Die besten Ziele in Südostasien 2016.

Auf unserer 7-monatigen Reise durch 9 Länder in Südoastasien haben wir so viele wunderbare Ziele besucht und es ist schon schwer zu sagen, welches das beste Erlebnis war. Über die Großstädte habe ich schon einen separaten Artikel auf Englisch geschrieben, aber diese sind nicht die eigentlichen Höhepunkte der Region. Natürlich sind die Geschmäcker verschieden und im Gegensatz zu anderen Reiseblogs sind sonst so beliebte Ziele wie die Strände Thailands, Orte in Laos, die Halong-Bucht oder Hanoi in Vietnam gar nicht auf meiner Liste vertreten.

Das sind meine Top 10 Reiseziele mit einer guten Mischung aus Strand und Inselparadiesen, Bergen und Vulkanen, gemütlichen Städtchen und beeindruckenden Tempeln. 

1. Vulkane | Indonesien

 

Ich kann mich gar nicht recht entscheiden, ob nun der Lokon auf Sulawesi, der Bromo oder der Ijen auf Java den bleibendsten Eindruck auf der Reise hinterlassen haben. All diese Vulkane stellen Verbindungspunkte zu den gewaltigen Kräften im Erdinnern dar. Man kann es fühlen, hören und riechen. Sie zu besteigen ist nicht nur ein tolles Abenteuer mit einer fantastischen Aussicht, sondern auch eine spirituelle Erfahrung – direkt mit dem Erdinnern verbunden und doch kommt man sich wie auf einem anderen Planeten vor.

2. Yogyakarta mit Prambanan und Borobodur | Java, Indonesien

 

Die Stadt Yogyakarta ist ein kulturelles Zentrum und ein echter Schatz für Rucksackreisende in Indonesien. Die ganze Insel Java wird von Reisenden im Vergleich zu Bali eher stiefmütterlich behandelt. Yogyakarta verbindet seine kulturellen Reichtümer mit dem Flair einer traditionellen indonesischen Stadt und ist dabei dennoch nicht zu einem überfüllten und überentwickelten Pauschaltouristenmoloch verkommen. Neben der angenehmen Aufenthaltsqualität, einem Sultanspalast und der Batik-Textilkunst befinden sich auch zwei gewaltige antike UNESCO-Welterbestätten in der näheren Umgebung: Die monumentale buddhistische Pagode von Borobudur und die majestätischen Tempel von Prambanan, die größten hinduistischen Tempel Indonesiens.

3. Bantayan | Cebu, Philippinen

 

Bantayan ist ein Inselparadies. Die Strände sind vom Feinsten, sprichwörtlich – weißer Sand, gute Möglichkeiten zum Schwimmen, keine Felsen im Wasser. Der Strand befindet sich direkt am verschlafenen Städtchen Santa Fe. Man muss nur aus dem Hotel rausschlendern und schon ist man da. Außer zu Weihnachten und Ostern ist die Insel ruhig und friedlich. Und dank der Auslandsdeutschen und anderer Expats gibt es dennoch etliche nette Restaurants und Bars auf der Insel. Kein Wunder, dass die Menschen gerne hier alt werden wollen. Krawallige Partys oder junge Tanzwütige sucht man hier vergebens. Hier liegt man einfach in der Sonne, geht ins Wasser und entspannt sich in einer wunderbaren Umgebung.

4. Bagan | Myanmar

 

Ehrlich gesagt war Myanmar im Großen und Ganzen eine ziemliche Enttäuschung, mit einer großen Ausnahme: Bagan mit seinen tausenden von buddhistischen Stupas, die auf der Ebene des Ayeryarwaddy-Flusses verstreut erbaut wurden. Der Anblick ist magisch, ganz besonders bei Sonnenuntergang. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit und in einer Märchenwelt. Man kann etliche Tage damit verbringen, die verschiedenen Pagoden mit dem Fahrrad oder dem Elektromoped zu erkunden und hat dennoch nur einen Bruchteil dessen erkundet, was es hier errichtet wurde. Trotz seiner Einmaligkeit ist Bagan noch nicht all zu überfüllt und bietet eine angenehme touristische Infrastruktur, die in Myanmar alles andere als selbstverständlich ist.

