeutet, dass das Gleichgewicht beim aktiven Teil gestört ist. In den darauffolgenden Tagen fühlt sich meine Verdauung recht gut an, keine Probleme mit dem Magen. Vielleicht hat die Akupunktur doch gut gewirkt.

Die Tage im Meditationszentrum gehen schnell vorüber. Meine Meditationspraxis wird effektiver und meine Beine werden flexibler. Ich mag die Gruppe wirklich gerne. Wahrscheinlich habe ich in fünf Tagen mehr mit anderen Menschen gesprochen als auf dem Rest der Reise in drei Monaten. Dass ich viele andere in einer ähnlichen Situation treffen kann, bestärkt mich darin, dass es richtig war, den Job sein zu lassen, mit dem Reisen zu beginnen und sich neu zu orientieren. Und ich freue mich schon auf neue Erfahrungen und interessante Menschen auf meiner Vedanta Voyage.

Offline Time-Out. Auszeit.

Since starting this blog I have almost everywhere had internet access and there were not more than two days without a new post. Even in Myanmar there was wifi everywhere. Actually Mount Bromo in Indonesia was the only place where our accommodation did not have it. Though I love writing, one purpose of my travel was also to disconnect from the digital world and be more present in the moment.

So here and now in Cambodia I am going to a place without wifi on purpose for at least some days for a digital detox. Actually this is the first time since 2012 where I was on a Samoan Island in the South Pacific where I go offline completely for more than three days. Of course I will connect again later and report about my experiences 😉


Seit ich reise und hier schreibe, hatte ich fast überall Internetzugang und keine zwei Tage sind seitdem ohne einen neuen Beitrag vergangen. Selbst in Myanmar gab es überall WLAN-Zugang. Eigentlich hatten wir nur am Mount Bromo in Indonesien kein Internet in unserer Unterkunft. Ich schreibe gerne, aber mit dem Reisen wollte ich mich auch mal von der digitalen Welt abkoppeln und mich auf den Moment fokussieren.

Daher werde ich hier und jetzt in Kambodscha ganz bewusst für wenigstens ein paar Tage zum digitalen Entzug an einen Ort ohne WLAN fahren. Tatsächlich ist das das erste Mal, dass ich mehr als drei Tage am Stück komplett offline bin seit ich mich 2012 auf einer Insel im südpazifischen Samoa am Strand entspannt habe. Nach der Rückkehr werde ich natürlich wieder über meine Erlebnisse schreiben 😉

Von Bangkok nach Siem Reap, Kambodscha, per Direktbus

In diesem Artikel schildere ich meine Erfahrungen beim Überqueren der berüchtigten Landgrenze Südostasiens zwischen Thailand und Kambodscha per direktem Bus zwischen Bangkok und Siem Reap.

Alternativen

  1. Am einfachsten gelangt man per Flugzeug von Bangkok nach Siem Reap. Seit Air Asia diese Route bedient, ist die Flugreise deutlich günstiger geworden. Für eine einfache Strecke sind Flugpreise ab etwa 100 US-Dollar zu entrichten, mit dem ehemaligen Monopolisten Bangkok Airways wird tendenziell der doppelte Preis fällig. Hier kann man sich Flugpreise und Abflugzeiten ansehen.
  2. Es ist auch möglich, mit dem Bus oder dem Zug zur thailändischen Grenzstadt Aranyaprathet zu fahren, die im Falle der Zugfahrt noch eine zusätzliche Fahrt mit dem Tuk-Tuk bis zum Grenzübergang beinhaltet. So weit so günstig. Die Grenze muss dann mit all dem Gepäck zu Fuß überquert werden. Das Problem besteht darin, auf der anderen Seite weiterzukommen. Wenn man keinen Bus erwischt oder nicht auf dessen Abfahrt warten will, bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als 50 Dollar für eine Taxifahrt nach Siem Reap auszugeben.
  3. Die dritte Variante ist der Direktbus von Transport Co auf der thailändischen und Nattakan auf der kambodschanischen Seite, es handelt sich um denselben Bus und ich werde die Fahrt Schritt für Schritt erläutern. Update Mai 2017: Offensichtlich gibt es mittlerweile einen weiteren Direktbus von Giant Ibis, der von der Khao San Road in Bangkok nach Siem Reap fährt. Über diesen Link lassen sich die Fahrpläne und Preise beider Busunternehmen vergleichen, Tickets können online gebucht werden. Über den Giant Ibis kann ich aus eigener Erfahrung noch nichts sagen, die Nutzerbewertungen sind jedoch ganz gut, allerdings kostet er mehr als der Bus von Transport Co.