 5. Sagada | Luzon, Philippinen

 

Auf den ersten Blick könnte die Gegend um Sagada mit ihren Wäldern und Hügeln auch irgendwo im Elbsandsteingebirge in Deutschland liegen. Das ist aber gar nicht weiter schlimm. Sagada war sogar einer der angenehmsten Bergorte auf unserer Reise durch Südostasien. Was den Ort so besonders macht, ist seine einzigartige Bestattungskultur – man kann Särge in Höhlen und von Felswänden herabhängend bestaunen – und die Möglichkeit zum Erkunden von Höhlen, was letztlich eine der aufregendsten Abenteuer meines Lebens war. Hinzu kommen noch wunderschöne Reisterrassen und nahe gelegene Wasserfälle.

6. Ubud | Bali, Indonesien

 

Bali ist wahrscheinlich das erste “klassische” Reiseziel in dieser Liste, und das zu Recht. Die Insel gehört zu den Zielen, die mir enorm gut gefallen, obwohl sie recht voll und bei den verschiedensten Typen von Touristen beliebt sind. Ubud ist das unbestrittene spirituelle Zentrum der Insel mit seinen Tempeln, Wellnessbädern, klassischer Musik und Tanz, Yoga und Meditation, indonesischem Essen aus ökologischem Anbau, vegetarischen Kochkursen und Reisfeldern – ein Himmel auf Erden für Menschen, die gerne ihre spirituelle Seite erkunden möchten. Ich war schon drei Mal in Ubud und würde dennoch immer wieder etwas Neues in dieser Stadt entdecken.

7. Bunaken | Sulawesi, Indonesien

 

Wenn man die Insel Bunaken nach ihren Strand- oder Inselparadiesqualitäten beurteilen würde, käme sie nicht übermäßig gut weg. Immerhin ist es recht ruhig und man kann wunderbar die Mangroven erforschen. Der wahre Schatz der Insel befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche – die Riffe und Unterwasserwände um Bunaken gehören zu den besten Tauch- und Schnorchelplätzen der Welt. Beim Schnorcheln entdeckt man eine Menge bunter Fische und eine große Vielfalt an Korallen. Ich habe unzählige Schildkröten gesehen und es gibt auch große Fische wie Mantarochen. Als Taucher sieht man noch ein wenig mehr, wie bunte Nacktschnecken oder sogar Seepferdchen.

8. Siem Reap und Angkor Wat | Kambodscha

 

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Die antiken buddhistisch-hinduistischen Tempel von Angkor Wat sind weltberühmt und der Anblick verschlägt einem den Atem. Man könnte ein ganzes Leben damit verbringen, die Tempel zu erkunden und wäre immer noch nicht fertig damit. Selbst wenn man sich auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschränkt, kann man nach wenigen Tagen die Tempel nicht mehr auseinander halten, weil es einfach so viele waren. Klar, es ist heiß, teuer und überfüllt, aber das ist es wert. Die nahe gelegene Stadt Siem Reap ist ein wichtiger Knotenpunkt und ein bedeutsamer Touristenort in Kambodscha. Es lässt sich dort erstaunlich gut aushalten. Man kann die Tage in französischen Bäckereien, in kambodschanischen und internationalen Restaurants verbringen. Und wenn es sich ausgetempelt hat, gibt es Wellnessmöglichkeiten, Yoga und Meditationszentren wie das wunderbare Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippinen

 

Wie auch Angkor Wat gehören die Reisterrassen von Batad zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Volk der Ifugao erschuf diese Terrassen vor 2.000 Jahren. Die Terrassen in unzähligen Grünschattierungen sind ein Wahrzeichen Südostasiens, nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein kulturelles Symbol, das auf die Bedeutung des Reisanbaus hinweist.

10. Togian-Inseln | Sulawesi, Indonesien

 

Diese Inseln im Golf von Tomini, der von der größeren Insel Sulawesi umschlungen wird, sind nicht einfach zu erreichen, aber es ist die Mühe und den weiten Weg wert. Dörfer von Seenomaden, Privatstrände, Dschungel, Abgeschiedenheit, gute Tauch- und Schnorchelplätze. Auf diesen Inseln kann man die großen und kleinen Sorgen der Welt vergessen.

Ziele, die es fast auf die Liste geschafft hätten

 

Ich habe mich auf den Gili-Inseln in Indonesien sehr gut entspannt. Gili Meno war die beste der drei Inseln, Gili Air kommt an zweiter Stelle. Die spanisch-koloniale Architektur und Atmosphäre in der philippinischen Stadt Vigan haben mich sehr positiv überrascht, der kulturelle Reichtum der Stadt wird sich sicher bald rumsprechen. Der Aufenthalt auf der Insel Koh Ta Kiev in Kambodscha war schon eine kleine Robinsonade und ich hatte viel Spaß an Stränden von Sihanoukville auf dem Festland.

Es bleibt festzuhalten, dass sich die meisten Ziele auf meiner Liste in Indonesien befinden. Die Philippinen sind auf dem zweiten Platz und Kambodscha auf dem dritten. Das spiegelt auch meine Präferenzen wider, wenn ich die Länder in eine Reihenfolge bringen müsste.

Einverstanden mit dieser Liste? Wenn nicht, würde ich gerne einen Kommentar darüber lesen, wem warum welcher Ort in Südostasien am besten gefallen hat. 

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The Best Places to visit in South East Asia.

Having traveled 7 months through 9 countries in South East Asia we have seen many awesome places and it is hard to decide which was the best experience. I have already written an article on big cities but these are not the true highlights of the region. Tastes are different and contrary to many other travel blogs you will not find Thai beaches, Laos, Halong Bay or Hoi An in Vietnam on this list.

These are my top 10 places which are a good mixture of beach and island paradises, mountains and volcanoes, pleasant towns and awe-inspiring temples.


1. Volcanoes | Indonesia

I could not decide whether Mount Lokon on Sulawesi, the Bromo or the Ijen on Java was the most impressive volcano on this journey. All these volcanoes connect directly to the powerful forces of earth beneath our feets. You can feel it, you can hear it, you can smell it. They are not only an adventure to climb and a great sight, but it is also a deeply spiritual experience – so close to the inner core of earth and yet the surroundings made me feel like being on another planet.

2. Yogyakarta with Prambanan and Borobodur | Java, Indonesia

The city of Yogyakarta is a cultural center and a real gem for the backpacker in Indonesia. The whole island of Java is often overlooked in favor of other places like Bali. Yogyakarta combines its treasures with the flair of a traditional Indonesian city and still is not a crowded and overdevelopped package tourism place. It is not only pleasant to stay, has a Sultan’s palace and is the epicenter for Batik clothes – it also offers two impressive ancient UNESCO world heritage sites in its vicinity: The huge Buddhist stupa of Borobudur and the majestic temples of Prambanan, the largest Hindu temples in Indonesia.

3. Bantayan | Cebu, Philippines

Bantayan is an island paradise. Its beaches are of supreme quality, fine white sand, the swimming is lovely, no rocks. And the beach is situated directly on the shores of the tranquil small town of Santa Fe, just walk out of your hotel and you are there. Except for christmas and easter the place is peaceful and quiet. And still – thanks to the expat community – there is a good choice of restaurants and bars on this island. No wonder why people choose to get old here. You will not find noisy parties or a young crowd here. It is just a place to sunbathe, swim, and relax in beautiful surroundings.

4. Bagan | Myanmar

To be honest, Myanmar in the whole was one of the few disappointments on our journey, with one big exception: Bagan and its thousands of Buddhist stupas scattered a long a wide plain close to the Ayeyarwaddy river. The views are magical, particularly at sunset. It looks like being in another time – in a fantasy world. You can spend days exploring the different pagodas by bicycle or electric scooter and still you have covered only a fraction of what is built there. Despite its awesomeness Bagan is not yet too crowded and offers a pleasant tourist infrastructure which cannot be taken for granted in Myanmar.

 5. Sagada | Luzon, Philippines

At first, the area around Sagada looks like a average place with forests and hills in Germany, not like a wild exotic place. This is no disadvantage, actually it is one of the most pleasant hill stations we found in South East Asia. What makes it so special is the unique burial culture – you can see coffins in caves and hanging from rocks – and the possibility of exploring caves which was one of the most exciting adventures in my life. Adding to this, you find beautiful rice terraces and waterfalls close.