Von Bangkok nach Siem Reap Schritt für Schritt

1. Busticket kaufen

Das Ticket kann in Bangkoks Mo Chit 2 Terminal am Schalter von Transport Co erworben werden, zweiter Eingang, untere Ebene (2nd entrance, 1st floor) im Terminal. Es fahren zwei Busse täglich: einer um 8 Uhr und der andere um 9 Uhr morgens. Vorausbuchung ist empfehlenswert, unser Bus war jedenfalls vollständig ausgebucht. Das Ticket kostet 750 Baht für die einfache Fahrt.

Es ist etwas umständlich und auch nicht all zu billig, ins Terminal zu fahren, so dass man dort nicht öfter hinfahren möchte als nötig. Daher kann es sich lohnen, das Ticket online zu buchen über unseren Onlinepartner 12go.asia. Das Ticket kostet online etwas mehr: 870 Baht. Allerdings spart man Zeit und Geld, um das Ticket beim Terminal persönlich zu kaufen.

2. Zum Mo Chit 2 Busterminal fahren

Das Busterminal ist eine ganze Ecke von der gleichnamige Skytrain BTS Station Mo Chit entfernt und gar nicht so leicht zu finden. Mit Gepäck müsste man dann noch ein Taxi oder Motorradtaxi von der BTS Station Mo Chit oder der MRT Metrostation Kamphaeng Phet nehmen. Von der Kreuzung BTS Asok/MRT Sukhumvit im Stadtteil Sukhumvit würde man 42 Baht pro Person für den Skytrain oder die Metro bezahlen und zusätzlich noch 50 bis 60 Baht für das Taxi oder Motorrad von der Station bis zum eigentlichen Terminal.

Bei zwei oder mehr Reisenden lohnt es sich, gleich ein Taxi für die ganze Strecke zu nehmen. Von Sukhumvit haben wir inklusive Parkgebühren am Terminal insgesamt 160 Baht für das Taxi bezahlt. Die Fahrt durch den morgendlichen Verkehr hat etwa 50 Minuten gedauert.

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Thanon Sukhumvit in Bangkok

3. Einsteigen

Man sollte pünktlich am Bussteig erscheinen, es ist jedoch nicht notwendig, wesentlich früher aufzutauchen. Es gibt eine Flasche Wasser und eine süße kleine Mahlzeit. An Bord befindet sich ein WC, das jedoch etwas streng gerochen hat. Nach 2 bis 3 Stunden Fahrzeit wird eine Toilettenpause eingelegt. An der Grenze besteht ebenfalls Gelegenheit für einen Toilettengang.

4. Badge umhängen

Man erhält im Bus ein Badge, das man tragen soll, damit das Personal einen bei den Grenzprozeduren leichter erkennt, wenn es Schwierigkeiten geben sollte. Dort steht geschrieben, dass der Bus nur 1 Stunde an der Grenze warten könne. Für meinen Geschmack hat das die Passagiere unnötig verunsichert. Wartet der Bus auf mich? Es ist doch nicht meine Schuld, wenn ich stundenlang anstehen muss. Was ist dann mit meinem Gepäck, wenn er nicht wartet?

Aber ja, der Bus wartet. Wir haben an der Grenze insgesamt 2 Stunden gebraucht und auf jeden einzelnen gewartet. Keine Sorge! Vermutlich schreiben sie sowas auf das Badge, um einigen unbekümmerten Gestalten vorzubeugen, die ohne etwas Druck vielleicht noch an der Grenze einen Einkaufsbummel starten oder eine Runde im Kasino spielen würden.

5. Ausreisekarte ausfüllen

Man erhält die Departure Card (Ausreisekarte) für Thailand im Bus, jedoch nicht die Einreisekarte für Kambodscha und auch nicht die Visumformulare. Das Buspersonal möchte, dass man die Karte noch im Bus ausfüllt, um jede Verzögerung zu vermeiden. Als Vehicle/Flight No trägt man BUS ein.