6. Ubud | Bali, Indonesia

Bali is probably the first “classic” popular travel destination on this list, and deservedly so. The island belongs to the places I still love despite being crowded and extremely popular with all kinds of tourists. Ubud is the undisputed spiritual center of the island with temples, spas, classical music and dance, yoga and meditation studios, organic Indonesian restaurants, vegetarian cooking classes, rice paddies – it is a heaven on earth for people who like to explore their spiritual side. I went to Ubud three times already and would still find so much new to experience and do in this town.

7. Bunaken Island | Sulawesi, Indonesia

If you judged Bunaken by its beaches or paradise island qualities, it would not rank too well. However it is a calm island and the mangroves are great to explore. The real treasures of Bunaken are beneath the water surface – the reefs and drop-offs around Bunaken are premium world-class diving and snorkeling sites. A snorkeler will experience a lot of colorful fish, a great variety of corals, I spotted countless turtles and there are big fish like manta rays. Divers see even more like colorful nudibranches or sea horses.

8. Siem Reap and Angkor Wat | Cambodia

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The ancient Buddhist-Hindu temples of Angkor Wat are world-famous and simply awe-inspiring. Exploring the whole area would require a lifetime, but even restricting yourself to the most important sites keeps yourself busy for days until you cannot distinguish all the temples anymore. For sure, it is hot and expensive and crowded, but it is worth it. The nearby city of Siem Reap is an important city and tourist hub in Cambodia. It is a surprisingly pleasant place to stay and to spend the days in French bakeries and local or international restaurants. And if templed out, there are spas and yoga and meditation retreats like the wonderful Hariharalaya.

9. Batad | Luzon, Philippines

Like Angkor Wat, the rice terraces of Batad are a UNESCO world heritage. The Ifugao people constructed these terraces 2.000 years ago. These terraces in more than fifty shades of green are iconic to South East Asia, not only beautiful to look at but culturally important showing what the cultivation of rice means to the region.

10. Togian Islands | Sulawesi, Indonesia

These islands in the Gulf of Tomini surrounded by the larger island of Sulawesi are hard to reach, but it is definitively worth the hassle and the long way. Sea gypsy villages, private beaches, jungle, remoteness, and good places for snorkeling and diving. These islands are truly a place to forget about the big world and all its troubles.

Honorable Mentions

I had a relaxed beach time on the Gili Islands in Indonesia. Gili Meno is the best, Gili Air second. The Spanish colonial architecture and the atmosphere in the Philippine city of Vigan were a nice surprise, I guess its treasures will soon be more known among foreign tourists. Staying on the island of Koh Ta Kiev in Cambodia was a special Robinson adventure, and I enjoyed the mainland beaches in Sihanoukville a lot.

It is fair to say that the majority of the amazing places on this list are located in Indonesia, the Philippines come second and Cambodia third. This reflects also my preference if I had to rate the countries.

Do you agree with this list? If not, I would be happy to read a comment about your favorite place in South East Asia.

4 Weeks in Sulawesi: Itinerary, What to see and how to get along

sulamapSulawesi is a fascinating island to visit. It has just the right combination of mountains, volcanoes, beaches, snorkeling and culture. This island is not as touristed as other spots in Indonesia and personally one of my favorite places in the region.

To cover the entire island from the northeast to the southwest you need at least four weeks, otherwise you spend too much time on transport compared to the time actually being in the places. Actually there is really only one travelled route that nearly all tourists take. You can either start south in Makassar as most people do – or begin in Manado at the northeastern tip of Sulawesi. The latter is what I am going to describe. The stretch from Gorontalo to Tentena is not covered daily by public transport which means it pays to plan ahead.

1. Manado

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Klappertaart.

Manado has an international air connection to Singapore via Silk Air. Note you cannot travel into Indonesia visa-free when arriving in Manado, you will need to pay for the visa-on-arrival. Other than that you can connect from Jakarta or Surabaya, where people from many nations can actually enter Indonesia visa-free for 30 days.

 

Manado is just a transport hub, not many reasons to stay here for the traveler. You might go on a day trip to Tangkoko National Park to watch macacques and tarsiers, but this is very expensive and the reason why I have not done it. Have a taste of klappertaart in Manado, a Dutch-Indonesian coconut tart, and local Minahasa cuisine.

2. Pulau Bunaken

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Island of Manado Tua as seen from Pulau Bunaken.