Im Bus werden noch Instruktionen für den Grenzübertritt gegeben:

  • Aus Thailand ausstempeln lassen.
  • Visum erst in Poi Pet auf der kambodschanischen Seite kaufen, nicht eher.
  • Einreisestempel in Kambodscha abholen.

Es wurde auch angeboten, Passfotos aufzunehmen, falls man keine dabei haben sollte. Es ist jedoch immer besser, selbst welche mitzuführen. Anders als ich vorher gelesen hatte, gab es keinerlei Versuche, uns ein überteuertes VIP-Visum aufzuschwatzen.

6. Mittagessen

Von Bangkok bis zur Grenze ist der Bus etwa 5 Stunden unterwegs. Kurz vor der Grenze wird noch einmal gehalten und das fertige Mittagessen wird eingeladen. Am besten fängt man gleich zu essen an, denn nach 5 Minuten geht es weiter und der Müll wird eingesammelt. Es gab Reis, der war ganz in Ordnung.

7. Aus Thailand ausreisen

Aussteigen, das große Gepäck bleibt an Bord. Auf der linken Seite führt eine Gasse mit der Beschriftung Passport Control / Departure zur thailändischen Immigration. An der richtigen Seite einreihen für die Ausländer (Foreigner). Pass und Ausreisekarte vorlegen und Stempel abholen. Das geht unkompliziert und flott.

8. Nach Kambodscha laufen

Nach einigen hundert Metern ist das große Angkor-Tor zu erkennen, durch das man Kambodscha betritt. Kurz vor dem Tor wechselt man auf die rechte Straßenseite, in Kambodscha herrscht wieder Rechtsverkehr im Gegensatz zu Thailand. Wer sich zuvor schon ein elektronisches Visum für 37 US-Dollar organisiert hat, läuft einfach die Straße für etwa zweihundert Meter weiter und kann direkt zum Schritt 10 springen. Für Visa on Arrival (Visum bei Einreise) hingegen betritt man das Gebäude mit der Beschriftung Border Checkpoint of Poipet direkt neben dem Tor.

Wir wurden vor Visabetrügern gewarnt, die einem vorher etwas überteuert aufschwatzen wollen, allerdings ist uns nichts dergleichen begegnet.

Beim Überqueren der Grenze gibt es keine Sicherheitskontrollen wie am Flughafen. Man kann einfach so an der Grenze herumspazieren und könnte nach Kambodscha laufen, ohne die Einreiseformalitäten erledigt zu haben. Ratsam ist das jedoch nicht, man dürfte sich gewaltige Schwierigkeiten einhandeln, beim Versuch das Land wieder zu verlassen.

9. Visa on Arrival abholen

Im Gebäude erhält man Formulare für das Visa on Arrival. Diese sind ausgefüllt dem Beamten zu übergeben, zusammen mit dem Pass, einem Passfoto und den Gebühren. Auf dem Schild steht Tourist Visa 30 Dollar. Der Beamte wollte 1400 Baht von uns, die umgerechnet 38,50 Dollar entsprechen, ein ziemlich ungünstiger Wechselkurs. Wir bestanden auf der Zahlung in Dollar, was auch akzeptiert wurde. Jedoch wurde uns ein handgeschriebener Hinweis präsentiert: “30 USD + 100 B”.

Die zusätzlichen 100 Baht habe ich ungern entrichtet, da ich davon ausgehen musste, dass es sich um ein abgepresstes Bestechungsgeld handelt. Ich habe früher selbst zum Thema Korruption geforscht und bin bei dem Thema durchaus sensibel, solche Praktiken sollte man prinzipiell nicht unterstützen. Allerdings musste ich das gegen einen Beamten mit einer gewissen Machtfülle abwägen und dann saß mir ja noch die Ansage im Nacken, dass der Bus nur 1 Stunde warten würde. Wer will da schon Schwierigkeiten riskieren?

Nach Erstellen des Visums wird man aufgerufen und holt sich seinen Pass wieder ab. Das hat auch nicht sehr lange gedauert. Danach verlässt man das Gebäude wieder.

10. Einreisen in Kambodscha

Vom Angkor-Tor geht es etwa 200 Meter am Kasino vorbei in eine kleine Baracke auf der rechten Seite mit der Beschriftung ARRIVAL. Dort verbringt man mit Abstand die meiste Zeit an der Grenze. Nach dem Anstellen händigt einem ein umherlaufender Beamter die Einreiseformulare aus. Man hat beim Anstehen genügend Zeit alles auszufüllen. Wenn man endlich den Einreisestempel bekommen hat, läuft man wieder ein paar Meter zurück zum Bus, der am Kasino wartet.

11. Ankommen in Siem Reap

Wir wurden beim Büro von Nattakan in der Sivatha Road im Zentrum von Siem Reap rausgelassen. Das Reiseunternehmen hat einen Hoteltransfer innerhalb von 4 Kilometern gratis angeboten. Weil wir schon von unserer Unterkunft abgeholt wurden, haben wir das nicht in Anspruch genommen, allerdings ist davon auszugehen, dass einem bei Nutzung dieses Services verschiedene Angkortouren angedreht werden. Die ganze Reise von Bangkok nach Siem Reap hat 9 Stunden gedauert.

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Von Bangkok nach Phnom Penh via Battambang

Die gleichen Unternehmen bieten täglich Fahrten ab Bangkok (um 5 Uhr, Onlinepreis 1.020 Baht, Stand Mai 2017) via Battambang nach Phnom Penh an. Ticketerwerb und der Grenzübertritt laufen ebenso ab wie bei der Reise nach Siem Reap. Hier kann das Busticket von Bangkok nach Phnom Penh gebucht werden.

Getting from Bangkok to Siem Reap, Cambodia, by direct bus

In this article I will describe my experience in 2016 of crossing the land border between Thailand and Cambodia by using the direct bus from Bangkok to Siem Reap. This border point is one of the most infamous land border crossings in South East Asia.

Alternatives

  1. The easiest way to get from Bangkok to Siem Reap is by airplane. Since Air Asia started servicing this route, it has become much cheaper than the formerly monopoly of Bangkok Airways, so the price for a one-way flight can be as low as 100 Dollars, with Bangkok Airways often twice this fare. You can check the flight timetables and fares here.
  2. Another way is to take a bus or train to the Thai border town of Aranyaprathet which in case of train travel involves taking an additional tuk-tuk to the border. So far so cheap. You cross the border on foot with all your luggage, the problem is finding transport on the other side. If you are not lucky enough to catch a connecting bus or do not want to wait, you might end up paying another 50 Dollars for a taxi to Siem Reap.
  3. And there is the direct bus by Transport Co on the Thai side and Nattakan on the Cambodian side, though it is the same bus which I am going to describe in detail step by step. Update May 2017: Apparently there is another direct bus by Giant Ibis from Khao San Road in Bangkok to Siem Reap. You can check and book both buses, timetables and fares through this link. However I cannot comment on the Giant Ibis bus from personal experience, at least the reviews look good so far, but it is a bit more expensive.

From Bangkok to Siem Reap Step by Step

1. Get the bus ticket.

  • You can buy the ticket in person at Bangkoks Mo Chit 2 Bus Terminal at the counter of Transport Co, 2nd entrance 1st floor of the terminal. There is a bus at 8 am and another at 9 am. Booking in advance is advisable. Our bus was completely booked. The fare is 750 Baht one way (21 US Dollar).
  • As it is inconvenient und costly to reach the bus terminal – and you do not want to go there more often than necessary – you can as well make an online booking through our partner site 12go.asia. The fare is 870 Baht, so you can weigh that against the cost of going to Mo Chit Terminal by taxi to buy the ticket in person.

2. Get to Mo Chit 2 Bus Terminal

Note that this bus terminal is quite far away form the BTS Skytrain station Mo Chit and not too easy to find. With heavy luggage you might take a taxi or motorbike from the BTS Skytrain station Mo Chit or MRT Metro Station Kamphaeng Phet. Taking the MRT/BTS from BTS Asok/MRT Sukhumvit to the aforementioned stations would be 42 Baht each and an extra 50 to 60 Baht for a taxi or motorbike for the rest of the stretch to the terminal.

If you are two or more persons, taking a taxi the whole way is a good idea. We paid 160 Baht from Sukhumvit to the bus terminal including parking fee. It took us 50 minutes to get there through morning traffic.

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Thanon Sukhumvit in Bangkok

3. Board the bus

Get to the platform on time. Going there much earlier is not necessary. You will be provided with a water bottle and a sweet snack. The bus is equipped with a toilet which was a bit smelly though. After 2 to 3 hours there is a toilet stop. You can also use the toilet later at the border.