Take a public boat to Bunaken Island and an ojek (motorcycle taxi) to your final destination. Alternatively it is much easier to have private yet expensive transport arranged from your resort which picks you up at Manado harbour. Most accommodations are resorts, not too cheap. Bunaken’s real treasures are beneath the water surface. It is most famous for its premium diving sites with a great variety of corals and other species. Snorkelers will enjoy this place too. Stay for 4 or 5 days to relax and to appreciate all the different reef and diving sites.

3. Tomohon

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Danau Linow.

Tomohon is a nice hill station about one and a half hours away from Manado. It can be reached by public bus from Manado or by private metered taxi (around 200,000 Rp). You can get around in Tomohon by using mikrolets or bemos as they are called elsewhere in Indonesia. These minibuses all end at the Beriman terminal close to the infamous market where you see the the extremer variations of Minahasa cuisine like fried dogs or bats – if you do not want to support these practices, you should not go there.

Anywhere there are much nicer things to see and do in Tomohon. Stay two or three nights walking the paved steps up to Mahawu volcano or even seeing the mightier Lokon volcano (climbing actually forbidden). The Danau Linow is a sulphuric lake with varying shades of green and blue, beautiful to watch.

4. Gorontalo

From Tomohon you need to go back to Manado by bus or taxi. A bus to Gorontalo from Manado takes at least 8 hours, often more. Buses that leave Manado in the early morning usually do not arrive early enough to catch the ferry to the Togian islands which means you have to stay a night in Gorontalo.

A flight from Manado to Gorontalo can be a good alternative to get from Tomohon via Manado airport to Gorontalo in one day and reaching the ferry in time. Note that the carrier Wings Air only allows for 10 kilogram of checked-in baggage so you might need to repack a lot into your hand luggage.

The ferry leaves only on Tuesdays and Fridays at 8 pm, sometimes even earlier, sometimes a bit later. This is anything but a luxury boat. There are three classes, ekonomi seats, business I which means AC seats or business II which means bunk beds in the non-AC ekonomi section. If you want a private cabin you might try to approach the staff on board, I have heard stories where people got a captain’s suite for 500,000 Rp.

5. Togian Islands

After 11 to 13 hours the ferry reaches the main port of Wakai on the Togian Islands. There is no reason to stay here. You can try to catch the public ferry to Malenge via Katupat which leaves only 3 times a week. Other than that boatsmen will approach you and you usually share a private boat with other travelers to reach one of the nicer islands. Kadidiri is the closest and recommended for divers but did not make such a nice impression to me.

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Malenge Island.

I stayed on Malenge which was lovely, however is at least three hours away from Wakai. Other places that looked nice or where I heard good things were Bomba and Bolelanga. Note that many of the islands do not even have a mobile phone connection, so you are basically cut off from the outside world when in Malenge for instance. The Togians are an idyllic island paradise. There are beaches, jungles, local sea gypsy villages, nice snorkeling spots. Many people stay at least for one week.

6. Ampana

There is the public ferry three times a week. From Malenge it takes 8 hours on this horrible boat to reach Ampana, about 4 hours from Wakai. Ampana is a small town and you probably do not want to stay there. The private travel agency in a hut next to the harbour may help you finding onward connections. Sometimes there is a night bus which passes Ampana and drops you off in Tentena. Going to Poso is possible but then you are stuck there which is not recommended. We took a private car – depending on luck and negotiation skills you can get it for 450,000 to 800,000 Rp. It takes you to Tentena in about 5 to 7 hours.

7. Tentena

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Tentena and Lake Poso.

You could try reaching Rantepao in one long haul but this is pretty exhausting. The little lakeside town of Tentena is a nice stopover on the way from the Togians to Rantepao in Tana Toraja.

You might stay there for one or two nights, for instance in the Victory Hotel which has friendly staff. In Tentena you can see the lake, a nice waterfall, a Balinese village, churches, and burial caves.

To get from Tentena to Tana Toraja there is only one overnight bus connection in the evening which can be arranged through your hotel. The ride is more or less uncomfortable. Due to road constructions it can take up to 16 hours to get to Rantepao (as of May 2016).

8. Tana Toraja

Tana Toraja is the land of the Torajans, a unique culture famous or infamous for their funeral ceremonies and certainly a highlight of the Sulawesi trip. The main tourist town is Rantepao which is a good as a base for exploring the surroundings. Other than that Rantepao is not a really pleasant place itself.