4. Wear your badge

You will receive a badge to wear so that the bus staff can recognize all passengers easier during border procedures in case of difficulties. On the badge it says the bus could only wait one hour at the border which I found spreads unnecessary pressure and anxiety among the passengers. Will the bus wait for me? It is not my fault when I have to wait in a line forever. What about my luggage?

But yes, the bus will wait. It took us in total around 2 hours at the border and we were waiting for everyone to get stamped in into Cambodia. Don’t worry. I guess they write this because some happy-go-lucky guys and girls might need that reminder to hurry a bit and not look around for shopping, gambling or coffee breaks at the border.

5. Fill the Departure Card

You receive the Thai departure card in the bus (however not the visa-on-arrival forms and entry forms for Cambodia). They want you to fill these forms on board to accelerate the procedures. Write BUS as your vehicle/flight number.

The bus conductor will maybe give instructions for the border.

  • Get stamped out of Thailand.
  • Buy visa only when in Poi Pet – on the Cambodian side, not before.
  • Collect your entry stamp at the Cambodian immigration.

He offered to take passport pictures for the visa in case you have none. There was no trying to sell some tourist scam visas.

6. Have Lunch

It takes 5 hours to get from Bangkok to the border. Short before the border they stop to get lunch. Start eating immediately, you are given five minutes time before the garbage is collected and the bus continues. We had rice which was okay.

7. Leave Thailand

Get off the bus. Your big luggage stays on board. To the left there is an alley which has a writing Passport Control / Departure on the Thai side. Go in and choose the lane for foreigner (or Thai if applicable). Show your passport and departure card and get stamped out. The procedure is quite straightforward.

8. Walk to Cambodia

After some hundred meters you see the large Angkor gate where you enter Cambodia. Change road sides from the left to the right just before the gate – Cambodia has right-hand-side traffic as opposed to left-hand-side traffic in Thailand. If you have electronic visa already (37 Dollars), you keep going for 200 meters and continue directly to step 10. For visa on arrival you enter the Border Checkpoint of Poipet building next to the border gate.

We were warned not too buy any scam or fake visa before and I have read about it, but actually I have not encountered anyone trying to sell us those things.

Note there is no post or gate where you will be checked to cross. You could just walk into Cambodia without anyone preventing from doing so. However skipping the visa and arrival stamp is not a good idea since you will get into huge trouble when trying to leave the country.

9. Get your Visa on Arrival

You will be handed forms for Visa on Arrival. After filling these forms together you give it to the officer at the desk together with your passport, one passport-size photograph, and the fees. The sign says Tourist Visa 30 Dollar. The officer requested us to pay 1400 Baht which would have been about 38.50 Dollar, anything but a fair exchange rate. We insisted to pay in US-Dollars which was accepted, however he showed us a handwritten paper which stated “30 USD + 100 B”.

Reluctantly I payed the extra 100 Baht assuming it was an extorted bribe. In my prior life I have done academic research on corruption so I am quite sensitive to this subject and do not want to support it. However I had to weigh this against border officials with more power than me and a bus where I was not sure at this point if it would wait in case I delayed this procedure.

After finishing the officer calls your name. You pick up your passport with your visa in it. This procedure also did not take too long, only a few minutes. After that you leave the building.

10. Get stamped in

You have to go about 200 meters from the Cambodia gate into a small hut (after the casino) on the right side which says ARRIVAL. This is the part that takes by far the most time. After queuing you are handed arrival forms by an immigration officer. While waiting you can fill them. After receiving your passport stamp you go back a few meters to your bus.

11. Arrive in Siem Reap

We were dropped off at the Nattakan office at Sivatha Road in downtown Siem Reap. The guy from the company offered free transport to hotels by tuk-tuk within 4 kilometers distance. As we had a hotel pick-up, we did not use this service which probably included trying to sell some Angkor tours. The whole journey from Bangkok to Siem Reap took us 9 hours.

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From Bangkok to Phnom Penh or Battambang

The same company also offers a similar bus service to Phnom Penh via Battambang starting in Bangkok at 5 am. The online fare is 1,020 Baht. The procedures with the ticket and at the border are the same. You can use this link to book this bus ticket online.