To get around renting a motorcycle is a good idea. Otherwise there are bemos which usually all end in the Bolu terminal, about 2 kilometers from Rantepao. Sometimes we were lucky with the bemos, other times not at all. You can also try to arrange an ojek or use a bentor (a small riksha – becak motor taxis) for rides within town.

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Kete Kesu village.

There are different opinions whether you need a guide or not. The funerals themselves are more or less public events. However it can be difficult to find out where there is a funeral ceremony. Local guides can take you there and help with the formalities. Most interesting villages and burial sites can be reached with your own transport. Popular places are Kete Kesu village and Batutomonga. You have to pay entrance fees for most sites. To cover the most important places you might stay 2 to 4 days.

9. Makassar

From Rantepao several bus companies offer rides to Makassar at either 9 am or 9 pm. The ride takes 8 to 10 hours. The roads here are in a better condition than in the center of the island.

Makassar is the largest city on Sulawesi. There are not many reasons to stay here longer than you really need. You can fly to Jakarta or Denpasar on Bali from here. There is also an international connection with Air Asia to Kuala Lumpur.

The harder to reach, the nicer it gets. Je schwerer zu erreichen, umso schöner.

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To get to the small Togian Islands in the Gulf of Tomini surrounded by the island of Sulawesi it is a long way. We take a taxi from Tomohon to get to the airport of Manado, from there we fly to Gorontalo. From Gorontalo we board an overnight ferry which is quite an experience. You can sleep on a kind of wooden bunk beds but you do not have any cabin, it is like an open-air dorm on the ship. We cross the equator in the middle of the night and it is warm enough so that the ship is open and you do not need any blankets. In the morning we reach the main port. From there we hire a small boat which takes another three hours to reach the island of Malenge. Even for us already in Sulawesi it was a long and tiring way. If you tried to get here for a short holiday from Europe, you would have to add another three flights: two to get to Jakarta (with a stop in the Middle East), another one from Jakarta to Manado. This makes at least three days travel to get here in total. Therefore only people who are in Sulawesi anyway go here. So far it is one of the few regions in our journey which is not spoilt by mass tourism yet because it is such a pain to get here.

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In Malenge there is no wifi, not even a mobile connection. We are cut off from communication to the outside world. That is why I can publish this article only afterwards. However it is very nice to be so remote. There is no temptation to go online always. We stay in a really beautiful guesthouse with cottages facing the sea. The beach is private and on the backside the kitchen is build on stilts above a blue lagoon. We are not more than a handful guests here. From the beach we can look over to the next village that is also built on stilts. It is populated by sea gypsies. These people are scattered all over South East Asia. Their village is connected via a bridge to the next village on Malenge. On the mainland there is dense tropical jungle around us. Four dogs belong to the place, two of them tiny puppies who readily accept us and linger around beneath our hammocks. There is no shop or restaurant, so we get all our meals in the resort. Considering the remoteness and that we do not eat meat or fish, the variety is great and we always have tasty Indonesian food.

We can snorkel directly from our place. A huge swarm of fish is literally standing beneath the landing bridge next to our beach. Inside there are corals, some anemone fish and occasionally we even spot stingrays. We take a boat trip to the so-called Reef Number Five. Interestingly it is in the open ocean, so no island close which gives it a strange feeling. The snorkeling is not as perfect as in Bunaken, however it is still very good here, we are comparing on a very high level. A good variety of corals, many fish, nudibranches and some of our group even spot sharks. And there is no strong current which makes exploring easier.

Our place is really magic at night. From the pier we can see the bioluminiscent plankton in the water. Sparks of green and blue lights move in and sometimes out of the water. It feels like a thing from another planet. Since big cities are far away the sky at night is filled with stars on clear night. You see can see the milky way with your bare eyes.

On another tour we pass by the main village of Malenge. There is even some kind of street art on one of the stilt houses. We actually are on our way to go to the jellyfish lake on a neighboring island. It is one of only three jellyfish lakes in the world, one of them in Palau in Micronesia where we actually planned to go but changed our plans because it would have been way too expensive. I feel a bit stupid because I deliberately go into a jellyfish lake whereas in the Philippines I have always complained about the jellyfish tentacles in the sea. The jellyfish in the lake have no long tentacles however and they are not nearly as plenty as expected. There are two species, one near the surface, the other in the deep. The water in the deep is pretty hot. Next to the lake there is a beautiful secluded beach which is picture postcard perfect. Very white fine sand, some coconut palms and no one else there. There is also pretty good snorkeling directly from the beach. Going back to the resort we suddenly find that our idyll is somehow disturbed as new guests have arrived – a large bunch of Indonesian couples who go to the quietest places only to make a lot of noises. Fortunately most of them stay only for one night.

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We make an excursion into the jungle trying to find some tarsiers. Of course we do not find some and that the dogs are accompanying us does not help. They want to show us the way. Suddenly they start barking at running. A man from the village rapidly climbs a coconut tree. He is scared for his life. We try to make the dogs go away and apologize to him. On the other side we pass a Muslim cemetery. On the next day we try paddling with the canoe. The canoe is not more than a tree trunk with a paddle. It his hard to keep it steering and moving forward requires more strength than we had hoped. An interesting experience we do not want to risk getting stuck in a thunderstorm in the sea in this canoe. So one day after another passes and we lose the sense of time. The day to say goodbye comes and we have to leave this idyllic spot on earth behind heading for our next adventure.

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Es ist ein langer Weg bis zu den Togian-Inseln im Golf von Tomini, der von der Insel Sulawesi umgeben ist. Von Tomohon nehmen wir ein Taxi zum Flughafen in Manado, wo wir das Flugzeug nach Gorontalo besteigen. Dort angekommen gehen wir an Bord einer Nachtfähre, was eine Erfahrung für sich ist. Wir schlafen auf steinharten Etagenbetten aus Holz, alles ist offen wie ein Schlafsaal, es gibt keine Kabinen. Mitten in der Nacht überqueren wir den Äquator. Es ist warm genug, dass das Schiff ohne Wände auskommt und keine Decken zum Schlafen benötigt werden. Am Morgen erreichen wir den Hafen in den Togians. Dort besteigen wir ein kleines Boot, das uns nach weiteren drei Stunden Fahrt zur Insel Malenge bringt. Selbst für uns, die wir schon auf Sulawesi sind, ist der Weg lang und anstrengend. Wenn man für einen Urlaub direkt aus Europa anreisen würde, müsste man noch drei zusätzliche Flüge einplanen: zwei um nach Jakarta zu kommen (mit einem Stopp in den Golfstaaten), und ein Flug von Jakarta nach Manado. Das würde insgesamt drei Tage Anreisezeit bedeuten, um hierher zu kommen. Daher fahren eigentlich nur Touristen her, die sowieso schon in Sulawesi sind. Es ist eine der wenigen Regionen auf unserer Reise, die noch nicht von Massentourismus verdorben sind, weil es so müßig ist hierher zu kommen.

In Malenge gibt es kein Internet, nicht mal eine Handyverbindung. Wir sind von der Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten. Daher kann ich den Artikel erst einige Zeit später online stellen. Aber es ist auch ganz nett, so völlig außer Reichweite zu sein. Man kommt gar nicht erst in Versuchung, seine Zeit im Internet zu vertrödeln. Wir kommen in einer wirklich hübschen Anlage unter – die Hütten blicken direkt aufs Meer. Es gibt einen Privatstrand und auf der anderen Seite der Anlage ist die Küche auf Stelzen direkt über einer blauen Lagune gebaut. Wir sind nicht mehr als eine Handvoll Gäste. Vom Strand aus können wir hinüber zum nächsten Pfahldorf blicken, welches von Seenomaden bewohnt wird, die über ganz Südostasien verteilt wohnen. Ihr Dorf ist mit einem anderen Dorf auf Malenge über eine Brücke verbunden. Auf dem sogenannten Festland ist um uns herum dichter Dschungel. Vier Hunde gehören zum Anwesen, davon zwei kleine Welpen, die uns überall hin folgen und die gerne nahe unserer Hängematte herumlungern. Geschäfte oder Restaurants gibt es hier nicht. Daher nehmen wir alle Mahlzeiten im Hotel ein. Wenn man bedenkt, wie abgelegen das alles ist und dass wir Sonderwünsche haben, weil wir weder Fisch noch Fleisch wollen, ist die Vielfalt beim Essen wirklich gut. Wir bekommen jeden Tag leckeres indonesisches Essen.

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Von unserem Hausstrand aus können wir direkt schnorcheln gehen. Ein großer Schwarm Fische steht praktisch unter der hölzernen Landungsbrücke am Strand. Im Wasser gibt es etliche Korallen, einige Anemonenfische und ab und zu kann man sogar Stachelrochen ausmachen. Mit dem Boot fahren wir zum sogenannten Reef Number Five. Das Riff befindet sich auf dem offenen Meer ohne Insel in der Mitte. Das fühlt sich beim Schnorcheln etwas seltsam an. Die Unterwasserwelt ist nicht ganz so perfekt wie in Bunaken, aber immer noch außergewöhnlich schön, wir vergleichen hier wirklich auf einem sehr hohen Niveau. Es gibt viele unterschiedliche Korallen, etliche Fische, Nacktschnecken und einige aus unserer Gruppe sehen sogar einen Hai. Da die Strömung nicht sonderlich stark ist, ist die Erkundung des Riffs recht einfach.

Unsere Unterkunft ist nachts ein magischer Ort. Vom Pier aus sehen wir im Wasser bioluminiszentes Plankton. Es leuchtet blau und grünlich, manchmal bewegt es sich oder kommt an die Oberfläche. Man kommt sich wie auf einem anderen Planeten vor. Da es weit und breit keine großen Städte gibt, ist der Himmel dunkel und die Sterne klar sichtbar. Mit bloßem Auge können wir die Milchstraße gut erkennen.

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Auf einer anderen Tagestour kommen wir am Hauptort von Malenge vorbei. An einem der Pfahlhäuser befindet sich sogar Streetart-Grafitti. Eigentlich wollen wir zum Quallensee auf einer Nachbarinsel. Es gibt nur drei Quallenseen auf der Welt. Ein weiterer befindet sich im mikronesischen Palau, wo wir zunächst hinfliegen wollten, den Plan aber wegen der hohen Kosten gestrichen haben. Ich komme mir etwas albern vor, jetzt extra zum Quallensee zu fahren, wo ich doch auf den Philippinen die ganze Zeit wegen der ganzen Quallen gejammert habe. Die Quallen im See haben jedoch keine langen Tentakel, sie sind auch gar nicht so zahlreich und dicht vertreten wie wir dachten. Es gibt zwei Arten, eine nahe der Oberfläche und eine andere in der Tiefe. Das Tiefenwasser des Sees ist erstaunlich heiß. Nahe dem Quallensee befindet sich ein wirklich perfekter Postkartenstrand. Sehr feiner weißer Sand, einige Kokospalmen und menschenleer. Außerdem lässt es sich von hier aus auch recht gut schnorcheln. Bei Rückkehr in unsere Unterkunft ist unsere Idylle etwas getrübt, denn neue Gäste sind angekommen: eine große Zahl indonesischer Pärchen, die dafür bekannt sind, die ruhigsten Orte mit ihrem endlosen Geschnatter zu beglücken. Glücklicherweise bleiben die meisten von ihnen nur für eine Nacht.

Wir unternehmen eine Exkursion in den Wald um Tarsier-Affen zu suchen. Natürlich finden wir keine und dass die Hunde uns ständig begleiten, macht die Sache nicht leichter. Sie wollen uns den richtigen Weg zeigen. Auf einmal fangen sie an laut zu bellen und rennen wie vom Teufel gebissen los. Ein Arbeiter aus dem Dorf klettert blitzschnell auf eine Palme. Die Angst ist ihm ins Gesicht geschrieben. Wir versuchen die Hunde zu beruhigen und von ihm wegzulocken, wir entschuldigen uns bei ihm und gehen weiter. Auf der anderen Seite des Waldes befindet sich ein muslimischer Friedhof. Am nächsten Tag wollen wir uns auf dem Kanu versuchen. Das Kanu ist nicht mehr als ein ausgehöhlter Baumstamm mit Paddel. Es ist nicht leicht zu steuern und das Paddeln kostet sehr viel Kraft. Eine interessante Erfahrung, aber wir wollen nicht mit diesem Kanu auf dem Meer lieber nicht in Gefahr geraten, in einen Sturm zu kommen. So vergeht auch ein weiterer Tag und wir verlieren langsam das Zeitgefühl. Der Tag Abschied zu nehmen kommt und wir verlassen diesen idyllischen Ort für unser nächstes Abenteuer.